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	<title>Alltag in Afghanistan</title>
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	<description>ARD Korrespondenten berichten</description>
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		<title>Abschied aus Südasien</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 07:13:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Meesmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Taliban]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Correspondenten]]></category>
		<category><![CDATA[ISAF]]></category>
		<category><![CDATA[Kabul]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich  gibt so schnell nichts, was Abdul Satar aus der Ruhe  bringt.  Seit 18 Jahren fährt er  Taxi in Afghanistan, genauer gesagt in Kabul. Er hat den Bürgerkrieg nach dem Abzug der Roten Armee erlebt, er hat die Herrschaft der &#8230; <a href="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/abdul-kabul-2011">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1224" class="wp-caption aligncenter" style="width: 367px"><a rel="attachment wp-att-1224" href="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/abdul-kabul-2011/ws-afg-plika-bin1-02-sub-01"><img class="size-medium wp-image-1224" title="Kabul, Dezember 2011" src="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/wp-content/uploads/2011/12/WS-Afg-Plika-Bin1.02.Sub_.01-357x200.jpg" alt="" width="357" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Kabul, Dezember 2011</p></div>
<p>Eigentlich   gibt so schnell nichts, was Abdul Satar aus der Ruhe  bringt.  Seit 18 Jahren  fährt er  Taxi in Afghanistan, genauer gesagt in Kabul. Er hat den Bürgerkrieg  nach dem Abzug der Roten Armee erlebt, er hat die Herrschaft der Taliban  überstanden und lebt jetzt seit 10 Jahren in einem Afghanistan, daß am  wirtschaftlichen  Tropf der internationalen  Gemeinschaft hängt.</p>
<div id="attachment_1217" class="wp-caption aligncenter" style="width: 361px"><a rel="attachment wp-att-1217" href="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/abdul-kabul-2011/taxi-031-kopie"><img class="size-medium wp-image-1217" title="Abdul, Taxifahrer" src="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/wp-content/uploads/2011/12/taxi-031-Kopie-351x200.jpg" alt="" width="351" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Abdul, Taxifahrer</p></div>
<p>Doch wenn er  sich an die Versprechungen der  Regierung nach dem Fall der Taliban 2001  erinnert, dann  wird er ein wenig ungemütlich. Er hatte gehofft, dass der  internationale Einsatz Frieden bringt für seine Heimat und für seine Frau und  die inzwischen sieben Kinder.</p>
<p>Natürlich wurden  seitdem überall neue Strassen gebaut, sagt er , das hat meine Arbeit leichter  gemacht, aber  jetzt haben wir auch soviel  Korruption wie nie zuvor, überall  wird  geschmiert.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Auf seinen Touren  sieht Abdul jeden  Tag: In Kabul wird gebaut.  Militäreinsatz und internationale  Hilfe haben   hunderte Milliarden Euro ins Land gespült,  und Abdul   sagt,  dass   Teile dieses Geldes   &#8211; manchmal wohl auf dunklen Umwegen &#8211; den Boom in  Kabul  finanziert haben könnten.</p>
<div id="attachment_1218" class="wp-caption aligncenter" style="width: 358px"><a rel="attachment wp-att-1218" href="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/abdul-kabul-2011/downlink-03-12-01-kopie"><img class="size-medium wp-image-1218" title="Mittagspause für Abdul" src="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/wp-content/uploads/2011/12/downlink-03-12.01-Kopie-348x200.jpg" alt="" width="348" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Mittagspause für Abdul</p></div>
<p>Der Taxifahrer  blickt voller Sorge  in die Zukunft.  Er  fürchtet, dass sich der Westen  zu  schnell zurückziehen werde.</p>
<p>Er glaubt, wenn die ausländischen Truppen  das  Land verlassen, werden wir wieder einen Bürgerkrieg bekommen: &#8221; Das kennen wir  doch aus der Vergangenheit, wenn es beim Abzug 2014 bleibt, gehen die Kämpfe  wieder los.&#8221;</p>
<p>Eine Sorge , die ich mit Abdul Satar teile. Im   Dezember 2001 habe ich in Kabul als Reporter erlebt,  wie groß die Hoffnungen  der Menschen auf eine bessere Zukunft waren, in den letzten zehn Jahren habe ich  Afghanistan  Dutzende Male bereist. Dabei habe ich mitverfolgt, wie aus  Freude  Resignation wurde,  wie Aufbruchstimmung zu Angst wurde,  wie am Ende die  Hoffnung bleibt, dass es schon nicht so schlimm kommen möge.</p>
<p>Auf allen Seiten;  bei den Afghanen, bei den  Soldaten, den Entwicklungshelfern, den Politikern und auch uns Journalisten.</p>
<div id="attachment_1219" class="wp-caption aligncenter" style="width: 311px"><a rel="attachment wp-att-1219" href="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/abdul-kabul-2011/attachment/03570011"><img class="size-medium wp-image-1219 " title="Florian Meesmann vor zehn Jahren in Kabul" src="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/wp-content/uploads/2011/12/03570011-301x200.jpg" alt="" width="301" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Florian Meesmann vor zehn Jahren in Kabul</p></div>
<p>In den vergangenen vier Jahren konnte ich aus  dem  ARD Studio Südasien heraus Afghanistan viele Wochen im Jahr besuchen. Jetzt  geht meine Korrespondentenzeit in Südasien mit einer  Bitte zu Ende:</p>
<p>Lasst die Afghanen nicht allein!</p>
<p>Ich wünsche meinem Nachfolger Jürgen Osterhage  und der ganzen Crew viel Glück und allzeit gutes Gelingen. Vielen Dank für Ihr  Interesse!</p>
<div id="attachment_1220" class="wp-caption aligncenter" style="width: 276px"><a rel="attachment wp-att-1220" href="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/abdul-kabul-2011/dscf1867-kopie"><img class="size-medium wp-image-1220" title="Florian Meesmann auf Dreh" src="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/wp-content/uploads/2011/12/DSCF1867-Kopie-266x200.jpg" alt="" width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Florian Meesmann auf Dreh</p></div>
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		<title>Aufbruch und Abschied</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 10:27:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Guerne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Militäreinsätze]]></category>
		<category><![CDATA[Nato]]></category>
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		<description><![CDATA[Zehn Jahre nach der ersten Afghanistan-Konferenz auf dem Petersberg bei Bonn findet am Montag die zweite Afghanistan- Konferenz statt. Hamid Karsai wird dort sein ebenso wie hochrangige Vertreter der internationalen Staatengemeinschaft. Während in Bonn an  Visionen für das gebeutelte Land &#8230; <a href="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/aufbruch-und-abschied">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zehn Jahre nach der ersten Afghanistan-Konferenz auf dem Petersberg bei Bonn findet am Montag die zweite Afghanistan- Konferenz statt. Hamid Karsai wird dort sein ebenso wie hochrangige Vertreter der internationalen Staatengemeinschaft.</p>
<p>Während in Bonn an  Visionen für das gebeutelte Land gearbeitet wird, leiden am Hindukusch tagtäglich viele Menschen.</p>
<p>Besonders den Frauen und Mädchen geht nicht gut- im Gegenteil. Ihre Situation hat sich in den vergangenen Jahren stetig verschlechtert. Nicht nur in den Regionen wie Kandahar oder Helmand weit entfernt von Kabul .Auch in der afghanischen Hauptstadt können viele Mädchen nicht mehr zur Schule gehen, sind Frauen wieder unter der Burka, dem Ganzkörperschleier gedrängt.</p>
<p>In Kabul haben wir eine Frau getroffen, die sich seit Jahren vehement für die Rechte der Frauen einsetzt und die von deutschen Spendengeldern unterstützt wird. Suraya Parlika ist schon deshalb eine bemerkenswerte Frau, weil Sie sich schon mit Ihrem Äußeren von allen anderen abhebt. Kurze Haare, ein sehr dünner Schleier, Lederjacke, aufrechter Gang. Und man tritt Ihr mit Respekt entgegen. Auch wenn Sie natürlich nicht weiß, was die Männer hinter Ihrem Rücken über sie sagen. Aber das ist Ihr egal.</p>
<p>Nur etwa 30 Kilometer von Kabul entfernt hat Sie eine kleine Schule für Frauen eingerichtet. Es ist Surayas Heimatdorf, Sie kommt von hier und daher betrübt es Sie besonders zu sehen, dass Frauen nur noch unter der Burka leben und der Einfluss der Taliban so nahe Kabuls so hoch ist.</p>
<p>Nur hinter den sicheren Mauern der Schule legen die Frauen den blauen Ganzkörperschleier ab und können sich frei bewegen. In Gewächshäusern werden Erdbeeren gezüchtet und die Frauen lernen, wie man mit kleinen Methoden großen Ertrag erreichen kann.</p>
<p>Drei Stunden am Tag bekommen Sie Unterricht. An Schaubildern wird Ihnen erklärt, welche Rechte Sie haben. Der Grund ist einfach. Kaum eine der Mädchen und Frauen kann lesen, nur anhand von Zeichnungen können sie verstehen, was sie Lehrerin Ihnen bedeuten will.</p>
<p>Immer mehr wurden die Frauen in Ihren Rechten in den vergangenen Jahren beschnitten. Dennoch kämpft Suraya Parlika weiter- die Hoffnung gibt Sie ebenso wenig auf wie den Kampf. Mehr noch. Am Montag wird Sie in Bonn mit am Tisch sitzen, den Sie traut den Politikern nicht mehr über den Weg. Sie will der Welt mit eigenen Worten erklären, wie schlecht die Lage in Afghanistan- und speziell der Frauen wirklich ist..</p>
<div id="attachment_1196" class="wp-caption aligncenter" style="width: 276px"><a rel="attachment wp-att-1196" href="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/aufbruch-und-abschied/dscf2734"><img class="size-medium wp-image-1196" title="Markus Gürne " src="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/wp-content/uploads/2011/12/DSCF2734-266x200.jpg" alt="" width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Markus Gürne</p></div>
<p>Für mich wird das die letzte Geschichte aus Afghanistan gewesen sein- meine Korrespondentenzeit endet heute. An dieser Stelle vielen Dank für Ihr Interesse und eine Bitte- bleiben Sie diesem Blog und vor allem den Menschen in Afghanistan gewogen. Sie brauchen unsere Unterstützung- in jedweder Form. Alles Gute Für Sie aus Südasien.</p>
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		<title>Zeitgewinn für Karzai</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Nov 2011 19:09:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Meesmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach viertägigen Beratungen ging heute in Kabul die Loya Jirga, die große  Ratsversammlung, zu Ende und  für Hamid Karzai lief sie besser als erwartet. Keine großen Talibanangriffe, stattdessen ein greifbares politisches Ergebnis. Die Delegierten stimmten zu, dass auch nach dem &#8230; <a href="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/zeitgewinn-fur-karzai">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach viertägigen Beratungen ging heute in Kabul  die Loya Jirga, die große  Ratsversammlung, zu Ende und  für Hamid Karzai lief  sie besser als erwartet. Keine großen Talibanangriffe, stattdessen ein  greifbares politisches Ergebnis.</p>
<p>Die Delegierten stimmten zu, dass auch nach dem  geplanten Abzug der internationalen Kampftruppen 2014 US-Militärstützpunkte  im  Land verbleiben können. Die Bedingungen dafür sind strikt :</p>
<p>Keine nächtlichen Hausdurchsuchungen mehr,   Militäroperationen nur unter afghanischer Führung, Übergabe aller Gefängnisse  und Gefangenen an die afghanischen Behörden.</p>
<div id="attachment_1180" class="wp-caption aligncenter" style="width: 503px"><a rel="attachment wp-att-1180" href="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/zeitgewinn-fur-karzai/karzai-2"><img class="size-large wp-image-1180" title="Hamid Karzai bei seiner Rede vor der Loya Jirga" src="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/wp-content/uploads/2011/11/karzai1-493x372.jpg" alt="" width="493" height="372" /></a><p class="wp-caption-text">Hamid Karzai bei seiner Rede vor der Loya Jirga</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p>Die Verhandlungen  sind noch nicht  abgeschlossen,  aber eines steht fest, auch nach 2014 wird es US- Soldaten  in  Afghanistan geben.</p>
<p>Damit scheint Karzai vorerst ein politischer  Balanceakt  zu glücken:</p>
<p>Er weiss, dass seine Herrschaft nach dem Abzug  der US- Trupppen schnell zu Ende gehen könnte, zugleich ist  deren Stationierung  alles andere als beliebt bei der Bevölkerung, insbesondere  bei den Paschtunen im  Süden und Osten des Landes. Hier liegt zudem Karzais Machtbasis</p>
<p>Trotz aller Bedingungen, die die Delegierten  heute stellten:</p>
<p>Mit der grundsätzlichen Zustimmung zur US-Präsenz bis 2024  haben sie Karzai  politisch den Rücken gestärkt und  zugleich  seine innenpolitischen Gegner besänftigt.</p>
<p>Hamid Karzai hat Zeit gewonnen, wieder einmal.</p>
<p>Bei der Afghanistankonferenz am 5. Dezember in  Bonn werden wir beobachten,  ob diese politische Rückendeckung neue  Fortschritte im afghanischen Friedensprozess ermöglichen könnte.</p>
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		<title>Die Zeit spielt für die Taliban.</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 13:04:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Meesmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
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		<description><![CDATA[Nur noch zwei Tage, dann soll sie beginnen die große Ratsversammlung, die Loya Jirga  in Kabul mit mehr als 2000 Stammesältesten  und anderen  Vertretern der afghanischen Gesellschaft. Wie weiter im festgefahrenen  Gesprächsprozess mit den Taliban ? Wie könnte eine strategische  &#8230; <a href="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/die-zeit-spielt-fur-die-taliban">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur noch zwei Tage, dann soll sie beginnen die  große Ratsversammlung, die Loya Jirga  in Kabul mit mehr als 2000  Stammesältesten  und anderen  Vertretern der afghanischen Gesellschaft.</p>
<p>Wie weiter im festgefahrenen  Gesprächsprozess  mit den Taliban ? Wie könnte eine strategische  Partnerschaft mit den USA nach  dem geplanten Abzug der internationalen Kampftruppen bis 2014 aussehen?</p>
<p>Darüber will Hamid Karzai diskutieren, er  hofft  auf  Rückenwind für seine angeschlagene Regierung.   Auch deshalb wollen die Taliban die ganze Veranstaltung seit Monaten  verhindern. Sie  boykottieren das Treffen und drohen  den Teilnehmern mit dem  Tod, mindestens ein Delegierter fiel bereits einem Selbstmordanschlag zum Opfer.</p>
<div id="attachment_1151" class="wp-caption aligncenter" style="width: 360px"><a rel="attachment wp-att-1151" href="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/die-zeit-spielt-fur-die-taliban/picture-042"><img class="size-medium wp-image-1151 " title="Raketenangriff auf das Jirgagelände im Jahr 2010" src="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/wp-content/uploads/2011/11/Picture-042-266x200.jpg" alt="" width="350" height="264" /></a><p class="wp-caption-text">Raketenangriff auf das Jirgagelände im Jahr 2010</p></div>
<p>Nun haben die selbsternannten Gotteskrieger –  nach eigenen Angaben – die Sicherheitspläne der afghanischen Behörden für die  viertägige Versammlung in die Hände bekommen und auch veröffentlicht.</p>
<p style="text-align: center;">
<p>Die Dementi von Internationaler  Afghanistanschutztruppe und dem afghanischem Innenministerium klangen scharf,  fabrizierte Propaganda, hieß es da. Der frühere Außenminister und  Sicherheitsberater des Präsidenten, Rangan Spanta, ließ in Kabul hingegen offen,  ob diese Dokumente nicht doch  echt sein könnten. Dies müsse untersucht werden,  hieß es.</p>
<div id="attachment_1144" class="wp-caption aligncenter" style="width: 275px"><a rel="attachment wp-att-1144" href="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/die-zeit-spielt-fur-die-taliban/jirgamap"><img class="size-medium wp-image-1144" title="Karte aus dem angeblichen Sicherheitskonzept (Quelle: Talibanseite) " src="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/wp-content/uploads/2011/11/jirgamap-265x200.jpg" alt="" width="265" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Karte aus dem angeblichen Sicherheitskonzept (Quelle: Talibanseite)</p></div>
<p>Für die Taliban  ist die Berichterstattung schon  jetzt ein Propagandaerfolg. Sollte sich die Echtheit der Dokumente herausstellen,  dann wäre das ein politisches Alarmsignal.</p>
<p>Wenn die Taliban sich tatsächlich Zugang zu  diesen hoch sensiblen Dokumenten und Karten verschaffen konnten, dann würde dies  darauf hindeuten, dass sie den Sicherheitsapparat weit stärker unterwandert  hätten als  bisher angenommen.</p>
<div id="attachment_1145" class="wp-caption aligncenter" style="width: 390px"><a rel="attachment wp-att-1145" href="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/die-zeit-spielt-fur-die-taliban/talib-map"><img class="size-medium wp-image-1145" title="Internetseite der Taliban" src="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/wp-content/uploads/2011/11/talib-map-300x200.jpg" alt="" width="380" height="253" /></a><p class="wp-caption-text">Internetseite der Taliban</p></div>
<p>Und das zu einem Zeitpunkt, an dem die   Aufständischen nur zusehen müssen,  wie die internationale  Afghanistanschutztruppe &#8211; müde  von zehn Jahren Krieg- allmählich abzieht.</p>
<p>Und viele Afghanen fragen sich: Wie sollen  unsere Sicherheitsbehörden   unter  diesen Umständen Verantwortung  für ganz Afghanistan übernehmen?</p>
<p>Die Zeit spielt für die Taliban.</p>
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		<title>Karsai im Glück</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 09:15:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Guerne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute beginnt ein Termin, der dem afghanischen Präsidenten Hamid Karsai sicherlich gefallen dürfte. Der SAARC-Gipfel beginnt auf den Malediven. SAARC,- das ist die südasiatische Vereinigung für regionale Kooperation. Neben Indien, Bangladesh, Butan, Nepal, Pakistan, Sri Lanka und dem Gastgeber Malediven &#8230; <a href="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/karsai-im-glueck">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute beginnt ein Termin, der dem afghanischen Präsidenten Hamid Karsai sicherlich gefallen dürfte. Der SAARC-Gipfel beginnt auf den Malediven. SAARC,- das ist die südasiatische Vereinigung für regionale Kooperation. Neben Indien, Bangladesh, Butan, Nepal, Pakistan, Sri Lanka und dem Gastgeber Malediven nimmt daran auch Afghanistan teil .</p>
<p>Und damit die Staats- und Regierungschefs es auch ein wenig nett haben, kommen die Gipfelteilnehmer dabei in einem sechs Sterne- Ressort unter, mit Wasserbungalow und Konferenzsaal mit Sonnenuntergangs-Garantie.</p>
<div id="attachment_1130" class="wp-caption aligncenter" style="width: 384px"><a rel="attachment wp-att-1130" href="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/karsai-im-glueck/male-02"><img class="size-medium wp-image-1130" title="Malediven  Rechte: Markus Gürne/MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK" src="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/wp-content/uploads/2011/11/male-02-374x200.jpg" alt="" width="374" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Ressort</p></div>
<p>Ein Thema auf dem Gipfel wird der Terrorismus in der Region sein. Selbst auf den Malediven gebe es viele religiös- konservative Extremisten, die zwar keine Anschläge auf den Inseln planten, sich aber mit Terroranschlägen in Afghanistan und Pakistan solidarisch erklärten, sagte Karsai im Vorfeld der Reise nach Male. Der afghanische Geheimdienst NDS könnte die maledivischen Behörden mit Informationen gegen Extremisten unterstützen.</p>
<div id="attachment_1131" class="wp-caption aligncenter" style="width: 277px"><a rel="attachment wp-att-1131" href="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/karsai-im-glueck/karzai"><img class="size-medium wp-image-1131" title="Karsai  Rechte: Markus Gürne/MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK" src="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/wp-content/uploads/2011/11/karzai-267x200.jpg" alt="" width="267" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Karsai </p></div>
<p>So oder so wird Hamid Karsai es genießen, auf den Malediven zu sein. Der Archipel im indischen Ozean bietet dem afghanischen Regierungschef die Möglichkeit, sich auch ein wenig zu entspannen. Denn kommende Woche steht in der afghanischen Hauptstadt Kabul schon wieder ein gefährlicher Termin an- die große Ratsversammlung der Stämme des Landes. Dabei soll wieder darüber beraten werden, wie es zu Frieden im Land kommen kann, ob und wie die Taliban eingebunden werden können.</p>
<div id="attachment_1129" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><a rel="attachment wp-att-1129" href="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/karsai-im-glueck/male-01"><img class="size-medium wp-image-1129" title="Malediven  Rechte: Markus Gürne/MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK" src="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/wp-content/uploads/2011/11/male-01-512x200.jpg" alt="" width="512" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Ressort im Nordatoll</p></div>
<p>Dann gibt es wieder staubige und vielleicht bleihaltige Luft in Kabul. Insofern- genießen Sie die zwei Tage auf den Malediven Herr Karsai.</p>
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		<title>Die Strassenkehrer von Kabul</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 20:35:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Meesmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Nato]]></category>
		<category><![CDATA[Taliban]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Strassenkehrer  von Kabul wissen viel &#8211; auch über Terroranschläge.  Heute Nachmittag hat unser Team die Männer von der Stadtreinigung wieder einmal getroffen,  wenige Stunden nach dem bisher schwersten Angriff der Taliban  auf die internationalen Truppen in Kabul. Mit Wasser, Sand &#8230; <a href="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/die-strassenkehrer-von-kabul">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Strassenkehrer  von Kabul wissen viel &#8211; auch über Terroranschläge.  Heute Nachmittag hat unser Team die Männer von der Stadtreinigung wieder einmal getroffen,  wenige Stunden nach dem bisher schwersten Angriff der Taliban  auf die internationalen Truppen in Kabul.</p>
<p>Mit Wasser, Sand und  Besen reinigen sie die Strasse nach einem Anschlag, alles soll möglichst schnell wieder ganz normal aussehen.</p>
<div id="attachment_1113" class="wp-caption aligncenter" style="width: 365px"><a rel="attachment wp-att-1113" href="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/die-strassenkehrer-von-kabul/kabul_ot_zaher"><img class="size-medium wp-image-1113" title="Mohammad Jawad, Strassenkehrer " src="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/wp-content/uploads/2011/10/kabul_ot_zaher-355x200.jpg" alt="" width="355" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Mohammad Jawad,Strassenkehrer</p></div>
<p>Mohammad Jawad ist einer der Strassenreiniger, er  hat sich längst an seine oft makabre Arbeit gewöhnt, doch, angesichts der jüngsten Anschläge in Kabul, macht er sich allmählich Sorgen:</p>
<p>Unsere Lage ist wirklich schwierig, klagt er,  so kann es doch mit Afghanistan nicht weitergehen, wann bringt uns die Regierung endlich Frieden.</p>
<p>Seine Kollegen  und er erleben schon seit Monaten, dass die Taliban scheinbar ungehindert mitten in der afghanischen Hauptstadt zuschlagen können:</p>
<p>Ende Juni das Interconti-Hotel, im August das britische Kulturinstitut, im September die US- Botschaft und das Hauptquartier der ISAF- Truppen, heute der Militärkonvoi.</p>
<p>Manchmal diskutieren sie bei der Arbeit, wie es wohl weitergehen wird, ob die  Taliban wieder an die Macht kommen, wenn die ausländischen Soldaten abgezogen sein werden, irgendwann in ein paar Jahren ?</p>
<div id="attachment_1114" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><a rel="attachment wp-att-1114" href="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/die-strassenkehrer-von-kabul/kabul_strassenreinigung"><img class="size-large wp-image-1114" title="Nach dem Anschlag " src="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/wp-content/uploads/2011/10/kabul_strassenreinigung-512x288.jpg" alt="" width="512" height="288" /></a><p class="wp-caption-text">Strassenkehrer nach dem Anschlag </p></div>
<p>Nach einer guten Stunde ist die Arbeit fast erledigt, doch Mohammad und seine Kollegen fürchten, dass sie auch weiterhin viel zu tun haben werden.</p>
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		<title>Das erste Mal seit 44 Jahren&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 10:10:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Guerne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Militäreinsätze]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsident]]></category>
		<category><![CDATA[Kabul]]></category>
		<category><![CDATA[Karzai]]></category>
		<category><![CDATA[Wulff]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;besucht ein deutsches Staatsoberhaupt wieder ganz offiziell Afghanistan. Zwar war Horst Köhler 2010 auch da, aber &#8220;nur&#8221; bei den deutschen Soldaten im Norden. Nun also Christian Wulff ganz offiziell. Und das unter besonderen Bedingungen. Denn diese Reise hätte eigentlich schon &#8230; <a href="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/das-erste-mal-seit-44-jahren">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;besucht ein deutsches Staatsoberhaupt wieder ganz offiziell Afghanistan. Zwar war Horst Köhler 2010 auch da, aber &#8220;nur&#8221; bei den deutschen Soldaten im Norden. Nun also Christian Wulff ganz offiziell. Und das unter besonderen Bedingungen. Denn diese Reise hätte eigentlich schon stattfinden sollen. Vor vier Wochen im September. Nur gab es da ein Problem. Einen Tag vor dem geplanten Abflug in Berlin starteten die Taliban jenen  Angriff, den ich bereits in einem Blog &#8220;Schutzengel in Kabul&#8221; beschrieben habe und in den wir seinerzeit geraten waren. Nun also ein neuer Versuch und da ein Staatsbesuch kein gewöhnlicher Besuch ist, wird das große Besteck heraus geholt. Also militärische Ehren, ein Mittagessen und eine Pressekonferenz.</p>
<div id="attachment_1094" class="wp-caption aligncenter" style="width: 365px"><a rel="attachment wp-att-1094" href="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/das-erste-mal-seit-44-jahren/vlcsnap-2011-10-17-15h27m44s85"><img class="size-medium wp-image-1094" title="Wulff bei Karzai  Rechte: Reuters/Mitteldeutscher Rundfunk" src="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/wp-content/uploads/2011/10/vlcsnap-2011-10-17-15h27m44s85-355x200.jpg" alt="" width="355" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Wulff bei Karzai</p></div>
<p>Und natürlich Geschenke. Der Bundespräsident hatte ein kleines Fahrrad im Schlepptau mit Stützrädern für den Sohn des Präsidenten. Nett gemeint, aber schon gab es die ersten Stimmen, die diese Stützräder so interpretierten, als dass Deutschland noch über 2014 hinaus eine Stütze für Afghanistan sein würde,- was der Bundespräsident in seiner Rede betonte.</p>
<p>Ich bezweifle allerdings, dass das Fahrrad für Karsai Junior so gemeint war und vielleicht sollte man auch nicht immer alles unbedingt in ein passendes Bild quetschen wollen. Es war sicher einfach nur nett gemeint. Hamid Karsai übrigens hat im Gegenzug Christian Wulff ein afghanisches Schwert als Andenken überreicht,- als Zeichen des Friedens!</p>
<div id="attachment_1096" class="wp-caption aligncenter" style="width: 365px"><a rel="attachment wp-att-1096" href="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/das-erste-mal-seit-44-jahren/vlcsnap-2011-10-17-15h27m32s222"><img class="size-medium wp-image-1096" title="Bundespräsident Wulff in Kabul  Rechte: Reuters/Mitteldeutscher Rundfunk" src="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/wp-content/uploads/2011/10/vlcsnap-2011-10-17-15h27m32s222-355x200.png" alt="" width="355" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Bundespräsident Wulff in Kabul</p></div>
<p>Dieses Schwert wird nach der Rückkehr nach Berlin übrigens in die Geschenkkammer des Bundespräsidialamtes kommen. Dort lagern mittlerweile mehr als 3000 Waffen aller Art.</p>
<p>Im Anschluss an den offiziellen Teil in Kabul flog der Bundespräsident mit seiner Delegation weiter in das deutsche Feldlager in Masar-i-Sharif, um mit den Soldaten einen geselligen Grillabend zu verbringen und sich deren Sorge und Nöte anzuhören.</p>
<p>Dieser Besuch ist auf allen Ebenen offenbar gut angekommen,- vor allem bei den Afghanen. Denn obwohl der Bundespräsident kaum politische Macht hat, so ist er doch höchster Repräsentant Deutschlands. Und deshalb war dessen Besuch den Afghanen enorm wichtig.</p>
<div id="attachment_1095" class="wp-caption aligncenter" style="width: 365px"><a rel="attachment wp-att-1095" href="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/das-erste-mal-seit-44-jahren/vlcsnap-2011-10-17-15h28m45s176"><img class="size-medium wp-image-1095" title="Freundschaftlich verbunden, über den Abzug hinaus.   Rechte: Reuters/Mitteldeutscher Rundfunk" src="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/wp-content/uploads/2011/10/vlcsnap-2011-10-17-15h28m45s176-355x200.png" alt="" width="355" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Freundschaftlich verbunden, über den Abzug hinaus.</p></div>
<p>Echte Völkerverständigung also- mit Jugendrad und Schwert im Tausch!</p>
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		<title>Humayun oder ein Krieg, der nicht zu Ende gehen will.</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 09:26:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Meesmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Militäreinsätze]]></category>
		<category><![CDATA[Nato]]></category>
		<category><![CDATA[Taliban]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Gemüsehändler]]></category>
		<category><![CDATA[Kabul]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser Team trifft Humayun  an seinem Gemüsestand im Stadtzentrum von Kabul. Er war noch jung,   als die Taliban auch in  der afghanischen Hauptstadt die Zivilbevölkerung terrorisierten. Er erzählt, wie schnell die selbsternannten Gotteskrieger  aus Kabul vertrieben wurden. Alles begann heute &#8230; <a href="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/humayun-oder-ein-krieg-der-nicht-zu-ende-gehen-will">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1085" class="wp-caption aligncenter" style="width: 365px"><a rel="attachment wp-att-1085" href="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/humayun-oder-ein-krieg-der-nicht-zu-ende-gehen-will/kabul-down"><img class="size-medium wp-image-1085" title="Humayun, der Gemüsehändler  Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK" src="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/wp-content/uploads/2011/10/kabul-down-355x200.jpg" alt="" width="355" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Humayun, der Gemüsehändler</p></div>
<p>Unser Team trifft Humayun  an seinem Gemüsestand im Stadtzentrum von Kabul. Er war noch jung,   als die Taliban auch in  der afghanischen Hauptstadt die Zivilbevölkerung terrorisierten. Er erzählt, wie schnell die selbsternannten Gotteskrieger  aus Kabul vertrieben wurden.</p>
<p>Alles begann heute vor zehn Jahren als US- Kampfflugzeuge Ziele in Afghanistan bombardierten „Das waren schlimme Zeiten, erinnert sich der Gemüsehändler,  bei den Luftangriffen starben Menschen, manche plünderten in der Stadt, verprügelten andere, das war furchtbar.“</p>
<p>Auch Humayun dachte damals, dass die Taliban für immer vertrieben wurden, der Jubel der Menschen, der plötzliche Zusammenbruch der Regierung. Nach mehr als zwei Jahrzehnten Bürgerkrieg schien Frieden plötzlich möglich.</p>
<div id="attachment_1087" class="wp-caption aligncenter" style="width: 365px"><a rel="attachment wp-att-1087" href="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/humayun-oder-ein-krieg-der-nicht-zu-ende-gehen-will/201110030274wd-various-file"><img class="size-medium wp-image-1087" title="10 Jahre Krieg  Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK" src="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/wp-content/uploads/2011/10/201110030274WD-VARIOUS-FILE-355x200.jpg" alt="" width="355" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">10 Jahre Krieg</p></div>
<p>Doch dann erlebten die Afghanen, dass der eigentliche Krieg im Süden und Osten des Landes erst beginnen sollte. Nie wieder sollte Terror aus Afghanistan die Welt bedrohen. Während der Westen davon träumte,  in der afghanischen Stammesgesellschaft einen demokratischen Musterstaat zu errichten, kämpften immer mehr ausländische Soldaten gegen die Aufständischen vor allem im paschtunisch geprägten Süden und Osten. Dort kam in vielen Regionen kaum Hilfe zum Wiederaufbau an, ein ideales Umfeld für die Taliban, immer neue Kämpfer zu rekrutieren.</p>
<p>Eigentlich sollte der sogenannte Stabilisierungseinsatz nur auf Kabul beschränkt bleiben, doch ab 2003 übernahmen die Deutschen die Verantwortung im Norden, die Amerikaner im Osten, die Italiener im Westen, Briten und Kanadier im Süden. Heute kämpfen mehr als 130 000 ausländischen Soldaten in Afghanistan, doch die Aufständischen sind noch immer nicht besiegt.</p>
<div id="attachment_1088" class="wp-caption aligncenter" style="width: 365px"><a rel="attachment wp-att-1088" href="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/humayun-oder-ein-krieg-der-nicht-zu-ende-gehen-will/201110064128as-afghanistan"><img class="size-medium wp-image-1088" title="Proteste in Kabul  Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK" src="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/wp-content/uploads/2011/10/201110064128AS-AFGHANISTAN--355x200.jpg" alt="" width="355" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Proteste in Kabul</p></div>
<p>In Kabul haben hunderte Menschen gegen die Nato demonstriert, viele Afghanen haben längst das Vertrauen in die internationale Gemeinschaft verloren, dennoch fürchten sie die Rückkehr der Taliban.</p>
<div id="attachment_1086" class="wp-caption aligncenter" style="width: 365px"><a rel="attachment wp-att-1086" href="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/humayun-oder-ein-krieg-der-nicht-zu-ende-gehen-will/humayun-01"><img class="size-medium wp-image-1086" title="Humayuns Hoffnung schwindet  Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK" src="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/wp-content/uploads/2011/10/humayun-01-355x200.jpg" alt="" width="355" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Humayuns Hoffnung schwindet</p></div>
<p>Auch Gemüsehändler Humayun geht es so. Seine Hoffnung auf Frieden, so sagt er, schwinde von Tag zu Tag.</p>
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		<title>Treffen mit einem (Ex)-Taliban</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 10:05:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Meesmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Militäreinsätze]]></category>
		<category><![CDATA[Taliban]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Kabul]]></category>
		<category><![CDATA[Mullah Salam Saeef]]></category>

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		<description><![CDATA[Mullah Salam Saeef zu treffen ist nicht einfach, viele Telefonate und mehrere vergebliche Anläufe, dann endlich werden wir eingeladen zu einem  Interview mit dem ehemaligen Talibanfunktionär, Mittwochmorgen kurz nach acht. Vor seiner Tür stehen Bewaffnete in Uniform, es ist nicht &#8230; <a href="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/treffen-mit-einem-ex-taliban">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mullah Salam Saeef zu treffen ist nicht einfach, viele Telefonate und  mehrere vergebliche Anläufe, dann endlich werden wir eingeladen zu einem   Interview mit dem ehemaligen Talibanfunktionär, Mittwochmorgen kurz nach acht.</p>
<div id="attachment_1071" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><a rel="attachment wp-att-1071" href="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/treffen-mit-einem-ex-taliban/interview-021"><img class="size-large wp-image-1071" title="Mullah Salam Saeef im Gespräch mit Florian Meesmann  Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK" src="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/wp-content/uploads/2011/10/interview-021-512x288.jpg" alt="" width="512" height="288" /></a><p class="wp-caption-text">Mullah Salam Saeef im Gespräch mit Florian Meesmann</p></div>
<p>Vor seiner Tür stehen Bewaffnete in Uniform, es ist nicht klar, ob sie Saeef schützen oder bewachen, auch wir werden sorgfältig durchsucht, dann  erst treffen wir einen Mann, dessen Lebensgeschichte die Entwicklung  Afghanistans in den letzten 30 Jahren spiegelt.</p>
<p>Schon als junger Mann  kämpfte  Saeef auf Seiten der Gotteskrieger  und  machte bald Karriere, hohe Posten in verschiedenen Ministerien der  Talibanregierung.</p>
<p>Im Herbst 2001 war Mullah Abdul  Salam Saeef  die Stimme des  Talibanregimes,  als Botschafter in Pakistan. Bis heute sollen seine Kontakte  zur Führungsspitze der Taliban  hervorragend sein. Er spricht leise, fast  schüchtern, als wir ihm Bilder aus dem September  2001 zeigen. Damals gab er fast täglich Pressekonferenzen in Islamabad.</p>
<div id="attachment_1070" class="wp-caption aligncenter" style="width: 506px"><a rel="attachment wp-att-1070" href="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/treffen-mit-einem-ex-taliban/muulah-abdul-salaam-saieef01"><img class="size-large wp-image-1070" title="Mullah Salam Saeef 2001 in Islamabad   Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK" src="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/wp-content/uploads/2011/10/muulah-abdul-salaam-saieef01.-496x372.jpg" alt="" width="496" height="372" /></a><p class="wp-caption-text">Mullah Salam Saeef 2001 in Islamabad</p></div>
<p>Als die  Taliban  die Auslieferung Bin Ladens ablehnten, rückte der Krieg immer näher.   Unsere Probleme  wurden  immer größer, erinnert er sich.</p>
<p>Und dann  erleben wir den einstigen Hardliner überraschend nachdenklich:</p>
<p><strong>&#8220;</strong>Eigentlich soll man ja nicht  zurückblicken das macht nur krank und traurig, sinniert der Anfangsvierziger,  das bringt doch nichts. Und doch denke ich manchmal,  was war der Fehler, was  haben wir  falsch gemacht, was hätten wir anders machen können.&#8221; Nach dem  Einmarsch der Amerikaner wurde Salam Saeef mehr als drei Jahre lang in   Guantanamo gefoltert und verhört, sowie hunderte andere Talibananhänger, auch  das   macht Verhandlungen bis heute so schwierig: Was sie mir angetan haben,  sagt er im Interview, kann nur Gott ihnen vergeben.  Aber die Grausamkeiten,   die die Amerikaner vielen unschuldigen Afghanen  zugefügt haben, die wird  Gott  ihnen nie verzeihen, er wird Rache  dafür  üben.&#8221;</p>
<div id="attachment_1072" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><a rel="attachment wp-att-1072" href="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/treffen-mit-einem-ex-taliban/interview03"><img class="size-large wp-image-1072" title="Mullah Salam Saeef   Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK" src="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/wp-content/uploads/2011/10/interview03-512x288.jpg" alt="" width="512" height="288" /></a><p class="wp-caption-text">Mullah Salam Saeef </p></div>
<p>Schon damals &#8211; bei diesem Treffen im Sommer &#8211; verurteilte er mit  harten Worten das  Wiedereingliederungsprogramm der Regierung für  Talibankämpfer, vom Westen finanziert: &#8220;Es ist doch einfach, die Taliban verlangen den Abzug der ausländischen  Truppen,  die Regierung verlangt, dass die Taliban ihre Waffen niederlegen.  Solange es da keinen Kompromiss gibt, wird der Krieg  weitergehen. &#8221;</p>
<p>Die  Entwicklung der letzten Wochen scheint Saeef recht zu geben. Mit dem Angriff  auf die US- Botschaft(13.9) und dem Mord an Rabbani hat die Gewalt in  Afghanistan eine neue Dimension erreicht.</p>
<p>Auch Mullah Saeef  kennt keinen  Weg zum Frieden in Afghanistan.</p>
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		<title>Rabbani &#8211; Ein Attentat und seine Folgen</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 07:26:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Meesmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Taliban]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Anschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Burhanuddin Rabbani]]></category>
		<category><![CDATA[ermordung]]></category>
		<category><![CDATA[Kabul]]></category>
		<category><![CDATA[Karzai]]></category>

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		<description><![CDATA[Rabbani ist tot. Als uns Dienstag spätabends die Nachricht erreichte, konnten wir es kaum glauben. Burhanuddin Rabbani spielt seit mehr als 20 Jahren eine wichtige Rolle in der afghanischen Politik. Der Tadschike war Präsident des Landes, politischer Führer der Nordallianz, &#8230; <a href="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/rabbani-ein-attentat-und-seine-folgen">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1053" class="wp-caption aligncenter" style="width: 494px"><a rel="attachment wp-att-1053" href="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/rabbani-ein-attentat-und-seine-folgen/unbenannt-2"><img class="size-large wp-image-1053" title="Burhanuddin Rabbani  Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK" src="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/wp-content/uploads/2011/09/Unbenannt-2-484x372.jpg" alt="" width="484" height="372" /></a><p class="wp-caption-text">Burhanuddin Rabbani</p></div>
<p>Rabbani ist tot. Als uns Dienstag spätabends die Nachricht erreichte, konnten wir es kaum glauben. Burhanuddin Rabbani spielt seit mehr als 20 Jahren eine wichtige Rolle in der afghanischen Politik. Der Tadschike war Präsident des Landes, politischer Führer der Nordallianz, die die Taliban 2001 besiegt hatten, zu letzt hatte er den Vorsitz des „Hohen Friedensrates“. Diese letzte, vielleicht schwierigste Aufgabe, hat er mit seinem Leben bezahlt.</p>
<p>Vom Präsidenten persönlich ins Leben gerufen, sollten unter seinem Vorsitz dutzende Mitglieder des „High Peace Council“ den innerafghanischen Versöhnungsprozess mit den Taliban vorantreiben.</p>
<div id="attachment_1054" class="wp-caption aligncenter" style="width: 499px"><a rel="attachment wp-att-1054" href="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/rabbani-ein-attentat-und-seine-folgen/unbenannt-1"><img class="size-large wp-image-1054" title="Burhanuddin Rabbani während seiner Präsidentschaft  Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK" src="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/wp-content/uploads/2011/09/Unbenannt-1-489x372.jpg" alt="" width="489" height="372" /></a><p class="wp-caption-text">Burhanuddin Rabbani während seiner Präsidentschaft</p></div>
<p>Wir haben das Hauptquartier des Rates in Kabul vor wenigen Wochen besucht, um Interviews zu führen. Dort trafen sich Politiker und Stammesführer, um die Chancen für eine politische Lösung des militärisch nicht lösbaren Konfliktes in Afghanistan auszuloten. Mitglieder des Rates haben uns bestätigt, sie haben Kontakte in alle Richtungen, natürlich auch zu den Taliban.</p>
<p>Auch der mutmaßliche Attentäter, er soll sich Esamtullah genannt haben, gab sich als ein Abgesandter der Taliban aus. Er hatte, so erzählen uns auch die afghanischen Kollegen, tagelang auf das Treffen gewartet, als Gast des Friedensrates. Bei der Begegnung mit Rabbani zündete er den Sprengsatz, der offenbar in seinem Turban versteckt war und tötete den ehemaligen Präsidenten.</p>
<div id="attachment_1055" class="wp-caption aligncenter" style="width: 498px"><a rel="attachment wp-att-1055" href="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/rabbani-ein-attentat-und-seine-folgen/unbenannt-3"><img class="size-large wp-image-1055" title="Rabbani und Karzai  Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK" src="http://www.mdr.de/blog/afghanistan/wp-content/uploads/2011/09/Unbenannt-3-488x372.jpg" alt="" width="488" height="372" /></a><p class="wp-caption-text">Rabbani und Karzai</p></div>
<p>Der Schock sitzt tief im politischen Kabul. Eine weithin geachtete Persönlichkeit wie Rabbani ist nur schwer zu ersetzen. Sein Tod ist ein schwerer Schlag für jeden Ansatz eines innerafghanischen Friedensprozesses. Nicht wenige aus dem politischen Lager der ehemaligen Nordallianz, Vertreter der Tadschiken und Usbeken halten Verhandlungen mit den Taliban schon lange für Zeitverschwendung, sie könnten sich bestätigt sehen. Die Spannungen wachsen zwischen den Völkern Afghanistans. Zwischen den Paschtunen, die den Süden und Osten dominieren und den Tadschiken und Usbeken, die den Norden des Landes beherrschen.</p>
<p>Das ist Stoff für neue Alpträume westlicher Diplomaten: Bis 2014 zieht ein Großteil der Truppen ab, danach droht Afghanistan wieder in einem Bürgerkrieg der Völker und Stämme zu versinken. Sowie damals, 1989, nach dem Abzug der sowjetischen Truppen  vom Hindukusch. Übrigens, aus dem Bürgerkrieg der 90er Jahre gingen die Taliban als Sieger hervor. Wiederholt sich Geschichte in Afghanistan?</p>
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