
Kajetan und Clemens beim Interview
Fernsehen gucken ist nicht schwer, Fernsehmachen dagegen sehr.
Okay, der Satz stimmt nicht ganz. Denn auch beim Fernsehgucken lauern jede Menge potenzielle Gefahrenquellen: Stromschläge, Fingerbrechungen beim Zappen und eine falsche Senderauswahl können zu langfristigen Schädigungen führen. Insbesondere die Rezeption eines anderen Senders als des MDR FERNSEHENs kann dramatische Folgen für Hirn und Geist haben.
[Bis hierhin dürfen die Chefs mitlesen. Das Weiterlesen folgt auf eigene Gefahr und wir #Volos übernehmen keine Haftung!] Weiterlesen →
Veröffentlicht unter Seminare, Vol. 18
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Verschlagwortet mit Best-of, Fernsehen, Leipzig
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Olenka und Annett im Schnittraum
Sieben Tage am Stück, drei bis fünf Stunden pro Tag mal ein Schläfchen, 100 Stunden drehen, schneiden, schreiben vertonen, rund 500 GB Filmmaterial: Das war unsere DOK Leipzig Woche, mal in Zahlen ausgedrückt. Und Sonntag haben wir es – pünktlich – zum Frühstück nach Hause geschafft.
Klingt ein bisschen hart, war es vielleicht sogar auch, aber mit Blick zurück war es gleichzeitig eine der lehrreichsten und lustigsten Wochen, die wir bisher in unserem Volontariat hatten. Man lernt sich im Team unglaublich gut kennen – Schlafmangel führt bekanntlich im fortgeschrittenen Stadium zu einem Gefühl, dass dem des Betrunkenseins ein wenig ähnelt. Und so mussten dann unsere täglichen Beiträge spät abends mit einer gefühlten Promille entstehen. Außerdem haben wir von unserem Team wirklich wichtige Weisheiten fürs Leben gelernt, wie „Vordergrund macht Bild gesund“, „Sonne lacht, Blende lacht“ oder auch „Ist der Redakteur am Ende, hilft nur noch eine Blende“. Weiterlesen →
Veröffentlicht unter Praxis, Unterwegs, Vol. 18
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Verschlagwortet mit 24 Stunden, Dokfilm, VJ
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Sachsen-Anhalt nennt sich das Land der Frühaufsteher. Und tatsächlich – bei meiner Tour mit dem Hörmobil, dem kleinen Ü-Wagen von MDR SACHSEN-ANHALT, hieß es wirklich oft früh aufstehen. Fünf Tage lang war ich mit dem VW Golf plus Satellitenschüssel auf dem Dach unterwegs durch Sachsen-Anhalt. Täglich habe ich gemeinsam mit Reporter-Kollegen Live-Schalten zum Thema „Zehn Jahre nach der Flutkatastrophe“ in Mitteldeutschland gemacht.
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Besonders beliebt: Gruppenbild mit Intendantin
Da sind wir also: Nach 18 Monaten überreicht uns Frau Prof. Wille höchstpersönlich das Zeugnis zum erfolgreich absolvierten MDR-Redaktionsvolontariat. Dazu gibt es eine Sonnenblume, ein in stylisches MDR-Papier verpacktes Geschenk und einen Händedruck.
Es ist eine Ehre, dass die Intendantin sich die Zeit genommen hat, uns persönlich zu verabschieden. Sie vergisst dabei nicht, mit uns über die Zukunft des Hauses zu sprechen, die wir ja auch mitgestalten sollen und können. Und Frau Wille wiederholt noch einmal die entscheidenden Worte, die sie uns mit auf den Weg geben möchte: “Bleiben Sie unbequem!” Weiterlesen →
Veröffentlicht unter Außer Dienst, Vol. 17
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Verschlagwortet mit Abschluss, Verabschiedung
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Alles andere als dröge: Unsere bunte Heimat
Die letzten zwei Monate vor dem Ende der Ausbildung verbringen wir MDR-Volontäre traditionell damit, unsere 15-minütigen Abschlussreportagen zu drehen. Diesmal wollten wir aber noch einen Schritt weiter gehen und für die Filme, die in den nächsten Wochen jeden Samstag ab 18 Uhr im MDR Fernsehen ausgestrahlt werden, eine gemeinsame Online-Plattform entwickeln, die alle Filme bündelt. Weiterlesen →
Es ist Sommerzeit und alle sind weg. Ich kann mich ja nicht beklagen, immerhin war ich Anfang Juli für zwei Wochen im Urlaub. Und ich gönne selbstverständlich jedem seinen wohlverdienten Sommerurlaub. Trotzdem ist das manchmal im journalistischen Alltag etwas lästig!
Gerade vorhin habe ich wieder telefoniert, weil ich ein Interview führen wollte. Nein, sagte man mir, das gehe jetzt nicht. Der Geschäftsführer sei im Urlaub. Ähnlich verlaufen Recherchegespräche im Moment oft. Einen anderen Termin habe ich erst drei Wochen später bekommen, weil die Chefin ebenfalls gerade unterwegs war. So fühlt sich das Sommerloch also als Reporter an.
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Veröffentlicht unter Praxis, Vol. 18
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Verschlagwortet mit Halle, Urlaub
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Wie konzipiere ich eine Olympia-Serie? Genau! Mit der Cluster-Technik.
Nach reichlich zwei Wochen sind die Olympischen Spiele nun schon wieder vorbei – leider. Was hab’ ich mitgefiebert. Jeden Tag! Ich nahm meinen Laptop sogar abends mit in die Stadt, steckte die Antenne an und schaute mir die Wettkämpfe in Restaurants und Kneipen an. Einige meiner Kollegen schüttelten dabei nur schmunzelnd den Kopf. Vor allem, wenn ich von Zeit zu Zeit laut aufschrie und damit die Aufmerksamkeit der Tischnachbarn auf uns zog.
Das schöne dabei: Ich durfte mich ganz offiziell auch dienstlich mit diesem sportlichen Höhepunkt des Jahres beschäftigen. Schon bevor das Olympische Feuer entfacht wurde, machte ich für MDR Jump Portraits von Olympiastartern. Ich war quasi die Sportexpertin in der Redaktion. Es war beeindruckend, Sportlergrößen wie Kugelstoß-Weltmeister David Storl zu treffen. Das Interview dazu machten wir in seinem Auto, denn sowohl in der Halle als auch an der frischen Luft war es zu laut. So saß ich auf dem Beifahrersitz und stellte ihm ganz entspannt die Fragen, worauf er noch entspannter antwortete. Weiterlesen →
Veröffentlicht unter Praxis, Unterwegs, Vol. 18
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Verschlagwortet mit Dresden, Halle, Jump, Olympia, Praxis, Sport
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Startseite des Volontärs-Projektes
Vor gerade einmal sechs Wochen waren wir gemeinsam mit den Mediengestalter-Azubis des MDR in Magdeburg, um die trimediale Themenwoche zu planen und die dafür nötigen Inhalte zu produzieren. Seit ein paar Tagen ist das Ergebnis nun online, im Fernsehen bei “Sachsen-Anhalt Heute” und “MDR um zwölf”, sowie im Radio bei MDR SACHSEN-ANHALT zu hören bzw. zu sehen.
Unter dem Oberthema “Allein in Sachsen-Anhalt” haben wir insgesamt zehn verschiedene Aspekte des Alleinseins beleuchtet und dabei Wert auf echtes trimediales Arbeiten gelegt. Entstanden sind so unter anderem Beiträge über Menschen mit Sozialphobie, einen Alleinunterhalter und eine einsame Schimpansendame, die im Laufe der Woche nach und nach im MDR-Programm gesendet werden.
Allein diese Auswahl zeigt schon, wie vielschichtig das Thema ist. Wer sich alle Inhalte, die wir während des trimedialen Projekts produziert haben, anschauen will, kann das auf der Sammelseite bei MDR Sachsen-Anhalt gerne tun. Für uns bleibt als Fazit vor allem, dass trimediales Arbeiten Spaß macht – auch wenn es manchmal ganz schön stressig werden kann.
Veröffentlicht unter Praxis, Vol. 17
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Verschlagwortet mit Magdeburg, Trimedial, trimediales Projekt
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Das MDR-Studio Gera - direkt an der Weißen Elster
Ganz ehrlich, so richtig genau wusste ich am Anfang nicht, wo dieses „Gera“ eigentlich liegt. Irgendwo in Thüringen. Soviel zum Thema Regionalkompetenz. Und wenn ich noch ehrlicher bin: Thüringen insgesamt war bisher für mich unbekanntes Terrain. Außer aus dem Fernsehen oder aus Agenturtexten kannte ich nur Weimar und Buchenwald auch aus eigenem Erleben.
Aber genau das ist eine der schönen Nebeneffekte des Volontariats. Ich wage es – in Anbetracht der Tatsache, dass es sich ja immerhin um ein Beschäftigungsverhältnis handelt – kaum so zu nennen, aber: das Volontariat hat auch aus touristischer Sicht einiges zu bieten (Franzi hat das an anderer Stelle ja auch schon erwähnt). Weiterlesen →
Was sind funktionelle Farbstoffe? Was ist „leichte Sprache“? Wie fängt man entflogene Wellensittiche? Und was beschäftigt die Polizei am Sachsen-Anhalt-Tag? Fragen über Fragen. Die Antworten darauf habe ich während meiner Station beim MDR-Regionalstudio Dessau gefunden. Für den richtigen Sound im Büro sorgen Helene Fischer oder Tony Christie (der mit dem Weg nach Amarillo). Wenn ich auf die keine Lust mehr habe, schnappe ich mir das Dienstauto und besuche zum Beispiel Diplomaten-Ehefrauen auf Schloss Oranienbaum (da war im Mai schon Königin Beatrix der Niederlande) oder fahre mal wieder Schulbus (und ich dachte, letzteres hätte ich hinter mir…). Weiterlesen →