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artour | MDR FERNSEHEN | 07.07.2011 | Mit Video : Wie ist es, ein "Filmkind" zu sein?

Die neunjährige Paraschiva Dragus aus Freiberg hat bereits in zehn Filmen mitgespielt. In ihrem aktuellen Film "Polnische Ostern" spielt Paraschiva an der Seite von Henry Hübchen. "artour" hat sich mit der jungen Schauspielerin getroffen.

Der Schauspieler Henry Hübchen (l-r), das Schauspielkind Paraschiva Dragus und der Schauspieler Adrian Topol kommen am Donnerstag (12.05.2011) in Berlin zur Premiere des Films "Polnische Ostern" in das Filmtheater am Friedrichshain.

Paraschiva Dragus geht in die vierte Klasse der Agricola-Grundschule im sächsischen Freiberg und redet sehr gern über das Wetter. Wenn sie groß ist, möchte sie nicht, wie so viele in ihrem Alter, Model oder Schauspielerin werden, sondern Meteorologin. Im Moment aber verbringt sie einen Großteil ihrer Freizeit vor den Kameras von TV- und Kinoproduktionen. Eine ihrer Rollen spielte sie unter der Regie Michael Hanekes im Film "Das weiße Band - eine deutsche Kindergeschichte", der in Cannes 2009 die Goldene Palme gewann.

Drehzeit in den Ferien

Als Darstellerin wurde Paraschiva Dragus schon als Sechsjährige bei einem Casting ihres Bruders Josef entdeckt. "Die brauchten noch ein kleines Mädchen, da haben sie mich gefragt", erinnert sie sich.

Seitdem hat sie einen Ferienjob, um den andere siesicher beneiden. Für die Neben- und Hauptrollen werden oft nur wenige Drehtage benötigt und sie liegen meist außerhalb der Schulzeit.

Als Mathilda in "Polnische Ostern"

In ihrem aktuellen Film "Polnische Ostern" spielt Paraschiva an der Seite von Henry Hübchen. Als Mathilda ist sie seine Enkelin, die in einem grenzüberschreitenden Sorgerechtsstreit zwischen den Fronten steht. Es ist eine Komödie über Familie, Vorurteile und unsere polnischen Nachbarn. "artour" stellt die Nachwuchsschauspielerin vor und spricht mit ihr über ihre Lieblingsfilme.

Zuletzt aktualisiert: 08. Juli 2011, 10:36 Uhr

"artour"-Beitrag

von Gabriele Denecke

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