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artour | MDR FERNSEHEN | 14.07.2011 | 22:05 Uhr : Sibylle Bergemann - Die Polaroids

Ein Polaroid ist immer ein Unikat - eine bleibende Momentaufnahme aus einer Zeit vor dem heutigen Pixelzeitalter. Und man kann es sofort begutachten, nachdem es sich möglichst lichtgeschützt wie von selbst entwickelt. Die im letzten Jahr verstorbene Fotografin Sibylle Bergemann mochte Polaroids. Anfänglich um Probeaufnahmen bei Modeshootings zu machen, später um mit deren künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten zu spielen. Sie hat besonders in den letzten Jahren viel mit der Polaroidkamera gearbeitet. Die Bilder scheinen teilweise aus einer anderen Zeit. Die unerwartete, flüchtige Schönheit des Moments oder Kompositionen, die sich ungeplant vor ihr auftaten - Sibylle Bergemann hielt sie fest und spielte mit Romantik, Melancholie des Vergehens und Zartheit. Eine Ausstellung und ein Bildband zeigen nun ihre kleinen, quadratischen Arbeiten. "artour" stellt sie vor und schaut was den Reiz an Sibylle Bergemanns Bildern ausmacht.

Bildergalerie: Polaroids von Sibylle Bergemann

Sibylle Bergemann - Polaroid Sibylle Bergemann - Polaroid Sibylle Bergemann - Polaroid

"Mich interessiert der Rand der Welt, nicht die Mitte. Das Nichtaustauschbare ist für mich von Belang. Wenn etwas nicht ganz stimmt in den Gesichtern oder Landschaften", so Bergemann über ihre Arbeit. Hier ein Eindruck. [Bilder]


Zuletzt aktualisiert: 15. Juli 2011, 13:30 Uhr

artour-Beitrag

von Gabriele Denecke

Ausstellung: Sibylle Bergemann Polaroids

2. Juli bis 4. September 2011

c/o Berlin
Oranienburger Str 35/36
10117 Berlin
Tel: 030 -28 444 160
Email: info@co-berlin.com

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