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	<title>USA Blog - America, how are you?</title>
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		<title>Amerika startet mit Volldampf ins neue Jahr</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jan 2013 17:41:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fritzs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade einmal zehn Tage ist das neue Jahr alt und in den USA ist schon so viel passiert, dass es eigentlich für zehn Wochen reichen würde. Es scheint, als ob sich das Land keine Atempause gönnt. Gerade ist der afghanische Präsident Karsai &#8230; <a href="http://www.mdr.de/blog/usa/?p=162">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<a href='http://www.mdr.de/blog/usa/?attachment_id=166' title='oscar'><img width="150" height="150" src="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2013/01/oscar-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="oscar" title="oscar" /></a>
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<a href='http://www.mdr.de/blog/usa/?attachment_id=165' title='biden'><img width="150" height="150" src="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2013/01/biden-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="biden" title="biden" /></a>

<p>Gerade einmal zehn Tage ist das neue Jahr alt und in den USA ist schon so viel passiert, dass es eigentlich für zehn Wochen reichen würde. Es scheint, als ob sich das Land keine Atempause gönnt. Gerade ist der afghanische Präsident Karsai in Washington. Er verhandelt mit Präsident Obama wie es nach dem Abzug der US-Truppen 2014 weitergeht. Wieviele US-Soldaten in Afghanistan bleiben sollen, wer für die afghanischen Sicherheitskräfte zahlt, damit diese eine Rückkehr de Taliban verhindern können. Den Abzug wird der neue amerikanische Verteidigungsminister Chuck Hagel organisieren. Einer von vier weißen Männern, die Obama zu neuen Ministern ernannt hat.<span id="more-162"></span></p>
<p>Ja, was die Gleichberechtigung betrifft ist der US-Präsident einen großen Schritt zurückgegangen. Verteidigung, Außenpolitik, Finanzen und der CIA Chef &#8211; alles weiße, männliche Amerikaner. Seine großen Unterstützer, Frauen, Latinos, Afro-Amerikaner gingen leer aus. Das zweite große Thema im neuen Jahr ist die Diskussion um strengere Waffengesetze. Vizepräsident Joe Biden will schon am Dienstag Vorschläge aus seiner Arbeitsgruppe präsentieren, schneller als gedacht. Doch der Wiederstand der waffenverliebten Amerikaner ist groß. Es wird für den Präsidente nicht leicht werden, ein Verbot bestimmter Waffen durch den Kongress zu bringen. Eine schöne Nachricht gab es in dieser Woche. Die Filme für den Osacr wurden nominiert. Der große Favorit ist &#8220;Lincoln&#8221;.</p>
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		<title>Liebe NRA&#8230;! Lieber Quentin Tarantino!</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Dec 2012 17:44:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hasselmanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf dem Weg zum Einkauf in meinem Stadtkiez Adams Morgan entdeckte ich diesen Aushang einer kleinen Kirchgemeinde. Am Freitag hatte sich die National Rifle Association erstmals seit dem Massaker in der Grundschule von Newtown zu Wort gemeldet und den inzwischen &#8230; <a href="http://www.mdr.de/blog/usa/?p=152">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_153" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/NRA-2-e1356281939125.jpg"><img class="size-medium wp-image-153" title="NRA -Anzeige einer kleinen Kirchgemeinde in Washington DC 23.12.2012" src="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/NRA-2-e1356281939125-300x232.jpg" alt="" width="300" height="232" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Liebe NRA, kleine Kinder verstehen noch keine Verfassungszusätze und -rechte. Sie haben gerade erst das Zählen gelernt.&quot;</p></div>
<p>Auf dem Weg zum Einkauf in meinem Stadtkiez Adams Morgan entdeckte ich diesen Aushang einer kleinen Kirchgemeinde. Am Freitag hatte sich die National Rifle Association erstmals seit dem Massaker in der Grundschule von Newtown zu Wort gemeldet und den inzwischen berühmt-berüchtigten Vorschlag unterbreitet, die Regierung solle nun endlich dafür sorgen, dass jede der über 130.000 amerikanischen Schulen von Wachleuten geschützt wird. Bewaffneten, versteht sich.  &#8220;Das Einzige, was einen bösen Typen mit Waffe aufhalten kann, ist ein guter Typ mit Waffe.&#8221;   hatte NRA-Vizepräsident Wayne LaPierre gesagt. <span id="more-152"></span></p>
<p>Auch Präsident Obama betont, wenn er denn einmal darüber spricht, dass das Verfassungsrecht auf privaten Waffenbesitz unantastbar sei. Doch haben die Gründungsväter und Schöpfer der Bill of Rights und der Constitution Mitte/Ende des 18. Jahrhunderts damit wirklich auch die heute weitverbreiteten halbautomatischen Schnellfeuer- und Sturmgewehre meinen können? Für die NRA kommt nicht einmal deren Verbot für Zivilisten in Frage.  &#8220;Bitte helft!&#8221; sagt der Pfarrer der Kirchgemeinde. Ich glaube nicht, dass er eine weitere Militarisierung des öffentlichen amerikanischen Raumes (Schulen) im Sinn hat.  Mit einem anderen Hinweis hatte NRA-Funktionär LaPierre übrigens Recht, auch wenn er ihn als &#8211; pardon &#8211; Totschlagargument verwendet hat. Er fragte am Freitag in der Pressekonferenz (übrigens ohne Fragen zuzulassen) wie auch in den heutigen politischen Sonntags-TV-Talkshows, warum die US-amerikanische Gesellschaft so fasziniert von Todes- und Mordphantasien ist, die durch Videos, Songs, Computerspiele und Filme  unter dem Deckmantel der Unterhaltung verbreitet und konsumiert werden. &#8220;Ist das nicht die perverseste Form von Pornographie?&#8221;  </p>
<div id="attachment_159" class="wp-caption aligncenter" style="width: 221px"><a href="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/guns-Filmplakat-Hansel-and-Gretel.jpg"><img class="size-medium wp-image-159" title="guns Filmplakat Hansel and Gretel" src="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/guns-Filmplakat-Hansel-and-Gretel-e1356367420263-211x300.jpg" alt="" width="211" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Eher Werbung für den Film oder für Wummen? </p></div>
<p>Ist es.  In den Kinos stehen überlebensgroße Aufsteller wie jener für den am 25. Januar anlaufenden Film &#8220;Hansel and Gretel &#8211; eine Hexenjagd&#8221;. Superwummen, oder?  Doch das unmittelbar nächste Kapitel wird hier am 25.12. aufgeschlagen, dem ersten (und in den USA einzigen) Weihnachtsfeiertag . Dann läuft der neueste Film von Quentin Tarantino in den US-Kinos an (&#8220;Django Unchained&#8221;).  Hatte den Werbetrailer gesehen; wie üblich in den  Tarantino-Werken wird extrem viel geschossen und gemordet, der Gebrauch der Waffen wird als ziemlich cool ästhetisiert.  Übrigens: es ist nicht so, als würde die Jungs vom zuständigen Hollywood-Studio nicht in sich gehen. Aus Respekt vor den Opfern von Newtown hatte Weinstein Co. die für vorigen Dienstag geplante große Premierenvorführung samt After-Show-Party in eine private Vorstellung umgemodelt. </p>
<p>Hier die Begründung im Original: “Our thoughts and prayers go out to the families of the tragedy in Newtown, CT, and in this time of national mourning we have decided to forgo our scheduled event,&#8221; a spokesperson for the Weinstein Co. said in a statement.</p>
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		<title>Erinnerungen an Chicago vor der NRA-Pressekonferenz</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Dec 2012 04:34:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hasselmanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[NRA]]></category>
		<category><![CDATA[Safe Haven]]></category>
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		<category><![CDATA[Waffenlobby]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich muss zur Zeit oft an eine Dienstreise im Juli 2010 denken, die mich nach Chicago (Illinois) führte.  Dort besuchte ich das kleine &#8220;Promise Center&#8221; im tiefsten Südosten der Stadt - dort, wo vor allem Schwarze und Arme leben und wo die Gewaltkriminalität unter &#8230; <a href="http://www.mdr.de/blog/usa/?p=131">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_134" class="wp-caption alignleft" style="width: 226px"><a href="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/chicago-7-2010-046.jpg"><img class="size-medium wp-image-134  " title="chicago 7-2010 046" src="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/chicago-7-2010-046-300x225.jpg" alt="" width="216" height="162" /></a><p class="wp-caption-text">Safe Summer, Safe Haven für Ferienkinder in South East Chicago</p></div>
<p>Ich muss zur Zeit oft an eine Dienstreise im Juli 2010 denken, die mich nach Chicago (Illinois) führte.  Dort besuchte ich das kleine &#8220;Promise Center&#8221; im tiefsten Südosten der Stadt - dort, wo vor allem Schwarze und Arme leben und wo die Gewaltkriminalität unter anderem durch schießende Jugendbanden zur höchsten in Amerika zählt.  Damals hatten sich &#8211; genau wie diesen Sommer -  über 60 Kirchgemeinden zu der Aktion &#8220;Safe Summer, Safe Haven&#8221;  zusammengeschlossen.</p>
<p>Sie öffneten ihre Türen während der brutal heißen Ferientage für einige Stunden, die die kleinen Schulkinder nun nicht mehr zu Hause oder auf der Straße verbringen mussten, wo ihnen erfahrungsgemäß die größte Gefahr droht. </p>
<div id="attachment_132" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/chicago-7-2010-008.jpg"><img class="size-medium wp-image-132 " title="chicago 7-2010 008" src="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/chicago-7-2010-008-300x225.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Waffenladen mit Schießanlage in einem Vorort von Chicago</p></div>
<p>Auf dem Weg nach Chicago war ich durch den Vorort Elmwood Park gekommen und hatte Reporter&#8221;glück&#8221;, als ich diesen Waffenladen sah. <span id="more-131"></span></p>
<p>Der Oberste US-Gerichtshof in Washington hatte gerade erst ein langstehendes Gesetz verworfen, mit dem die Stadt Chicago ihren Bürgern den privaten Besitz von Schusswaffen verboten hatte. Nun erzählte mir Ladeninhaber Dan Mastroiani,  dass ihm die Chicagoer die Bude einrennen würden: Alt und Jung, Schwarz und Weiß, Männer und vor allem Frauen.  &#8220;Zu viele illegale Waffen bei zu vielen Verbrechern in dieser Stadt. Die Polizei kommt doch erst, wenn es zu spät ist.&#8221;  Da wusste ich noch nicht, dass ich einen Tag später in South East Chicago an einem gerade von der Polizei abgesperrten Schießerei-Tatort mit in einem Wohnviertel vorbeikommen würde.</p>
<div id="attachment_135" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/chicago-7-2010-059.jpg"><img class="size-medium wp-image-135 " title="chicago 7-2010 059" src="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/chicago-7-2010-059-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Einsatz nach einer Schießerei in South East Chicago</p></div>
<p>Die meisten Kunden hätten sich nach Gewehren erkundigt, doch die könne er nicht zur Selbstverteidigung gegen Kriminelle empfehlen, so Mastroiani, zu dessen Waffenladen auch ein einen Übungsstand gehört: &#8220;Viel zu lang, wenn man sie einmal schnell bereithalten muss. Nehmen sie eine handliche Pistole!&#8221;  Maschinengewehre und halbautomatische Pistolen mit Hochleistungsmagazinen durften Waffenhändler im Staat Illinois damals nicht verkaufen, auch nicht Dan Matroianni von &#8220;Gun Works&#8221; in Elmwood Park.  Für ihn angeblich gar kein Problem:  &#8221;Wer braucht zum Jagen, Fischen oder im Haus eine Pumpgun oder eine AR-15?&#8221;   </p>
<p>Klingt nach gesundem Menschenverstand und wird nun nach dem Massaker von Newtown wieder besonders häufig gefragt. Bis Freitagmittag dürfte sich auch die NRA eine Antwort auf diese Frage zurechtgelegt haben. Dann will Amerikas größter und politisch mächtigster Waffenbesitzerverein (4 Mio Mitglieder) eine Pressekonferenz geben. Ganz sicher die Funktionäre dann gefragt, ob sie wenigstens jetzt nicht mehr gegen die Neuauflage des Angriffswaffen-Verbotes zu Felde ziehen werden.  An einem entsprechenden Gesetz arbeitet sich Senatorin Dianne Feinstein seit einem Jahr ab. Nun will sie es am 3. Januar 2013 ins Parlament bringen.  900 (in Worten: neunhundert) Schusswaffentypen würden von diesem Verbot ausdrücklich ausgenommen, so die Demokratin in einem NBC-Interview. Doch Kriegswaffen und Magazine über 10 Schuss müssten gebannt werden.  </p>
<div id="attachment_136" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/chicago-7-2010-009.jpg"><img class="size-medium wp-image-136 " title="chicago 7-2010 009" src="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/chicago-7-2010-009-300x225.jpg" alt="" width="270" height="203" /></a><p class="wp-caption-text">Waffenladen samt Schießstand in Elmwood Park bei Chicago</p></div>
<div id="attachment_137" class="wp-caption alignright" style="width: 226px"><a href="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/chicago-7-2010-062-e1356063432976.jpg"><img class="size-medium wp-image-137 " title="chicago 7-2010 062" src="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/chicago-7-2010-062-e1356063432976-300x260.jpg" alt="" width="216" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Kirchenaktion: &quot;Rettet unsere Kinder vor Gewalt!&quot;</p></div>
<p> </p>
<p>Ich bin sehr gespannt auf die Antwort der NRA, die bislang noch jeden anfänglichen Aufschrei in nach einer Massenschießerei ausgesessen hat.  Falls Waffenladenchef Mastroiani ehrlich war,  kann ich nur hoffen, dass auch er NRA-Mitglied ist und der Verbandsführung nun Druck macht.   Und wer weiß: Vielleicht befinden sich unter den 8000 neuen Mitgliedern, die die National Rifle Association allein vorige Woche gewonnen hat,  auch ein paar Leute, die den Verein nicht länger den Waffen-Extremisten überlassen wollen?</p>
<p><strong><a href="http://www.mdr.de/nachrichten/audio426346_isPreview-1_zc-9cb247db.html" target="_blank">Hier das Audio zum Thema</a></strong></p>
<p><strong><a title="Nicht die Waffe, sondern der Mensch ist das Problem" href="http://www.mdr.de/nachrichten/audio426348_isPreview-1_zc-9cb247db.html" target="_blank">Hier das Audio über den Besuch in einem Waffenladen</a></strong></p>
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		<title>Happy Holidays!</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Dec 2012 07:04:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fritzs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben unsere kleine Büro-Weihnachtsfeier in diesem Jahr am Weißen Haus gefeiert. Ein paar hundert Meter entfernt und für die Öffentlichkeit zugänglich steht dessen mächtiger Weihnachtsbaum. Panzertransport unter dem Weihnachtsbaum am Weißen Haus 2012. Um ihn herum: 50 kleine Bäumchen aus Texas, Missouri, Iowa &#8230; <a href="http://www.mdr.de/blog/usa/?p=121">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_142" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/DSC_0469_neu.jpg"><img class="size-medium wp-image-142" title="DSC_0469_neu" src="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/DSC_0469_neu-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Kollektivausflug zum Weihnachtsbaum des Weißen Hauses</p></div>
<p>Wir haben unsere kleine Büro-Weihnachtsfeier in diesem Jahr am Weißen Haus gefeiert. Ein paar hundert Meter entfernt und für die Öffentlichkeit zugänglich steht dessen mächtiger Weihnachtsbaum.</p>
<dl id="attachment_145" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Panzertransport unter dem Weihnachtsbaum am Weißen Haus 2012.</dd>
</dl>
<div id="attachment_156" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/Kugeln-an-den-Staatenbäumen.jpg"><img class="size-medium wp-image-156" title="Kugeln an den Staatenbäumen" src="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/Kugeln-an-den-Staatenbäumen-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Kugeln an jedem der 50 Staaten-Bäumchen</p></div>
<p>Um ihn herum: 50 kleine Bäumchen aus Texas, Missouri, Iowa &#8211; für jeden der 50 Bundesstaaten einen. Daran hängen hängen großen durchsichtige Kugeln, deren Inhalt von diversen Schulen, deren Inhalt von Schulkindern gebastelt wurde (Holztannenbäume, Winterlandschaften, Briefe etc.).  Und dann die Spielzeugeisenbahnen&#8230;</p>
<p><span id="more-121"></span></p>
<div id="attachment_157" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/Weihnachstbaum-ganz.jpg"><img class="size-medium wp-image-157" title="Weihnachstbaum ganz" src="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/Weihnachstbaum-ganz-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Spielzeugeisenbahnstrecken </p></div>
<p>Rund um den großen Baum haben sie mehrere Eisenbahnstrecken aufgebaut. Bei einer Station transportieren die Waggons allerlei Kriegsgerät &#8211; darunter Panzer im Miniformat.</p>
<div id="attachment_145" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/DSC_0532_neu1.jpg"><img class="size-medium wp-image-145 " title="DSC_0532_neu" src="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/DSC_0532_neu1-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Panzertransport unter dem Weihnachtsbaum am Weißen Haus 2012.</p></div>
<p>Das kam uns etwas seltsam vor, ist aber wahrscheinlich ein Gruß an das Militär, das ja in den USA sehr geschätzt wird. </p>
<p>Das Weiße Haus ist über Weihnachten übrigens verwaist, der Präsident verbringt die Feiertage traditionell auf Hawai.</p>
<p>Da in Amerika so viele unterschiedliche Nationen und Religionen leben,  gibt es das typisch amerikanische Weihnachten immer weniger. Darum wünschen viele offiziell auch „Happy Holidays“ statt „Merry Christmas“. Das ist politisch korrekt, um Rücksicht auf andere Religionen und Atheisten zu nehmen. Die Weihnachtstraditionen in den USA wurden geprägt von den Einwanderern, die vor 300 Jahren aus  Europa kamen und jeder hat eine eigene mitgebracht.</p>
<p>Die  wichtigste kam vielleicht aus Dänemark, dort heißt der heilige St. Nikolaus „Sintalklaas“ und schon wurde der „Santa Claus“ daraus, der hier in Amerika die Geschenke bringt und das auch erst am 25. Dezember. Der 26. Dezember ist dann schon wieder ein ganz normaler Arbeitstag.</p>
<div id="attachment_147" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/Weihnachtsornament-2012-001.jpg"><img class="size-medium wp-image-147" title="Weihnachtsornament 2012 001" src="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/Weihnachtsornament-2012-001-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Das Weihnachtsornament der White House Historical Association 2012: der White Steamer für US-Präsident Taft 1909</p></div>
<p>Eine sehr schöne amerikanische Tradition sind die Weihnachtsbriefe. Familien schreiben darin, was das ganze Jahr über passiert ist:  Geburtstage, Reisen, das neue Kaninchen, der neu Job – eine Art persönlicher Jahresrückblick mit Fotos  für  Familie und Freunde. Eine Adventszeit gibt es in den USA nicht, die Vorweihnachtszeit ist vor allem Partytime. Fast jeden Abend gibt es  Holiday Cheers, man geht viel aus ins Theater, ins Musical und am allerliebsten in den &#8220;Nussknacker&#8221;. Amerikanische Familien lieben die Geschichte von dem Mädchen,  das von seinem Onkel am Weihnachtsabend einen Nussknacker geschenkt bekommt,  welcher sich dann in einen Prinzen verwandelt. Das Festessen gibt es am 25. Dezember mit Turkey, Schinken, Gemüse, Kartoffelbrei und Chrismas Pudding: Pudding, getrocknete Früchte, Rosinen und ein kräftiger Schuss Brandy dazu.</p>
<p>Ich verabschiede mich nun auch in die Weihnachtsferien. Silke und Rolf halten die Stellung. Happy Holidays, liebe Kollegen!!</p>
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		<title>Ist Obama sensibel oder noch immer feige?</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Dec 2012 17:28:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hasselmanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder Trauer und wieder eine Debatte um schärfere Waffengesetze Montag, 17. Dezember 2012 &#8211; ein Schultag auch in Connecticut. Doch in der Kleinstadt Newtown findet heute kein Unterricht statt, denn Schüler, Eltern und Lehrer gleichermaßen sollen noch ein wenig mehr &#8230; <a href="http://www.mdr.de/blog/usa/?p=116">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp" style="text-align: left;">
<dl id="attachment_117" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/Trauer-schießerei-newtown-0011.jpg"><img class="size-medium wp-image-117 " title="Trauer schießerei newtown 001" src="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/Trauer-schießerei-newtown-0011-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Wieder Trauer und wieder eine Debatte um schärfere Waffengesetze</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: left;">Montag, 17. Dezember 2012 &#8211; ein Schultag auch in Connecticut. Doch in der Kleinstadt Newtown findet heute kein Unterricht statt, denn Schüler, Eltern und Lehrer gleichermaßen sollen noch ein wenig mehr Zeit bekommen, die Tragödie zu erfassen und zu überstehen. Zudem finden heute die ersten Beerdigungen statt, vor allem in  Familien, deren religiöse Überzeugung ihnen eine rasche Beerdigung der Leichen gebietet. Ein wenig Trost mag ihnen die inter-religiöse Nachtwache gestern Abend geboten haben, wo unter anderem Katholiken, Protestanten, Juden, Methodisten und Muslime für die 20 erschossenen Erstklässler und sechs Schulangestellten beteten und sangen und wo Präsident Obama gesagt hat: &#8220;Seit meinem Amtsantritt sind wir zum vierten Mal zusammengekommen, um einer trauernden Gemeinschaft Trost zu spenden, die durch eine Massenschießerei auseinandergerissen worden ist&#8230;Diese Tragödien müssen ein Ende haben. Und dafür müssen wir uns ändern.&#8221; Ich dachte: Gut so, gleich sagt er es.<span id="more-116"></span></p>
<p style="text-align: left;">Obama fuhr crescendogleich mit dem Aufbau seines Hauptthemas fort: Es stimme, dass die Ursachen für derartige Gewalt komplex seien und dass kein Gesetz garantieren werde, dass nichts Böses mehr geschieht. &#8220;Doch das darf keine <span style="color: #000000;">Entschuldigung dafür sein, nicht zu handeln!&#8221;  Jetzt spricht er es aus, endlich  &#8211; dachte ich. Doch Doch das Wort „guns“ (Schusswaffen) ist dem Präsidenten kein einziges Mal über die Lippen gekommen. Warum nicht? Musste eine andere alte Entschuldigung herhalten, nämlich dass an einem solchen Tag der Trauer nicht die Zeit sei, über Waffen(gesetze), also über Politik zu reden? Viele finden, dass er es klug angestellt hat, denn er sei doch „tough“ und deutlich wie nie zuvor gewesen. Jeder wisse doch, was er gemeint hat. Ich fand es feige. Wer zynisch geworden ist, mag sogar eine offene Hintertür sehen: Wenn es nicht klappt mit einer wirksamen Änderung von Waffengesetzen – ok. So genau hatte Obama es ja auch nicht versprochen. </span></p>
<p>Dabei hoffen viele Amerikaner auf Taten – so viele kleine Kinder, das muss der Wendepunkt sein. Oder? Andere fürchten Taten und es würde mich überraschen, wenn in diesen Tagen die Zahl der Waffenverkäufe nicht wieder deutlich stiege. Das passiert immer nach Massenschießereien in der Hoffnung, sich bewaffnet besser bei derlei Tragödien verteidigen <span style="color: #000000;"><span style="font-family: Trebuchet MS;"> </span>zu können. Und es geschieht immer, </span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Trebuchet MS;"> </span>wenn die Leute Angst haben, die Regierung wolle ihnen bald die Waffen wegnehmen. </span></p>
<p><span style="font-family: Trebuchet MS; color: #000000;"> <a href="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/Trauer-schießerei-newtown-0021.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-118" title="Trauer schießerei newtown 002" src="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/Trauer-schießerei-newtown-0021-e1355765228382-300x220.jpg" alt="" width="300" height="220" /></a></span></p>
<p>Dass Präsident Obama Sonntagabend in Newtown zum Gedenken an die 20 ermordeten Kinder ihre Vornamen aufgezählt hatte, hinterließ einen tiefen Eindruck; die Liste schien nicht zu enden. Schon wollen die ersten Politiker das vor Jahren außer Kraft gesetzte Verkaufsverbot für halbautomatische Angriffswaffen endlich wieder aufleben lassen. (Etwas, das Obama in seinem ersten Wahlkampf vor 5 Jahren versprochen und dann trotz dreier Massenschießereien nie angefasst hatte.) Erste Senatoren wie Joe Lieberman rufen dazu auf, eine Kommission zur Untersuchung von Massenschießereien einzuberufen. Du liebe Güte – wieder eine Kommission? Dabei ist alles schon unzählige Male analysiert, bedacht, besprochen worden. Die Washington Post berichtet, dass sich der US-Justizminister nach der Schießerei in Tuscon (Arizona) vor knapp zwei Jahren wohlbedachte Vorschläge für eine bessere Waffenkontrolle hatte ausarbeiten lassen. Nach<span style="color: #000000;"><span style="font-family: Trebuchet MS;">  </span>rund 1 ½ Jahren intensiver Arbeit lagen die Ergebnisse auf Eric Holders Tisch. Dann verschwanden sie im Schreibtisch und blieben dort liegen. Denn das Zeichen aus dem Weißen Haus lautete: In Sachen Waffen Füße stillhalten und vor der Wahl nichts unternehmen!</span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Trebuchet MS;">  </span>Holder können die Vorschläge wenigstens jetzt herausholen und seinem wieder einmal nach Aktion rufenden Chef übermitteln. Die Wahl ist vorbei und gewonnen. Barack Obama wird sich nie wieder einer politischen Wahl stellen und sollte daher freier und mutiger sein, sich mit der Waffenlobby und das heißt mit sehr vielen Landsleuten anzulegen. DAS ist meine Hoffnung und viel wichtiger: die Hoffnung vieler Amerikaner. </span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Trebuchet MS;"> </span></span></p>
<p><span style="font-family: Trebuchet MS; color: #000000;"> </span></p>
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		<title>John Kerry soll neuer US-Aussenminister werden</title>
		<link>http://www.mdr.de/blog/usa/?p=107</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Dec 2012 05:32:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fritzs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Präsident Obama will Kerry zum Aussenminister ernennen Präsident Obama hat sich offensichtlich für John Kerry als neuen amerikanischen Aussenminister entschieden. Die Personalentscheidung soll in den nächsten Tagen  offiziell bekannt gegeben werden, berichten verschiedene US-Medien. Die Nachricht kommt nicht überraschen, nachdem &#8230; <a href="http://www.mdr.de/blog/usa/?p=107">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp"><a href="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/clinton.bmp"></a><a href="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/clinton.bmp"></a>
<dl id="attachment_109" class="wp-caption alignleft" style="width: 112px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/Kerry1.jpg"><img class="size-full wp-image-109" title="Kerry" src="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/Kerry1.jpg" alt="" width="102" height="80" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Präsident Obama will Kerry zum Aussenminister ernennen</dd>
</dl>
</div>
<p>Präsident Obama hat sich offensichtlich für John Kerry als neuen amerikanischen Aussenminister entschieden. Die Personalentscheidung soll in den nächsten Tagen  offiziell bekannt gegeben werden, berichten verschiedene US-Medien. Die Nachricht kommt nicht überraschen, nachdem Obamas Wunschkandidatin Susan Rice abgesagt hatte, blieb Kerry der einzige Name im Spiel. <span id="more-107"></span></p>
<p>Am liebsten wäre Kerry Präsident geworden, verlor aber 2004 gegen George W. Bush. Am zweitliebsten wäre Kerry Aussenminister geworden und dieser Wunsch scheint nun in Erfüllung zu gehen. Der 69jährige hat sich schon immer um Amerikas Aussenpolitik gesorgt. Er war in den letzten Jahren Vorsitzender des Auswärtigen Ausschußes im Senat und hat auch im Wahlkampf oft über Amerikas Rolle in der Welt gesprochen, was durchaus ungewöhnlich ist. Kerry ist jedenfalls kein Hardliner, der mit den Waffen rasselt. Er vertritt einen sehr pragmatischen Ansatz. Wenn Amerika mit einem Land gute Beziehugen pflegt, dann wird es mit diesem Land auch Geschäfte machen und das ist gut für Amerikas Wirtschaft. &#8220;Wir müssen Ideologien mit gesundem Menschenverstand begegnen und die richtige Balance finden zwischen Militäreinsätzen und Diplomatie&#8221;, sagte er erst vor wenigen Tagen. Klingt ja ganz vernünftig. Obama und Kerry verstehen sich jedenfalls sehr gut. Kerry durfte im Training für die Fernsehdebatte immer Mitt Romney spielen.. Mit dem Republikaner kann er es finanziell jedenfalls locker aufnehmen. Kerry hat in die Heinz Ketchup Dynastie eingeheiratet&#8230;<a href="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/clinton.bmp"></a> </p>
<p><a href="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/clinton.bmp"><img class="alignnone size-full wp-image-110" title="clinton" src="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/clinton.bmp" alt="" /></a></p>
<p> Die amtierende Aussenministerin Hillary Clinton hat einen Schwächeanfall erlitten. Das hatte nichts mit John Kerry zu tun&#8230;. Wie einer ihrer Mitarbeiter mitteilte, war die 65jährige von einem Magen-Darm Virus so geschwächt, dass sie in Ohmacht gefallen war und sich eine Gehirnerschütterung zugezogen hat. Jetzt muss sie eine Woche zu Hause ruhen. Keine leichte Aufgabe für die emsige Aussenministerin aber ein Zustand, an den sie sich gewöhnen muss.</p>
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		<title>So viele kleine, junge Opfer &#8211; kümmert sich Amerika diesmal um seine Schußwaffen?</title>
		<link>http://www.mdr.de/blog/usa/?p=99</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Dec 2012 20:10:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hasselmanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Massenschießerei]]></category>
		<category><![CDATA[Waffengesetz]]></category>

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		<description><![CDATA[Olivier ist mein neuer (französischer) Nachbar. Er hatte das Haus zu einem geselligen Kennenlernen geladen, und völlig klar: alle redeten zunächst über Newtown.  Wir waren uns einig, dass auch diese Tat unfaßbar ist. Und wir waren uns einig, wenn auch leicht betreten, dass uns solche Nachrichten kaum &#8230; <a href="http://www.mdr.de/blog/usa/?p=99">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/Trauer-schießerei-newtown-0031-e1355600068650.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-104" title="Trauer schießerei newtown 003" src="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/Trauer-schießerei-newtown-0031-e1355600068650-300x208.jpg" alt="" width="300" height="208" /></a>Olivier ist mein neuer (französischer) Nachbar. Er hatte das Haus zu einem geselligen Kennenlernen geladen, und völlig klar: alle redeten zunächst über Newtown.  Wir waren uns einig, dass auch diese Tat unfaßbar ist. Und wir waren uns einig, wenn auch leicht betreten, dass uns solche Nachrichten kaum noch nachhaltig schockieren.  Ja, sagten Erin und Adam, Eltern eines Zwei- und einer Sechsjährigen. Es habe sich eine gruselige Routine eingeschlichen. In jeder Hinsicht.<span id="more-99"></span></p>
<p>Bei der Berichterstattung über Hergang und Motiv der Tat. Beim Spekulieren über psychologische Ferndiagnosen. Beim Umgang mit Schock und Trauer betroffener  Familien und Kommunen.  Doch besonders routiniert, geradezu vorhersehbar funktioniert die Diskussion darüber, ob die Schusswaffen das Hauptproblem sind oder &#8220;nur&#8221; der zu einfache Zugang mental gestörter, gar kranker Menschen zu den Waffen.    </p>
<div class="mceTemp" style="text-align: left;">
<dl id="attachment_105" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/gun-law-cnn.jpg"><img class="size-medium wp-image-105 " title="gun law cnn" src="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/gun-law-cnn-e1355601186241-300x197.jpg" alt="" width="300" height="197" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">CNN-Moderator: &#8220;Wenn wir den Opfern unseren Respekt zollen wollen, müssen wir JETZT über Schußwaffen reden.&#8221;</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: left;">Im Fernsehen, im Internet, im Radio: überall ein Deja-vu.  Bis hoch hinauf im Weißen Haus. Ein sichtlich angegriffener Präsident Obama  sagte absolut glaubwürdig, er finde, dass Amerika viel zu oft durch derlei Tragödien gegangen sei. Es sei Zeit für das Land, &#8221;Politik beiseite zu lassen&#8221;.  Man solle &#8221;zusammenfinden und wirksame Maßnahmen ergreifen, um solche Tragödien zu verhindern&#8221;.  Doch das hat er schon oft gesagt. Vor allem nach der Massenschießerei im Januar 2011 in Tuscon (Arizona) mit 6 Toten und unter anderem einer schwerverletzten Kongressabgeordneten hatten viele Amerikaner gehofft, dass dieser Präsident nun doch den Mut aufbringt, sich gegen die vielschichtige Waffenlobby zu stellen. Sie wurden enttäuscht.  Obama hat das Thema fortan öffentlich gemieden wie die Pest. Er weiß, dass es keine einfachen Antworten und Maßnahmen gibt. Nicht in Amerika,  in dem die Mehrheit &#8211; auch viele Demokraten, auch Pastoren, auch Lehrer - zutiefst an ihr Quasi-Naturrecht glauben,  sich im Zweifel selbst mit eigenen (Schuss-)waffen verteidigen zu dürfen statt auf die staatliche Autorität zu warten.  </p>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: left;">
<dl id="attachment_102" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/Trauer-schießerei-newtown-002.jpg"><img class="size-medium wp-image-102" title="Trauer schießerei newtown 002" src="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/Trauer-schießerei-newtown-002-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Sandy Hook Grundschule Newton im Medienfokus</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: left;">Ähnlich wie Sabrina hege auch ich keine Illusionen über den Ausgang der Post-Newtown-Debatten.  Obamas Regierungssprecher sagte am Freitag, &#8220;heute ist nicht die Zeit, um über Waffen zu reden&#8221;. Wann ist die Zeit? Vertreter der National Rifle Association wiederholen in Interviews ihr Argument, dass nicht die Waffen das Problem seien, sondern gewalttätige, womöglich kranke Leute, die zu leicht Zugang dazu hätten.  Pastoren erklären im Fernsehen, auch sie besäßen Schusswaffen, seien doch deshalb aber nicht gewalttätig &#8211; genau wie die überwiegende Mehrheit der anderen legalen Waffeneigentümer nicht.  Die Ursache für Massenschießereien lägen woanders, und oft &#8211; wie hier in Newtown, wo sich der Schütze selbst gerichtet hat &#8211; werden wir womöglich nie zu 100% das Motiv erfahren. </p>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: left;">
<dl id="attachment_101" class="wp-caption aligncenter" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/Trauer-schießerei-newtown-001.jpg"><img class="size-medium wp-image-101 " title="Flaggen auf Halbmast" src="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/Trauer-schießerei-newtown-001-300x225.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Flaggen auf Halbmast &#8211; eine Trauergeste für Newtown</dd>
</dl>
</div>
<p> Und doch: diesmal sind so sehr viele sehr kleine, junge Kinder mit zwei Handfeuerwaffen undeinem halbautomatischen Gewehr massakriert worden - nicht mit Baseballschlägern, nicht mit Messern, Steinen oder Molotowcocktails.  Die meisten Amerikaner lieben Kinder über alles.  Werden sie jetzt mehr tun als trauern, beten und die Sicherheitssysteme der Schulen aufrüsten? Werden sie sich wenigstens darauf einigen können, dass kein Mensch zu Hause Militärwaffen, halbautomatische Gewehre braucht, um zu jagen, zu fischen oder mögliche Einbrecher zu vertreiben?</p>
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		<title>Amerika geschockt über Amoklauf in Newtown</title>
		<link>http://www.mdr.de/blog/usa/?p=94</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Dec 2012 07:29:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fritzs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir waren alle drei im Büro. Was nicht so häufig vor kommt, oft ist einer auf Dienstreise oder auf einem Termin, aber diesmal haben wir sie alle gemeinsam verfolgt, die Nachrichten, die wie ein Schneeball immer größer wurden und das Land &#8230; <a href="http://www.mdr.de/blog/usa/?p=94">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_95" class="wp-caption aligncenter" style="width: 290px"><a href="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/Fahne-Halbmast.jpg"><img class="size-full wp-image-95" title="Fahne Halbmast" src="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/Fahne-Halbmast.jpg" alt="" width="280" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Fahne auf Halbmast in Newtown</p></div>
<p>Wir waren alle drei im Büro. Was nicht so häufig vor kommt, oft ist einer auf Dienstreise oder auf einem Termin, aber diesmal haben wir sie alle gemeinsam verfolgt, die Nachrichten, die wie ein Schneeball immer größer wurden und das Land überrollt haben. &#8220;Schiesserei in einer Grundschule&#8221;, leider haben wir uns an Schiessereien in diesem Land schon gewöhnt.  Als die erste Meldung kam mit einem Toten waren wir mit den Gedanken noch bei unseren anderen Themen, dem &#8220;fiscal cliff&#8221; zum Beispiel oder den gefragtesten Weihnachtsgeschenken in diesem Jahr. Doch nur wenige Minuten später waren all diese Themen völlig belanglos geworden. Über 20 Tote meldete das amerikanische Fernsehen, überwiegend Kinder zwischen 5 und 10 Jahren alt.  Wir funktionieren, führen Gespräche, versorgen die Programme mit Beiträgen und versuchen uns nicht vorzustellen , wie 20 erschossene Kinder aussehen. Es gab nur einen Verletzten, der Täter hat immer tödlich getroffen.  <span id="more-94"></span></p>
<p>Newton in Connecticut ist ein New England Idyll. Wälder, weihnachtlich geschmückte Häuser, eine wohlhabende Nachbarschaft. Warum hat hier eine Lehrerin drei Waffen zu Hause? Warum läuft ihr Sohn Amok, erschiesst seine Mutter, fährt in die Schule wo sie unterrichtet und richtet eine Katastrophe an? Auf diese Fragen gibt es noch keine Antworten. Er soll sehr verschlossen gewesen sein, autistisch, schwierig &#8211; das kann es nicht alleine gewesen sein. In diesem Neu England Idyll hat sich eine furchtbare Familientragödie abgespielt.</p>
<div id="attachment_96" class="wp-caption alignleft" style="width: 274px"><a href="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/obama.jpg"><img class="size-full wp-image-96" title="obama" src="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/obama.jpg" alt="" width="264" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Obama bei seiner Ansprache</p></div>
<p> Amerika ist fassungslos, die Fahnen wehen auf Halbmast, der Präsident hat Tränen in den Augen, bei seiner Ansprache versagt ihm immer wieder die Stimme. Aber wird er auch wütend genug sein, endlich der Waffenlobby die Stirn zu bieten? Es ist schon wie ein Reflex, nach jedem Amoklauf &#8211; und es waren vier im letzten halben Jahr &#8211; gehen sich Waffengegner und &#8211; Befürworter regelrecht an die Gurgel. Die einen fordern noch mehr Waffen, die anderen zumindest ein Verbot der Schnellfeuergewehre. Ich habe ehrlich gesagt wenig Hoffnung, dass die Politiker in Washington dieses heisse Eisen anfassen werden.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>&#8220;Wenn wir bei den neuen syrischen Machthabern mitreden wollen, müssen wir sie rasch bewaffnen.&#8221;</title>
		<link>http://www.mdr.de/blog/usa/?p=84</link>
		<comments>http://www.mdr.de/blog/usa/?p=84#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Dec 2012 15:36:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hasselmanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Botschafter im Irak]]></category>
		<category><![CDATA[James Jeffrey]]></category>
		<category><![CDATA[Rebellen]]></category>
		<category><![CDATA[Syrien]]></category>
		<category><![CDATA[Syrische Nationale Koalition]]></category>
		<category><![CDATA[Waffen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mdr.de/blog/usa/?p=84</guid>
		<description><![CDATA[James Jeffrey war einst der US-Botschafter in der Türkei und bis Sommer 2012 im Irak. Er arbeitete als Vizedirektor des Nationalen Sicherheitsrates, ist nun aber in Rente. Naja, Rente ist gut. Der Mann ist nach seinem Irak-Posten &#8220;retired&#8221;, aber noch rastlos und &#8230; <a href="http://www.mdr.de/blog/usa/?p=84">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_85" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/Ambassador-James-Jeffrey1.jpg"><img class="size-medium wp-image-85" title="Ambassador James Jeffrey" src="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/Ambassador-James-Jeffrey1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Ambassador James Jeffrey</p></div>
<p>James Jeffrey war einst der US-Botschafter in der Türkei und bis Sommer 2012 im Irak. Er arbeitete als Vizedirektor des Nationalen Sicherheitsrates, ist nun aber in Rente. Naja, Rente ist gut. Der Mann ist nach seinem Irak-Posten &#8220;retired&#8221;, aber noch rastlos und hat daher beim Washingtoner Institute für Nahost-Politik angeheuert. Er wird dieser Tage auch noch einige Verträge mit Unternehmen abschließen, erzählte er mir &#8211; dort steigt er als Nahost-Berater ein. Wird sich lohnen, in jedem Fall für ihn finanziell, und es ist eines von ungezählten ähnlichen &#8220;Renten&#8221;-Modellen, die man hier in Washington speziell unter ehemaligen Militärs und Spitzendiplomaten wie Ambassador James Jeffrey finden kann. Mir und hoffentlich den deutschen Radiohörern kam es zugute, denn zur Zeit befaßt sich Jeffrey sehr stark mit Syrien, und ich suchte einen kompetenten Gesprächspartner, um das komplexte Thema &#8220;USA-Syrien-Assad-Rebellen&#8221; zu beleuchten. <span id="more-84"></span></p>
<p>Wie sich zeigte, hatte sich der deutschsprechende Botschafter schon ziemlich gewundert, warum Washington die „Syrische Nationale Koalition“ nicht anerkennen wollte. Schließlich hatten die Amerikaner hinter den Kulissen viel für eine halbwegs regierungsfähige, bei Syrern wie UNO-Partnern akzeptable Assad-Nachfolge getan:  „Das war nicht so sehr die CIA, sondern unser Botschafter, mein Freund Robert Ford <em>(US-Botschafter in Syrien, SH.),</em> der daran beteiligt ist. Wir machen keinen Hehl daraus, dass wir in Katar wirklich alle Hebel in Bewegung gesetzt haben, um diese Koalition zusammenzubasteln. Wir hatten Erfolg und ich verstehe nicht, warum wir sie nicht schon längst anerkannt haben!“</p>
<div id="attachment_89" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/Obama-Syrien-001-e1355328493813.jpg"><img class="size-medium wp-image-89" title="Obama Syrien 001" src="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/Obama-Syrien-001-e1355328493813-300x208.jpg" alt="" width="300" height="208" /></a><p class="wp-caption-text">Obama: USA erkennen Syrische Nationale Koalition an</p></div>
<p>Das war am Montag und James Jeffrey glaubte, dass die Anerkennung am heutigen Mittwoch oder morgen im marokkanischen Marrakesch erfolgen würde, wo sich die &#8220;Freunde Syriens&#8221; treffen. Einer dieser rund 100 Freunde ist ja Guido Westerwelle, unser Außenminister. Doch dann hat Präsident Obama gestern Abend die Katze aus dem Sack gelassen und in einem ABC-Interview erklärt:  &#8221;Wir haben entschieden, dass diese Syrische Oppositionskoalition nun umfassend und repräsentativ genug ist, so dass wir sie als rechtmäßige Vertreter des syrischen Volkes betrachten können &#8211; im Gegensatz zum Assad-Regime.&#8221;  Mit der Anerkennung käme auf die Koalition auch Verantwortung zu, so Obama weiter.</p>
<p>Ob im Gespräch mit Ex-Botschafter Jeffrey, der einige Lehren aus dem Irak mitgebracht hat, oder im Gespräch mit anderen Kennern und Beobachtern der Szene in Syrien: Sie alle geben der Obama-Regierung Recht. Das Hauptziel lautet: eine stabile Regierung nach Assad und kein Machtvakuum mit folgendem Chaos und Nährboden für zuvor dort unbekannte Terrorgruppen, wie es etwa im Irak 2003 geschehen war, nachdem das  US-Militär einmarschiert war und den Diktator Saddam Hussein und dessen komplette Offiziers- und Regierungselite stürzte.</p>
<p>Doch es wird auch immer wieder klar, dass die Amerikaner nicht besonders gut und verlässlich über die Lage in Syrien, über Bashir al-Assad und über die vielen verschiedenen Rebellen Bescheid wissen. Die CIA hatte lange Zeit andere Prioritäten und mit dem Diktator Assad sprachen die Amerikaner nicht, sagt Jeffrey.  Immerhin weiß man,  dass viele fundamentalistische Kämpfer aus dem Ausland eingesickert sind, sogar terroristische. Hisbollah und Al Kaida etwa hätten bereits in der syrischen Opposition Fuß gefasst. Kein Wunder, dass die offizielle Anerkennung der Syrischen Nationalen Koalition für die USA &#8220;ein großer Schritt&#8221; ist, wie  Obama es ausdrückte.  Sie hat zugleich klar gestellt,  dass sie zwischen &#8220;guten Rebellen&#8221; und &#8220;schlechten Rebellen&#8221; zu unterscheiden wissen:  &#8221;Es gibt ein kleines Element in der Assad-Opposition, al-Nusra, das mit Al Kaida im Irak verbandelt ist. Wir haben al-Nusra als terroristische Vereinigung gekennzeichnet.&#8221;</p>
<div id="attachment_90" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/Obama-Syrien-002.jpg"><img class="size-medium wp-image-90" title="Washington Post 12.12.2012" src="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/Obama-Syrien-002-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Auf Seite 12: die Anerkennung der problematischen syrischen Opposition durch die USA</p></div>
<p>Das ärgert die Muslimbruderschaft, die stärkste Kraft innerhalb der vielgestaltigen  syrischen Opposition. Sie bezeichnete al-Nusra als wichtigen Teil des Anti-Assad-Kampfes, und es wird nicht die letzte große Meinungsverschiedenheit sein. Also halten sie auch in Washington die Daumen, dass sich diese Koalition aus abtrünnigen Assad-Getreuen, dem ehemaligen Lobbyisten für den westlichen Ölkonzern Royal Dutch Shell und Führern diverser Rebellengruppen nicht doch irgendwann gegen das eigene Volk und gegen den Westen stellt. </p>
<p>Doch James Jeffrey hielt mir das Beispiel Libyen dagegen. „Auch dort kannten und kennen wir die Rebellengruppen nicht gut. Auch in Libyen wussten wir, dass sich Terrorelemente darunter gemischt hatten.“ Das habe man leider bei der Attacke am 11. September auf das US-Konsulat in Bengasi erlebt, bei der vier Amerikaner ermordet wurden &#8211; darunter Botschafter Chris Stevens.  „Aber was wir auch nach dem 11. September gesehen haben, ist eine große Unterstützung der Bevölkerung für uns, weil wir den Widerstand rechtzeitig unterstützt haben. Das haben wir in Syrien bisher nicht gemacht, und wenn wir ein Sagen haben wollen mit den Leuten, die nach dem Sturz Assads ausschlaggebend sein werden, dann würde ich dafür plädieren, dass wir jetzt tatkräftig einschreiten. Das heißt: Waffen, Militärberater, Geld und die militärische Bereitschaft, gegen Assad tatkräftig loszuschlagen, wenn er mit Chemiewaffen oder sonst wie versucht, die Bevölkerung noch mehr zu bedrohen.“    Doch so tatkräftig geht es dann doch nicht. Ein US-Regierungssprecher erklärte Dienstagabend,  dass Amerika die syrische Opposition vorerst auch weiterhin nicht mit Waffen beliefern wird.  Jedenfalls nicht direkt, füge ich mal hinzu.</p>
<p><strong><a title="USA, Syrien und die Assad-Rebellen" href="http://www.mdr.de/nachrichten/audio419772_isPreview-1_zc-9cb247db.html" target="_blank">Hier können Sie das Audio zum Thema hören.</a></strong></p>
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		<title>Leeres Eis in NHL-Hallen; Fans richten Blick nach Osten!</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Dec 2012 01:14:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hasselmanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[     Das waren noch Zeiten, als wir ins Washingtoner Verizon Center gehen konnten, um ein NHL-Heimspiel der Wahington Capitals zu sehen &#8211; und damit Alex Ovechkin. Doch es bleibt dabei: der geniale Stürmer mit der Zahnlücke spielt in diesem Jahr überhaupt nicht mehr für &#8230; <a href="http://www.mdr.de/blog/usa/?p=71">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<div id="attachment_73" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/Capitals-vs-Columbus-OH.jpg"><img class="size-medium wp-image-73 " title="Capitals (DC) vs Columbus (Ohio)" src="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/Capitals-vs-Columbus-OH-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Auf dem Weg zum Caps-Heimspiel im Washingtoner Verizon Center (SH)</p></div>
<p>Das waren noch Zeiten, als wir ins Washingtoner Verizon Center gehen konnten, um ein NHL-Heimspiel der Wahington Capitals zu sehen &#8211; und damit Alex Ovechkin. Doch es bleibt dabei: der geniale Stürmer mit der Zahnlücke spielt in diesem Jahr überhaupt nicht mehr für seinen Washingtoner Arbeitsgeber.</p>
<div id="attachment_77" class="wp-caption alignright" style="width: 289px"><a href="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/DSCI0151-e1355188319265.jpg"><img class="size-medium wp-image-77" title="DSCI0151" src="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/DSCI0151-e1355188319265-279x300.jpg" alt="Vater &amp; Tochter: Ovechkin-Fans" width="279" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Vater &amp; Tochter: Ovechkin-Fans aus Washington (SH)</p></div>
<p>Statt dem Puck im Rahmen der National Hockey League (NHL) nachzujagen, hält sich unser Caps-Star in der Kontinentalhockey-Liga (KHL) bei seiner früheren russischen Mannschaft Dynamo Moskau fit &#8211; und darf das auch ohne jede Vertragsstrafe. Ähnlich hält es Jewgeni Malkin: Eigentlich bei den Pittsburg Pengiuns unter Vertrag, hilft er derzeit Metallurg Magnitogorsk in deren Kampf um die Meisterschaft.  <span style="font-family: Times New Roman;"> <span id="more-71"></span></span></p>
<div>Was die dortigen Fans freut, die hiesigen zunehmend ärgert: die NHL-Saison 2012/13 fällt schon seit dem geplanten Anpfiff im Oktober aus, und nun hat die NHL-Führung auch noch sämtliche bis zum 30. Dezember geplante Spiele abgesetzt. Grund: Die jüngsten Vertragsverhandlungen zwischen den Klubbesitzern und der Spielergewerkschaft waren vorigen Donnerstag in New York frustrierend fruchtlos beendet worden. Ein neuer Gesprächstermin steht nicht fest. Damit wird nun fast die komplette erste Hälfte der Meisterschaftssaison ungespielt vergehen.  Ein Arbeitskampf ist in der nordamerikanischen Eishockeyprofiliga nicht ungewöhnlich. Die Saison 2004/5 wurde sogar vollständig abgeblasen.</div>
<div id="attachment_76" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/DSCI0143-e1355188057559.jpg"><img class="size-medium wp-image-76 " title="DSCI0143" src="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/DSCI0143-e1355188057559-300x114.jpg" alt="" width="300" height="114" /></a><p class="wp-caption-text">NHL-Profis spielen derzeit...in russischen und tschechischen KHL-Klubs (SH)</p></div>
<p>Diesmal hoffen die Ligaverantwortlichen und die Fans, dass sie wenigstens eine verkürzte Meisterschaft samt Stanley-Cup hinbekommen. NHL-Chef Gary Bettman hat erklärt, dass dafür pro Team mindestens 48 Spiele nötig seien. Diese Marke würde die Liga Anfang/Mitte Januar überschreiten. Bis dahin also müsste eine Lösung gefunden und von allen Seiten akzeptiert sein. Und worum geht es? Um Geld natürlich &#8211; vor allem im Form einer Gehaltserhöhung für die Spieler. Extrem umstritten ist aber auch die Frage der Vertragslaufzeit, wie man hört.  Bislang sieht der Tarifvertrag der NHL keinerlei zeitliche Begrenzung vor. Die Spieler wollen nun jedoch eine Mindestlaufzeit von 8 Jahren durchsetzen. Die Eigner der us-amerikanischen und kanadischen Klubs sagen: 5 Jahre und kein bißchen mehr.</p>
<div id="attachment_72" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/caps-eishockey.jpg"><img class="size-medium wp-image-72 " title="caps eishockey" src="http://www.mdr.de/blog/usa/wp-content/uploads/2012/12/caps-eishockey-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">NHL-Spiel der Washington Capitals in einer vorherigen Saison (SH)</p></div>
<p>Das alles ist nicht schön für die hiesigen Eishockeyfans, aber wir haben ein Trostpflaster. Der Sportsender ESPN, der sehr viel freigewordene Sendezeit zu füllen hat, schaltet statt nach Toronto, Pittsburg, Columbus nun nach Moskau, Kiew und Prag.  Statt NHL-Sport  zeigt er Spiele der osteuropäischen KHL, und somit immer mehr der hier ausgesperrten NHL-Profis in Aktion.</p>
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