Der Bundesrechnungshof bekommt nun doch volle Einsicht in die Unterlagen zum gestoppten Drohnenprojekt "Euro Hawk". Damit reagiert das Verteidigungsministerium auf Kritik der Rechnungsprüfer.
Ein Sprecher von Verteidigungsminister de Maizière sagte, die Dokumente würden trotz Bedenken wegen US-amerikanischer Geheimhaltungswünsche bereitgestellt. Außerdem könnten nun auch die Folgen eines deutschen Ausstiegs aus dem NATO-Drohnenprojekt "Global Hawk" untersucht werden.
De Maizière hatte "Euro Hawk" wegen der fehlenden Luftraum-Zulassung gestoppt, nach Investitionen von 562 Mio. Euro.