Nach Etzelsbach

Um 8:30 Uhr ging es heute morgen am Hotel in Heiligenstadt los. Ein Konvoi von etwa zehn MDR-Autos setzt sich in Richtung Pilgerfeld in Bewegung. Das Eichsfeld scheint noch zu schlafen. Es sind nur wenige Menschen in den Straßen zu sehen. Dafür wehen überall an den Häusern gelb-rote Flaggen und welche mit allerlei Kreuzen. Nach ein paar Kilometern überqueren wir die Autobahn 38. Kein Fahrzeug ist hier zu sehen. Seit Mitternacht ist die Autobahn für den Verkehr gesperrt und zum Parkplatz umfunktioniert worden. Am Pilgerfeld herrscht schon rege Betriebsamkeit. Journalisten suchen ihre Arbeitsplätze, Sanitäter und Feuerwehrleute ordnen ihre Utensilien. Ein Wasserwagen befeuchtet die Schotterwege, damit die Menschenmassen nachher nicht im Staub versinken. Und über allem scheint die Sonne…

Dieser Beitrag wurde unter Auf dem Pilgerfeld im Eichsfeld abgelegt und mit , verschlagwortet. Setzen Sie ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten auf Nach Etzelsbach

  1. Lisa-Marie sagt:

    Der Moderator-Pfarrer Richard Hentrich war eine angenehme Ausnahme zu der Reporterin auf dem Eichsfeld. Großes Lob! Dieser Mann mit seiner Schlichtheit hat einfach “Wissen” um die Dinge vermittelt, die den “voyoristischen” Reportern einfach verborgen bleiben müssen. Mit der ewigen Fragerei nach: “Wie haben Sie den Papst-Besuch erlebt?”, nehmen sie den kostbaren Momenten eher was!
    Pfarrer Hentrich zitierte so fein: “Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar,” (aus: “Der kleine Prinz” von Antoine de St. Exupérie).
    DANKE, dass ein erkennbar-gläubiger Mensch von der ARD als Gesprächspartner des Haupt-Moderatoren ausgewählt wurde :-) Thüringen macht mich neugierig!

  2. Lisa-Marie sagt:

    Katholische “Gottesdienste” bedeuten oft die Vergegenwärtigen des Geheimnisses. Dabei-Sein an einer Feier bedeutet für Gläubige in der Regel, das eigene HERZ öffnen und darauf TRAUEN, dass Gott wirkt. Es geht um eine innere Kommunikation von Gott zum / zur Gläubigen. – Eine Feier gemeinsam zu erleben mit so Vielen, die mit offenem, gläubigen Herzen teilnehmen, das ist Außenstehenden nur sehr schwer zu vermitteln.
    Am ehesten gelingt das so bescheidenen Menschen wie eben Pfarrer Richard Hentrich, find ich auch!

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>