Alte Kuh lernt immer noch dazu

Praktisches Pariser Verkehrsmittel: velib

Seit fast 9 Monaten lebe und arbeite ich nun in Paris.  Als ich gestern mit meinem beinahe täglichen Verkehrsmittel, dem Leihfahrrad velib, zum Eiffelturm für eine schnelle Reportage gefahren bin, habe ich zum ersten Mal das Gefühl gehabt, mich auf den Straßen von Paris langsam heimisch zu fühlen.

Ich musste nämlich nicht mehr auf einen Stadtplan schauen und navigiere mich zielsicher an Einbahnstraßen vorbei.  Auch die rasant fahrenden Taxifahrer können mir keine Schweißperlen mehr auf die Stirn treiben.  Und ohne mit der Wimper zu zucken bin ich über den Place de la Concorde geradelt.

Als mir bewußt wurde, dass ich mich zumindest im Innenstadtbereich langsam doch ganz gut auskenne, war das  ein schönes Gefühl.  Noch ein Stück mehr angekommen.

Mit diesem Grundgefühl im Bauch geht es jetzt in das erste Wahlwochenende.  Das wird mir unter anderem eine erste Übernachtung im Studio einbringen.  Denn ich muss Sonntagabend so lange arbeiten und Montag früh wieder ran, dass sich eine Fahrt in unseren Vorort zeitlich gar nicht lohnt.  Also heißt es Schlafsack und Zahnbürste eingepackt und unser Studio-Sofa zweckentfremden.

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