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	<description>Alltag eines Volontariats beim MDR</description>
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		<title>Landpartie</title>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2013 13:41:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Moniac</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Vol. 19]]></category>

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		<description><![CDATA[Ende der ersten Praxisstation. Ende der ersten Bewährungsprobe. Ende einer ersten – mit Verlaub! &#8211; spannenden, anstrengenden, herausfordernden und befriedrigenden Zeit. Mein Dank gilt dem Studio Dessau und dem gesamten Team mit und um Dagmar Röse, das mich nicht nur &#8230; <a href="http://www.mdr.de/blog/volo/landpartie">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3398" class="wp-caption alignleft" style="width: 308px"><img class="size-medium wp-image-3398" title="Landpartie" src="http://www.mdr.de/blog/volo/wp-content/uploads/2013/05/landpartieI-e1369065104545-298x200.jpg" alt="Landpartie in Merzien" width="298" height="200" /><p class="wp-caption-text">Landpartie in Merzien</p></div>
<p>Ende der ersten Praxisstation. Ende der ersten Bewährungsprobe. Ende einer ersten – mit Verlaub! &#8211; spannenden, anstrengenden, herausfordernden und befriedrigenden Zeit. Mein Dank gilt dem Studio Dessau und dem gesamten Team mit und um Dagmar Röse, das mich nicht nur von Anfang an herzlich Willkommen geheißen, sondern mit Selbstverständlichkeit als vollwertiges Teammitglied betrachtet hat. Selbstverständlich bin ich auch stets von allen Personen beraten worden.<span id="more-3396"></span></p>
<p>Und Fragen hatte ich viele. Ob beim Schreiben von Nachrichten oder beim Bauen von Beiträgen, beim Einsprechen von Aufsagern oder dem Schneiden von Tönen, immer war ein Teammitglied bereit, mir unaufgeregt und kompetent konstruktiv zu helfen. Ungezählte ironische Gespräche werden mir in schöner Erinnerung bleiben; so wie den Dessauern meine am Markttag mittäglich zelebrierten Backfischorgien mit Sprottennachtisch sicherlich noch lange in der Nase hängen werden.</p>
<p>Für einen Radioneuling wie ich es einer bin, war das Studio Dessau die beste Entscheidung, die das BildungsCentrum treffen konnte. Auch in die Kantstraße geht daher mein Dank, das Studio Dessau zu meiner ersten Station gemacht zu haben und mich von Anfang an bauhausgerecht aufzubauen: Form folgt Funktion.</p>
<p>Am Ende steht die Frage, was ich mitnahm?</p>
<p>Ich weiß nun, dass es ist nicht ungewöhnlich ist, dass in der Bitterfeld-Wolfener Platte lebende Rentner gerne sticken und dass die beste Krankenschwester Deutschlands das Hobby des Motorradfahrens mit mir teilt. Ich weiß nun um die nur scheinbar absurde Selbstverständlichkeit, dass ein Holzdorfer Metzgermeister namens Schimpfkäse [sic] einen französischen Adelstitel für Zungenwurst mit Spargel zugesprochen bekommt. Nebenbei sind mir dira und iNews zu engen Vertrauten geworden und meine Ansprechhaltung hat sich von „MDR Info nachts um drei“ zu „MDR Sachsen-Anhalt gegen fünf&#8221; gewandelt. Außerdem habe ich – obwohl ich vor der Komplexität der unblumig blumigen Reduktion noch immer den Hut ziehe – den Reiz der schönen Nachricht entdeckt.</p>
<p>Am Ende steht auch die Landpartie in Merzien bei Köthen. Bei Dessau. Einen ganzen Tag ostdeutsches Dorf mit Schlagermusik von Anna-Carina Woitschack über Markus (Ich will Spaß, ich will Spaß&#8230;) bis Wolfgang Ziegler habe ich mit allen Sinnen erlebt. Merzien ist mein Riesenkürbis, auf den ich im Vorstellungsgespräch angesprochen wurde („Was machen Sie denn, wenn Sie auf ein kleines Dorf fahren müssen und über den größten Kürbis Deutschlands berichten sollen?“). Als alter Dorf-Wessi, der ich nunmal bin, fällt mein Urteil klar aus: Unterschiede gibt es hier einerseits keine, im Guten, wie im Schlechten.</p>
<div id="attachment_3397" class="wp-caption alignleft" style="width: 276px"><img class="size-medium wp-image-3397" title="Im Ü-Wagen aus Magdeburg" src="http://www.mdr.de/blog/volo/wp-content/uploads/2013/05/landpartieII-266x200.jpg" alt="Schneiden, Schneiden" width="266" height="200" /><p class="wp-caption-text">Schneiden, Schneiden</p></div>
<p>Andererseits habe ich seitens der Merziener eine Dankbarkeit für diesen vom MDR ausgerichteten Tag erfahren, die ich aus meiner Heimat nicht kenne. Im Gespräch teilten mir viele Menschen mit, wie toll es sei, dass solch ein Ereignis in ihrer Region stattfindet. Dort, wo ansonsten nüscht mehr ist! Der MDR nimmt hier seine gesellschaftliche Verantwortung wahr. Und obwohl Schlagermusik nicht so ganz mein Fall ist: die Landpartie ist große klasse.</p>
<p>Meine persönliche Landpartie ist nun zunächst zu Ende gegangen. Für mich war sie in jeder Hinsicht ein tolles Erlebnis und eine Zeit, an die ich sehr gern zurückdenke.</p>
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		<title>Gestatten: Wir sind die Neuen!</title>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2013 12:53:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Moniac</dc:creator>
				<category><![CDATA[Seminare]]></category>
		<category><![CDATA[Vol. 19]]></category>

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		<description><![CDATA[Dynamisch, kommunikativ, extrovertiert – mit diesen drei Adjektiven hat eine Kommunikationstrainerin den 19. Jahrgang bereits beim Start des Volontariats beschrieben. Und sie hatte zweifellos Recht. Obwohl wir unterschiedlicher kaum sein könnten, sind wir uns in einem einig: Reden ist Silber &#8230; <a href="http://www.mdr.de/blog/volo/gestatten-wir-sind-die-neuen">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-3412" title="Gruppenbild" src="http://www.mdr.de/blog/volo/wp-content/uploads/2013/05/Gruppenbild-309x200.jpg" alt="" width="309" height="200" />Dynamisch, kommunikativ, extrovertiert – mit diesen drei Adjektiven hat  eine Kommunikationstrainerin den 19. Jahrgang bereits beim Start des  Volontariats beschrieben. Und sie hatte zweifellos Recht. Obwohl wir unterschiedlicher kaum sein könnten, sind wir uns  in einem einig: Reden ist Silber und oft auch Gold.</p>
<p><span id="more-3633"></span></p>
<div>
<p>Zu Beginn unseres Volos machten wir uns an eine komplexe Rechenaufgabe: Wenn man alle Volontäre des 19. Jahrgangs zusammenwürfelt, wie würde dann der durchschnittliche Volontär aussehen? Es kostete uns einiges an Vorüberlegung und Zeit, aber das Ergebnis ist überaus interessant.</p>
<p>Der durchschnittliche Volontär ist in diesem Jahr 27 Jahre alt, 1,75  Meter groß und wiegt 69 Kilo. Eigentlich müsste man auch  durchschnittliche Volontärin sagen, denn die Gruppe verfügt über  deutlich mehr weibliche Hormone als männliche. Die Heimatstadt des  Durschnitts-Volontärs ist das schöne Atzendorf am Rande der Magdeburger  Börde – immerhin mitten im Sendegebiet. Wer Lust hat nachzurechnen,  findet die einzelnen Steckbriefe der Volontäre hier.</p>
</div>
<div>
<p>So viel zur Mathematik. Ansonsten geht es bei uns eher  musikalisch zu. Kein Wunder, hat die Zahl 19 doch auch schon viele  Musiker beschäftigt. In den Sechzigern landeten die Rolling Stones mit  &#8220;Nineteenth Nervous Breakdown&#8221; einen Nr. 1 Hit. Und zwanzig Jahre später  blieb Paul Hardcastle mit seinem Song &#8220;19&#8243; immerhin fast fünf Monate  auf dem ersten Platz der deutschen Charts.</p>
</div>
<p>Auch unsere Gruppe trägt orchestrale Züge: Alle wollen  die erste Geige spielen, auf die Pauke hauen und Dirigent sein sowieso.  Während die Projektphasen häufig wie dissonante 12-Ton-Musik wirken,  steht am Ende immer ein melodisches Produkt. Eine Kostprobe davon gibt  es <a href="http://www.mdr.de/volontariat/video117256.html" target="_blank">hier</a>.</p>
<div>
<dl id="attachment_3444">
<dd></dd>
</dl>
</div>
<div id="attachment_3415" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://www.mdr.de/blog/volo/vol-19/alexander-budweg"><img class="size-thumbnail wp-image-3415" title="Alex" src="http://www.mdr.de/blog/volo/wp-content/uploads/2013/05/Alex-180x135.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a><p class="wp-caption-text">Alexander Budweg</p></div>
<div id="attachment_3419" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://www.mdr.de/blog/volo/vol-19/christin-schulz"><img class="size-thumbnail wp-image-3419" title="Christin" src="http://www.mdr.de/blog/volo/wp-content/uploads/2013/05/Christin-180x135.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a><p class="wp-caption-text">Christin Schulz</p></div>
<div id="attachment_3422" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://www.mdr.de/blog/volo/vol-19/carolin-frohlich"><img class="size-thumbnail wp-image-3422" title="Caro" src="http://www.mdr.de/blog/volo/wp-content/uploads/2013/05/Caro-180x135.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a><p class="wp-caption-text">Carolin Fröhlich</p></div>
<div id="attachment_3425" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://www.mdr.de/blog/volo/vol-19/astrid-wulf"><img class="size-thumbnail wp-image-3425" title="Astrid" src="http://www.mdr.de/blog/volo/wp-content/uploads/2013/05/Astrid-180x135.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a><p class="wp-caption-text">Astrid Wulf</p></div>
<div id="attachment_3428" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://www.mdr.de/blog/volo/vol-19/josefine-bauer"><img class="size-thumbnail wp-image-3428" title="Fine" src="http://www.mdr.de/blog/volo/wp-content/uploads/2013/05/Fine-180x135.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a><p class="wp-caption-text">Josefine Bauer</p></div>
<div id="attachment_3431" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://www.mdr.de/blog/volo/vol-19/felix-moniac"><img class="size-thumbnail wp-image-3431" title="Felix" src="http://www.mdr.de/blog/volo/wp-content/uploads/2013/05/Felix-180x135.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a><p class="wp-caption-text">Felix Moniac</p></div>
<div id="attachment_3434" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://www.mdr.de/blog/volo/vol-19/maria-selchow"><img class="size-thumbnail wp-image-3434" title="Maria" src="http://www.mdr.de/blog/volo/wp-content/uploads/2013/05/Maria-180x135.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a><p class="wp-caption-text">Maria Selchow</p></div>
<div id="attachment_3437" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://www.mdr.de/blog/volo/vol-19/katja-schmidt"><img class="size-thumbnail wp-image-3437" title="Katja" src="http://www.mdr.de/blog/volo/wp-content/uploads/2013/05/Katja-180x135.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a><p class="wp-caption-text">Katja Schmidt</p></div>
<div id="attachment_3440" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://www.mdr.de/blog/volo/vol-19/tobias-bader"><img class="size-thumbnail wp-image-3440" title="Tobi" src="http://www.mdr.de/blog/volo/wp-content/uploads/2013/05/Tobi-180x135.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a><p class="wp-caption-text">Tobias Bader</p></div>
<div id="attachment_3444" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://www.mdr.de/blog/volo/vol-19/luisa-wawrzinek"><img class="size-thumbnail wp-image-3444" title="Luisa" src="http://www.mdr.de/blog/volo/wp-content/uploads/2013/05/Luisa-180x135.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a><p class="wp-caption-text">Luisa Wawrzinek</p></div>
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		<title>Bericht aus Brüssel</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 08:28:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Knobloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Vol. 18]]></category>
		<category><![CDATA[ARD-Studio]]></category>
		<category><![CDATA[Brüssel]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>

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		<description><![CDATA[Jahrgang 18 auf Reise nach Brüssel, auf Weiterbildung in Sachen Europa- und Sicherheitspolitik. Zu Besuch bei Militär, Politik und Medien in der Multikulti-Hauptstadt von Europa. Eine Reise in drei Teilen: Sperrgebiet, Anonymes Bürohochhaus mit Glasfassade, Fazit. Und wir mitten drin. &#8230; <a href="http://www.mdr.de/blog/volo/bericht-aus-brussel">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-3370" title="Wir liebe Europa!" src="http://www.mdr.de/blog/volo/wp-content/uploads/2013/05/IMG_5905-299x200.jpg" alt="" width="299" height="200" />Jahrgang 18 auf Reise nach Brüssel, auf Weiterbildung in Sachen Europa- und Sicherheitspolitik. Zu Besuch bei Militär, Politik und Medien in der Multikulti-Hauptstadt von Europa. Eine Reise in drei Teilen: Sperrgebiet, Anonymes Bürohochhaus mit Glasfassade, Fazit. Und wir mitten drin.<span id="more-3367"></span></p>
<p><strong>Teil 1: Sperrgebiet, Sicherheitscheck, alles voller Uniformierter (inklusive Schottenrock und Reitstiefel mit Sporen).</strong></p>
<p>Beim Besuch der NATO-Institutionen steht immer wieder Afghanistan im Fokus. Richtig zufrieden ist mit dem Einsatz auch hier scheinbar niemand. Abwarten ist das Stichwort. Man könne über Erfolg oder Misserfolg erst in einigen Jahren urteilen. Den Medien wird von den Verantwortlichen hier vorgehalten, dass wir Journalisten immer nur die negativen Seiten des Einsatzes zeigen &#8211; den Tod, das Leid der Zivilbevölkerung und die dauernden Anschläge. Das habe der Akzeptanz des Einsatzes geschadet. Eine These, die wir in Gesprächen im Anschluss noch hitzig diskutieren. Etwas Wahres ist da sicherlich dran, denn Journalisten und ihr Publikum neigen zum Fokus auf negative Geschichten. Andererseits sind diese Bad News nun mal Fakten, die berichtet werden sollen. Und das Abschieben der Verantwortung auf Journalisten von Seiten der NATO-Offiziellen ist auch sehr bequem.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-3369" href="http://www.mdr.de/blog/volo/bericht-aus-brussel/img_5887"><img class="alignright size-medium wp-image-3369" title="Rolf-Dieter Krause" src="http://www.mdr.de/blog/volo/wp-content/uploads/2013/05/IMG_5887-299x200.jpg" alt="ARD-Fernsehchef Rolf-Dieter Krause in Brüssel" width="299" height="200" /></a><strong>Teil 2: Anonymes Bürohochhaus mit Glasfassade, Konferenzraum, Mann im Anzug.</strong></p>
<p>Im Hintergrundgespräch mit einem Lobbyisten werden zunächst die Vorurteile bestätigt: es gibt zum ersten Mal Gastgeschenke. Das Gespräch dagegen räumt mit gängigen Klischees auf. Die Zeiten, in denen zwielichtige Gestalten mit gefüllten Koffern bei den EU-Abgeordneten vorbeischauen sind vorbei. Heute sind Informationen, Fachwissen und Dialoge die Währung, mit denen die meisten Interessenvertreter in Brüssel bei Gesetzesvorhaben ihren Einfluss geltend machen. Die Komplexität von Brüssel verlangt von den Abgeordneten ein Fachwissen, das sie in vielen Fällen einfach nicht haben. Eine Wissenslücke, in die Unternehmen mit ihren Brüsseler Büros dann gerne einspringen. In diesem Fall ist nicht der Lobbyist der Bittsteller, sondern der Abgeordnete. Eine kuriose Erkenntnis dieser Reise.</p>
<p><strong>Teil 3: Neubau in Seitenstraße, minimalistisches Studio, Korrespondent in Poloshirt statt Krawatte.</strong></p>
<p>Das ARD-Studio in Brüssel ist schließlich der Höhepunkt der Reise. Die Korrespondenten sehen wir schon vom Reisebus aus mit Kamerateam und Sackkarre zu Fuß durch den Parlamentsbezirk ziehen. Der dichte Verkehr in Brüssel schafft etwas, das sonst unmöglich ist: Fernsehteams gehen freiwillig zu Fuß. Studioleiter Rolf-Dieter Krause ist nicht erst seit der Euro-Krise eines der bekanntesten Gesichter der ARD-Nachrichten. Aus seiner durchaus Euro-skeptischen Haltung macht er keinen Hehl. Dass Journalisten Werbung für Europa machen müssten, weist er zurück &#8211; obwohl er sich als überzeugten Europäer bezeichnet. Als journalistische Herausforderung bezeichnet er, die Politik in Brüssel verständlich zu machen, obwohl im Gegensatz zur deutschen Innenpolitik hier die bekannten Gesichter fehlen. Auch MDR-Hörfunkkorrespondent Martin Bohne gibt zu, dass <a rel="attachment wp-att-3368" href="http://www.mdr.de/blog/volo/bericht-aus-brussel/img_5836"><img class="alignleft size-medium wp-image-3368" title="Volos vor dem Manneken Pis" src="http://www.mdr.de/blog/volo/wp-content/uploads/2013/05/IMG_5836-299x200.jpg" alt="" width="299" height="200" /></a>er in Bezug auf den Euro skeptischer geworden ist, seit er in Brüssel tätig ist. Einig sind sich Bohne und Krause darin, dass die Tage hier seit der Euro-Krise länger geworden sind.</p>
<p><strong>Fazit.</strong></p>
<p>Brüssel ist unglaublich international. Eine Multikulti-Hauptstadt, die sich nach einer Woche noch gar nicht richtig fassen lässt, bei der Fülle an Institutionen und Akteuren. In den Köpfen für die meisten weit weg. Für Journalisten ein sehr spannendes Pflaster. Aber eine europäische Öffentlichkeit, so lernen wir, gibt es in den seltensten Fällen. Für uns ist aber vieles was Europa anbelangt in den Köpfen wieder präsenter geworden.</p>
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		<title>Traumjob: Sportreporterin</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Apr 2013 15:13:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annett Boehm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vol. 18]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[VJ]]></category>

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		<description><![CDATA[Nein, Sport besteht nicht nur aus Fußball! Das ist mir in meiner Zeit in der Sportredaktion des MDR-Fernsehens klar geworden. Es gibt im Sport auch viele schöne Geschichten abseits des Fußballplatzes. Man muss sie nur finden. Ich war zum Beispiel &#8230; <a href="http://www.mdr.de/blog/volo/traumjob-sportreporterin">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3342" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-3342" title="Annett beim Drehen" src="http://www.mdr.de/blog/volo/wp-content/uploads/2013/04/2013-03-25-00.12.14-e1369064851529.jpg" alt="" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Annett beim Drehen</p></div>
<p>Nein, Sport besteht nicht nur aus Fußball! Das ist mir in meiner Zeit in der Sportredaktion des MDR-Fernsehens klar geworden. Es gibt im Sport auch viele schöne Geschichten abseits des Fußballplatzes. Man muss sie nur finden. Ich war zum Beispiel bei einem Kung-Fu-Großmeister, der mehrere Weltrekorde aufgestellt hat und der inzwischen sogar mit der Polizei von Sachsen Anhalt eine spezielle Atemtechnik zur Stressbewältigung trainiert hat. <span id="more-3339"></span>Außerdem war ich bei den Slalomkanuten im Kanupark Markkleeberg und habe mitgebibbert, als sich die Weltelite bei drei Grad Wassertemperatur und Schneefall durch die Strömung kämpfte. Und ich war beim Rugby und habe einen Neuseeländer kennengelernt, der beim Rugby Club Leipzig mittrainiert und natürlich – in seinem Land ist Rugby nun einfach mal zuhause – auch die Leipziger trainiert.</p>
<div id="attachment_3343" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a rel="attachment wp-att-3343" href="http://www.mdr.de/blog/volo/traumjob-sportreporterin/2013-04-01-23-55-41"><img class="size-medium wp-image-3343 " title="Im Kanal: Slalomkanuten" src="http://www.mdr.de/blog/volo/wp-content/uploads/2013/04/2013-04-01-23.55.41-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Action im Kanal: Slalomkanuten</p></div>
<p>Was richtig klasse war: <a href="http://www.mdr.de/blog/volo/halt-drauf-immer-drauf" target="_self">Ich bin fast immer alleine als VJ rausgefahren.</a> Die große Herausforderung dabei: Man muss selbst die besten Einstellungen und Bilder erkennen und drehen. Dafür macht man sich am besten schon vorher einen ganz konkreten Plan. Und dann müssten die Bilderauch noch sendbar sein. Gar nicht so leicht! Und bei all den nötigen Einstellungen für ein richtig belichtetes und scharfes Bild darf man natürlich nicht vergessen, den Record-Knopf zu drücken – wobei, so lange man das noch während des Interviews merkt und nicht erst im Sender ist noch alles ok….</p>
<p>Wenn das alles geklappt hat, stehen die Chancen gut, mit besonderen Bildern vom Dreh zurückzukommen. Und wenn man dann noch einen coolen Cutter am Schnittplatz hat und ein bisschen Zeit, um künstlerisch und kreativ zu sein, dann kommen super Beiträge raus.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Volontäre im Blütenrausch</title>
		<link>http://www.mdr.de/blog/volo/volontare-im-blutenrausch</link>
		<comments>http://www.mdr.de/blog/volo/volontare-im-blutenrausch#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Apr 2013 10:36:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gesine Schoeps</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Vol. 18]]></category>
		<category><![CDATA[Ausflug]]></category>
		<category><![CDATA[Frühlingsfest]]></category>
		<category><![CDATA[Magdeburg]]></category>
		<category><![CDATA[Silbereisen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Peter Dreckmann, Unterhaltungschef des MDR, uns vor wenigen Monaten einlud, eines der &#8220;Feste der Volksmusik&#8221; mit Florian Silbereisen zu besuchen, waren die Augen erst mal groß. Man kann nicht wirklich sagen, dass wir alteingesessene Fans des Schlagers wären, aber &#8230; <a href="http://www.mdr.de/blog/volo/volontare-im-blutenrausch">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3317" class="wp-caption alignleft" style="width: 308px"><img class="size-medium wp-image-3317" title="Nur einige Wenige der 100.000 Blüten" src="http://www.mdr.de/blog/volo/wp-content/uploads/2013/04/IMG_5564-e1369064789872-298x200.jpg" alt="" width="298" height="200" /><p class="wp-caption-text">Nur einige Wenige der 100.000 Blüten</p></div>
<p>Als Peter Dreckmann, Unterhaltungschef des MDR, uns vor wenigen Monaten einlud, eines der <a title="&quot;Die Feste&quot; in der ARD" href="http://www.mdr.de/feste-der-volksmusik/index.html" target="_blank">&#8220;Feste der Volksmusik&#8221; mit Florian Silbereisen</a> zu besuchen, waren die Augen erst mal groß. Man kann nicht wirklich sagen, dass wir alteingesessene Fans des Schlagers wären, aber eine der größten Produktionen des MDR hautnah mitzuerleben, das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Also ging es an einem Samstagmorgen nach Magdeburg. <span id="more-3314"></span></p>
<p>Von außen eine unscheinbare Halle im Schneematsch – von innen ein Blütenparadies. Fast die komplette Bühne war ausgelegt mit grünem (echtem) Gras, darauf jede Menge farbenfrohe Blumen. Verschlungene Weidenbäume standen verträumt neben einem schmalen Bach. Ein Kinderkarussell drehte friedlich seine Kreise, eine Weidenschaukel schwang im nicht vorhandenen Wind – kurzum der MDR und die Produktionsfirma von Florian Silbereisen hatten eine heile Welt erschaffen.</p>
<div id="attachment_3316" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><a rel="attachment wp-att-3316" href="http://www.mdr.de/blog/volo/volontare-im-blutenrausch/img_5551"><img class="size-large wp-image-3316" title="Gruppenbild mit Gott" src="http://www.mdr.de/blog/volo/wp-content/uploads/2013/04/IMG_5551-512x307.jpg" alt="" width="512" height="307" /></a><p class="wp-caption-text">Gruppenbild mit Gott</p></div>
<p>In dieser heilen Welt standen wir nun also, um uns herum: Hektik! Denn die letzte Probe vor der Generalprobe war im vollen Gange. Mehrere Stunden Live-Show müssen gut vorbereitet werden. Nur wenige Stunden später war die GETEC Arena voll mit Zuschauern. An diesem Abend traten unter anderem DJ Ötzi, Helene Fischer, Andrea Berg, Marianne und Michael, Linda Hesse, Fritz Wagner (Thüringer Klöße), Maite Kelly, Joey Heindle und Karel Gott auf. Moderiert wurde natürlich von Florian Silbereisen. Und der stand an diesem Abend tatsächlich in Flammen. Er sollte nämlich brennend über die Bühne laufen, was er auch ohne Verletzungen schaffte.</p>
<div id="attachment_3315" class="wp-caption alignleft" style="width: 342px"><a rel="attachment wp-att-3315" href="http://www.mdr.de/blog/volo/volontare-im-blutenrausch/tscha%c2%bcssi-magdeburg"><img class="size-medium wp-image-3315" title="Tschüssi, Magdeburg!!!" src="http://www.mdr.de/blog/volo/wp-content/uploads/2013/04/IMG_5545-332x200.jpg" alt="Das große Finale der Frühlingsfest-Gala" width="332" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Das große Finale der Frühlingsfest-Gala</p></div>
<p>Aber der wohl schönste Moment des Abends war wohl der Auftritt von Helene Fischer, hier wurde es fast ein bisschen romantisch: eine übergroße Leucht-Figur in Form eines Menschen bewegte sich im Takt ihres Songs. Dass selbst der Schlager immer jünger wird, zeigte sich spätestens beim Auftritt von Voxxclub, die die Bühne tatsächlich „rockten“!</p>
<p>Mann kann nicht sagen, dass die Show uns zu Fans der Volksmusik gemacht hätte, aber beeindruckend war es allemal zu sehen, wie eine so große Show zustande kommt und wie viele Personen hinter den Kulissen daran beteiligt sind. Und auch wenn wir es nie zugeben würden, als Karel Gott mit uns ein Foto gemacht hat, waren wir alle stolz wie Bolle.</p>
<p>Und auch die Aftershow hat eines bewiesen: Schlagerstars tanzen nicht nur zu Volksmusik.</p>
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		<title>Halt drauf, immer drauf!</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Feb 2013 15:06:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian Kanth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Seminare]]></category>
		<category><![CDATA[Vol. 18]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[VJ]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ich bin Vater von zwei Kindern!&#8221;, schreit Denny. In diesem Moment trifft ihn die nächste Salve Schneebälle. Unbarmherzig feuern Annett und Franzi drauf los, ein Schneeball nach dem anderen. Sven, anstatt ihm zu Hilfe zu kommen, hält drauf: mit einer &#8230; <a href="http://www.mdr.de/blog/volo/halt-drauf-immer-drauf">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3256" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-3256" title="Rechte: MDR/Alexander Roth" src="http://www.mdr.de/blog/volo/wp-content/uploads/2013/02/DSC_0103-300x200.jpg" alt="Denny im Getümmel" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Denny im Getümmel</p></div>
<p>&#8220;Ich bin Vater von zwei Kindern!&#8221;, schreit Denny. In diesem Moment trifft ihn die nächste Salve Schneebälle. Unbarmherzig feuern Annett und Franzi drauf los, ein Schneeball nach dem anderen. Sven, anstatt ihm zu Hilfe zu kommen, hält drauf: mit einer VJ-Kamera, filmt das Ganze.</p>
<p><span id="more-3254"></span></p>
<p>Möglichst auch noch aus verschiedenen Perspektiven. Das verzweifelt-grinsende Gesicht von Denny in Großaufnahme, den schneebedeckten Rücken, die Szenerie in der Totalen. Und alles mitten auf dem MDR-Gelände, an einem normalen Arbeitstag, schön vor den Büros der &#8220;großen&#8221; Kollegen, die drinnen konzentriert arbeiten, während wir uns zusammen mit teurer Technik im Schnee austoben.</p>
<div id="attachment_3255" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3255" href="http://www.mdr.de/blog/volo/halt-drauf-immer-drauf/dsc_0093"><img class="size-medium wp-image-3255" title="Rechte: MDR/Alexander Roth" src="http://www.mdr.de/blog/volo/wp-content/uploads/2013/02/DSC_0093-300x200.jpg" alt="VJ-Schlacht im Schnee" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">VJ-Schlacht im Schnee</p></div>
<p>VJ-Kameras halten manche Leute für Teufelszeug und eine Sparmaßnahmen, die auf Kosten der Qualität geht. Man kommt näher an die Protagonisten dran, kann intimere Stimmungen schaffen und ist flexibler, sagen die, die VJs – also Video-Journalisten – für eine große Chance halten.</p>
<p>Wir haben eine Woche lang mit den VJ-Kameras rumprobiert. Und ich habe drei Sachen gelernt. Erstens: es macht total Spaß, mit der Kamera alleine loszuziehen und Bilder und O-Töne einzufangen. Zweitens: Wenn alles gut geht, kommt man tatsächlich ganz anders an Interview-Partner ran &#8211; insbesondere dann, wenn man sie in Situationen mit der Kamera beobachtet und sie einfach reden lässt. Und drittens: ich habe garstige Kollegen.</p>
<p>Die Szene am Anfang mit der Schneeballschlacht war nämlich nicht das Ende des Drehs. Am eigentlichen Ende der Schlacht lag ich am Boden – durch einen gekonnten Judo-Griff von einer Kollegin und die Einseif-Künste einer anderen musste ich ordentlich Schnee schlucken. Und die anderen Kollegen? Tapfer und zivilcouragiert haben sie draufgehalten. Mit drei VJ-Kameras!</p>
<div id="attachment_3257" class="wp-caption alignleft" style="width: 277px"><a rel="attachment wp-att-3257" href="http://www.mdr.de/blog/volo/halt-drauf-immer-drauf/img_1205"><img class="size-medium wp-image-3257" title="Rechte: MDR/Alexander Roth" src="http://www.mdr.de/blog/volo/wp-content/uploads/2013/02/IMG_1205-267x200.jpg" alt="Interview-Versuche auf der Straße" width="267" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Interview-Versuche auf der Straße</p></div>
<div id="attachment_3258" class="wp-caption alignleft" style="width: 277px"><a rel="attachment wp-att-3258" href="http://www.mdr.de/blog/volo/halt-drauf-immer-drauf/img_1214"><img class="size-medium wp-image-3258" title="Rechte: MDR/Alexander Roth" src="http://www.mdr.de/blog/volo/wp-content/uploads/2013/02/IMG_1214-267x200.jpg" alt="Interview-Einstellung" width="267" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Interview-Einstellung</p></div>
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		<title>Isch glob, isch werd bekloppt!</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Nov 2012 12:30:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kajetan Dyrlich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Seminare]]></category>
		<category><![CDATA[Vol. 18]]></category>
		<category><![CDATA[Best-of]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>

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		<description><![CDATA[Fernsehen gucken ist nicht schwer, Fernsehmachen dagegen sehr. Okay, der Satz stimmt nicht ganz. Denn auch beim Fernsehgucken lauern jede Menge potenzielle Gefahrenquellen: Stromschläge, Fingerbrechungen beim Zappen und eine falsche Senderauswahl können zu langfristigen Schädigungen führen. Insbesondere die Rezeption eines &#8230; <a href="http://www.mdr.de/blog/volo/isch-glob-isch-werd-bekloppt">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3239" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-3239" title="Interview-Dreh" src="http://www.mdr.de/blog/volo/wp-content/uploads/2012/11/11092012026-e1369064603212-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Kajetan und Clemens beim Interview</p></div>
<p>Fernsehen gucken ist nicht schwer, Fernsehmachen dagegen sehr. Okay, der Satz stimmt nicht ganz. Denn auch beim Fernsehgucken lauern jede Menge potenzielle Gefahrenquellen: Stromschläge, Fingerbrechungen beim Zappen und eine falsche Senderauswahl können zu langfristigen Schädigungen führen. Insbesondere die Rezeption eines anderen Senders als des MDR FERNSEHENs kann dramatische Folgen für Hirn und Geist haben. [Bis hierhin dürfen die Chefs mitlesen. Das Weiterlesen folgt auf eigene Gefahr und wir #Volos übernehmen keine Haftung!]<span id="more-3238"></span></p>
<p>Aber auch beim Fernsehmachen lauern jede Menge Gefahren. Das ist nicht nur so dahergesagt. Nein, nein – denn Volo Julian, Volo Sarah und meine Wenigkeit tappten gleich bei unserem ersten Dreh in so ziemlich jedes Fettnäpfchen, das sich uns in den Weg stellte. Deshalb hier die ultimative Pannenliste unseres ersten Drehs!<br />
<strong><br />
# 1 Ey, ist das da Euer Auto im Parkverbot? (Ja genau das mit „MDR“ drauf!)</strong></p>
<p>Unser Mission war klar: Wir machen einen Film über „Graffiti“ in Leipzig. Sieht bunt aus, ist ein junges Thema und wir kriegen locker einige schöne Minuten gefüllt. Jedenfalls war das der Master-Plan. Wir sollten uns aber noch ziemlich wundern…</p>
<p>Zuallererst machten wir uns auf den Weg, um einige schöne Themenbilder von einigen beeindruckenden Graffiti-Schmierereien in der Leipziger Innenstadt aufzunehmen. Alles kein Problem, denn Graffiti finden sich in Leipzig ja in jeder Ecke. Und wir parkten unser Auto auch gleich an einer Stelle, von wo wir schnell mit der Kamera losziehen konnten.</p>
<p>Die Graffiti-Bilder waren schnell im Kasten. Doch dann kam der Abschleppwagen! „Ups, wird da etwa gleich unser Wagen abgeschleppt?“, dachte ich mir. Die Kralle war schon ausgefahren. Doch wir hatten Glück, die Kralle hatte einen anderen PKW im Visier. Der gutgemeinte Hinweis des Abschleppdienstes: „Parkt mal besser um…“. Nicht nur das, wir machten uns vom Acker und redeten uns das Missgeschick schön.</p>
<p>Gut, dass wir unseren Mediengestalter-Azubi „Clemens“ für die Panne verantwortlich machen konnten. Schließlich war er ja der Fahrer!</p>
<p><strong># 2 Ey, sind wir hier überhaupt richtig?</strong></p>
<p>Nach den Themenbildern brauchten wir natürlich Menschen für unseren Bericht. Also machten wir uns auf in einen Graffiti-Laden. Nach 20 Minuten waren wir endlich da. Alles musste schnell gehen, denn die Drehzeit war knapp. Die Kamera war schon aus dem Wagen geholt. Ich gehe in den Graffiti-Laden, frage nach der Zielperson und werde mit fragenden Augen angeschaut. Ernsthaft, ich dachte ich bekomme gleich eins in die Fresse!</p>
<p>Schnell war klar: Autsch, wir sind hier verkehrt. Zu unserer eigenen Sicherheit machten wir uns schnell wieder vom Acker. Mit Sprayern ist nicht zu spaßen. Und ich dachte mir: „Ähm… ja, da ist noch dieser ´andere´ Dosen-Laden am anderen Ende der Stadt“. Zeitverlust: Mindestens 40 Minuten.</p>
<p>Aber gut, dass ich unseren Mediengestalter-Azubi „Clemens“ für die Panne verantwortlich machen konnte. Schließlich war er ja der Fahrer!</p>
<p><strong># 3 Ey, wo is´n unser Interviewpartner?</strong></p>
<div id="attachment_3240" class="wp-caption alignright" style="width: 276px"><a rel="attachment wp-att-3240" href="http://www.mdr.de/blog/volo/isch-glob-isch-werd-bekloppt/attachment/11092012032"><img class="size-medium wp-image-3240" title="Pause" src="http://www.mdr.de/blog/volo/wp-content/uploads/2012/11/11092012032-266x200.jpg" alt="" width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Hier funktioniert gerade mal alles planmäßig: bei der Pause</p></div>
<p>Die Aufnahmen im Dosen-Laden dauerten länger als gedacht. Es gab einfach zu viele schöne Motive und Perspektiven. Die Zeit rannte uns davon und Volontärin Sarah fing schon an zu nerven. Wir sollten endlich mal los, wir hätten ja noch ein Interview mit einem Sprayer.</p>
<p>Zähneknirschend packten wir alles zusammen. Ehrlich gesagt hätte ich schon gerne noch zwei-drei Aufnahmen gemacht. Wir düsten also zum nächsten Drehort. Sarah war die ganze Zeit am Telefonieren. Denn immer und immer wieder musste sie den Sprayer vertrösten.</p>
<p>Wir kamen zehn Minuten zu spät. Doch wo war unser Interviewpartner? – Er hat sich inzwischen wieder vom Acker gemacht und Sarah durfte sich eine Moralpredigt (von einem Sprayer!) am Telefon anhören.</p>
<p>Aber gut, dass wir unseren Mediengestalter-Azubi „Clemens“ für die Panne verantwortlich machen konnten. Schließlich war er ja der Fahrer und hätte vor dem Interview etwas schnell fahren können!</p>
<p><strong># 4 Ey, wo ist die Speicherkarte mit dem Drehmaterial drauf?</strong></p>
<p>Der nüchterne Kommentar von Julian war eindeutig: „Bloß gut, dass der Sprayer nicht da war. Das hätte sowieso nicht in unseren Film gepasst.“ Für solche Kommentare liebe ich Julian einfach.</p>
<p>Schnell waren wir zurück im Sender. Die Speicherkarte mit dem Rohmaterial drauf hat unser Fahrer und Mediengestalter-Azubi Clemens schnell aus der Kamera genommen und mir in die Hand gedrückt.</p>
<p>Doch die Überraschung folgte nur kurze Zeit später: Es war die falsche Speicherkarte! Wir standen OHNE unser Drehmaterial da. Und ein anderes Team hatte zwar unser tolles Drehmaterial, hatte aber keine leere Speicherkarte.</p>
<p>Aber gut, dass wir unseren Fahrer und Mediengestalter-Azubi „Clemens“ für die Panne verantwortlich machen konnten. Schließlich hat er die Speicherkarte aus der Kamera genommen!</p>
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		<title>DOK-Mania</title>
		<link>http://www.mdr.de/blog/volo/dok-mania</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Nov 2012 08:55:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olenka Kretschmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Vol. 18]]></category>
		<category><![CDATA[24 Stunden]]></category>
		<category><![CDATA[Dokfilm]]></category>
		<category><![CDATA[VJ]]></category>

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		<description><![CDATA[Sieben Tage am Stück, drei bis fünf Stunden pro Tag mal ein Schläfchen, 100 Stunden drehen, schneiden, schreiben vertonen, rund 500 GB Filmmaterial: Das war unsere DOK Leipzig Woche, mal in Zahlen ausgedrückt. Und Sonntag haben wir es – pünktlich &#8230; <a href="http://www.mdr.de/blog/volo/dok-mania">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<div class="mceTemp">
<div id="attachment_3208" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-3208" title="Olenka und Annett im Schnittraum" src="http://www.mdr.de/blog/volo/wp-content/uploads/2012/11/Olenka-und-Annett-im-Schnittraum2-e1369064494100.jpg" alt="" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Olenka und Annett im Schnittraum</p></div>
<p>Sieben Tage am Stück, drei bis fünf Stunden pro Tag mal ein Schläfchen, 100 Stunden drehen, schneiden, schreiben vertonen, rund 500 GB Filmmaterial: Das war unsere DOK Leipzig Woche, mal in Zahlen ausgedrückt. Und Sonntag haben wir es – pünktlich – zum Frühstück nach Hause geschafft.<span id="more-3205"></span></p>
</div>
</div>
<p>Klingt ein bisschen hart, war es vielleicht sogar auch, aber mit Blick zurück war es gleichzeitig eine der lehrreichsten und lustigsten Wochen, die wir bisher in unserem Volontariat hatten. Man lernt sich im Team unglaublich gut kennen – Schlafmangel führt bekanntlich im fortgeschrittenen Stadium zu einem Gefühl, dass dem des Betrunkenseins ein wenig ähnelt. Und so mussten dann unsere täglichen Beiträge spät abends mit einer gefühlten Promille entstehen. Außerdem haben wir von unserem Team wirklich wichtige Weisheiten fürs Leben gelernt, wie „Vordergrund macht Bild gesund“, „Sonne lacht, Blende lacht“ oder auch „Ist der Redakteur am Ende, hilft nur noch eine Blende“.</p>
<div class="mceTemp">
<div id="attachment_3207" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3207" href="http://www.mdr.de/blog/volo/dok-mania/interview-mit-claas_foto_martin-jehnichen"><img class="size-medium wp-image-3207" title="Star-Reporter unterwegs - im Gespräch mit Claas Danielsen (Foto: Martin Jehnichen)" src="http://www.mdr.de/blog/volo/wp-content/uploads/2012/11/Interview-mit-Claas_Foto_Martin-Jehnichen-300x200.png" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Star-Reporter unterwegs - im Gespräch mit Claas Danielsen (Foto: Martin Jehnichen)</p></div>
<p>Das Team bestand rein aus Auszubildenden – die Kameraleute, die Cutter und wir. Am Ende, also am nächsten Morgen, wurden unsere Beiträge von Redakteuren abgenommen. Gemeinsam haben wir ein Videotagebuch zum 55. Leipziger Dokumentar- und Animationsfilmfestival hergestellt, in sechs Online-Beiträgen und einem Fernsehbeitrag, der bei Kino Royal lief.</p>
</div>
<div class="mceTemp">
<p>Wir haben einen Ex-Knasti begleitet, waren beim halb-illegalen Bekleben Leipzigs mit Filmplakaten dabei und haben uns auch diverse Nachtszenen nicht entgehen lassen. Dabei haben wir fünf Leute begleitet, die mehr oder weniger direkt mit DOK Leipzig zutun hatten: Die Studentin Lisa, die im Gästebüro die vielen Regisseure, Filmemacher und Gäste empfing. Stephan, der bei der Aktion „Zimmer Frei“ mitgemacht hat und zwei israelische Regisseurinnen bei sich hat wohnen lassen. Daniel Abma, ein Regisseur, der seinen Film vorgestellt hat und auf den großen Durchbruch im Filmbusiness hofft. Mariola Brillowska, eine schräge Animationsfilmemacherin, die in diesem Jahr Jurorin war. Und wer natürlich nicht fehlen durfte, war der Festivalchef selbst: Claas Danielsen. Ihn haben wir „verfolgt“, wie er täglich im 30-Minuten-Takt von Termin zu Termin eilte.</p>
</div>
<div class="mceTemp">
<div class="mceTemp">
<div id="attachment_3206" class="wp-caption alignright" style="width: 276px"><a rel="attachment wp-att-3206" href="http://www.mdr.de/blog/volo/dok-mania/emil-konzentriert-beim-schneiden"><img class="size-medium wp-image-3206" title="Schneiden am Limit: Cutter Emil bei der Arbeit" src="http://www.mdr.de/blog/volo/wp-content/uploads/2012/11/Emil-konzentriert-beim-Schneiden-266x200.jpg" alt="" width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Schneiden am Limit: Cutter Emil bei der Arbeit</p></div>
<p>Das Fazit: Jede Menge blaue Flecke, Muskelkater, Augenringe, viel zu viel Pizza, Kaffe und Cola, viele Kranke um uns herum – das Team bestand ursprünglich aus vier Kameraleuten, am Ende wurden daraus zwei – ein Cutter, der tapfer eingemummt im Schal und mit triefender Nase trotzdem super Bilder zusammengeschnitten hat und ein Kameramann, der beim Rückwärtslaufen gegen eine Fahrradschlange geknallt ist und Domino spielte – man beachte, er hat ganz vorbildlich sich auf den Boden fallen lassen, die Kamera dafür aber geschützt. Alles in allem: Eine unvergessliche Woche.</p>
</div>
</div>
<p><em>Annett Böhm und Olenka Kretschmer</em></p>
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		<title>Roadtrip durch das Land der Frühaufsteher</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Sep 2012 18:36:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah Fruehauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxis]]></category>
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		<category><![CDATA[Vol. 18]]></category>
		<category><![CDATA[Hörmobil]]></category>
		<category><![CDATA[Landesfunkhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Magdeburg]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Reportage]]></category>

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		<description><![CDATA[Sachsen-Anhalt nennt sich das Land der Frühaufsteher. Und tatsächlich – bei meiner Tour mit dem Hörmobil, dem kleinen Ü-Wagen von MDR SACHSEN-ANHALT, hieß es wirklich oft früh aufstehen. Fünf Tage lang war ich unterwegs durch Sachsen-Anhalt. Täglich habe ich gemeinsam &#8230; <a href="http://www.mdr.de/blog/volo/roadtrip-durch-das-land-der-fruhaufsteher">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-3176" title="Sarah und das Hörmobil" src="http://www.mdr.de/blog/volo/wp-content/uploads/2012/09/20120731_133502-e1369064366701-301x200.jpg" alt="Mit dem Hörmobil unterwegs" width="301" height="200" />Sachsen-Anhalt nennt sich das Land der Frühaufsteher. Und tatsächlich – bei meiner Tour mit dem Hörmobil, dem kleinen Ü-Wagen von MDR SACHSEN-ANHALT, hieß es wirklich oft früh aufstehen. Fünf Tage lang war ich unterwegs durch Sachsen-Anhalt. Täglich habe ich gemeinsam mit Reporter-Kollegen Live-Schalten zum Thema „Zehn Jahre nach der Flutkatastrophe“ in Mitteldeutschland gemacht.<span id="more-3172"></span></p>
<p>Und da wir in einem Land unterwegs waren, dessen Einwohner wie bereits erwähnt angeblich früher als der Rest der Deutschen aufstehen (werkstags laut einer Studie um 6:39 Uhr), waren wir manchmal auch vor sieben Uhr morgens im Programm. Ich komme aus Sachsen-Anhalt, ich heiße Frühauf mit Nachnamen, aber ganz ehrlich: so ein früher Wurm kann mich mal.</p>
<p>Schon am zweiten Tag litt ich unter akutem Schlafmangel. Denn die Nacht zuvor wälzte ich mich schlaflos im Hotelbett mit den Gedanken an meine erste eigene Live-Schalte. Morgens sollte ich mich allein aus Radewell südlich von Halle melden, einem Ort, der fast jedes Jahr unter Wasser steht. Mich hielten Horrorvorstellungen wach: Was, wenn das Hörmobil schlapp macht, ich nur langgezogene Äääms herausbringe, oder es so sehr anfängt zu regnen, dass Radewell wieder absäuft – ich und das Hörmobil mit in den Fluten? Aber alles gut gegangen, die Sonne hat gestrahlt. Ich habe zwei Minuten lang erzählt, wie schön es in dem Ort ist. Und wie toll doch die Obstbäume im August blühen. Das Feedback aus dem Funkhaus: „War schon ganz gut. Aber Bio war sicher nicht so deine Stärke in der Schule!? Hab noch nie Obstbäume im Sommer blühen sehen.“</p>
<p>Bei meinem zweiten Live-Auftritt zwei Tage später war ich zwar immer noch müde, aber bei weitem nicht mehr so aufgeregt. Obstbäume gab es schließlich im Wildpark Weißewarte auch nicht. Dafür jede Menge Ziegen, die während des Hochwassers vor zehn Jahren in Sicherheit gebracht werden mussten. Am Tag der Schalte war es auch ziemlich nass. Aber von oben. Nicht nur der Regen machte die Live-Situation schwierig: Um gute Geräusche im Hintergrund zu haben, hatte ich mich in die Mitte des Ziegengeheges gestellt. Ziegen machen ja bekanntlich ziemlich laut mäh, was im Radio sicher einen guten Eindruck macht. Dachte ich. Als ich aber anfing, mit dem Studio zu sprechen, wurde es plötzlich fast mucksmäuschen still in dem Gehege. Anstatt zu mähen waren die Ziegen dann nämlich damit beschäftigt meine Schuhe anzuknabbern.</p>
<p>Am Tag nach dem Ziegendebakel ging mein Roadtrip durch Sachsen-Anhalt dann zu Ende. Jeden Tag hatte ich in einem neuen Hotelzimmer geschlafen, verschiedene Reporter-Auftritte gemeistert und das Hörmobil hunderte Kilometer über die mehr oder weniger asphaltierten Straßen Sachsen-Anhalts gefahren. Von diesen fünf Tagen werde ich wahrscheinlich noch meinen Enkeln erzählen – ein absolutes Highlight des Volos, von dem ich mich aber auch erstmal in meinem darauffolgenden Urlaub erholen musste.</p>
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		<title>Zum Abschied eine Sonnenblume oder: “Bleiben Sie unbequem!”</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Sep 2012 16:21:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sören Harder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Außer Dienst]]></category>
		<category><![CDATA[Vol. 17]]></category>
		<category><![CDATA[Abschluss]]></category>
		<category><![CDATA[Verabschiedung]]></category>

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		<description><![CDATA[Da sind wir also: Nach 18 Monaten überreicht uns Frau Prof. Wille höchstpersönlich das Zeugnis zum erfolgreich absolvierten MDR-Redaktionsvolontariat. Dazu gibt es eine Sonnenblume, ein in stylisches MDR-Papier verpacktes Geschenk und einen Händedruck. Es ist eine Ehre, dass die Intendantin &#8230; <a href="http://www.mdr.de/blog/volo/zum-abschied-eine-sonnenblume-oder-bleiben-sie-unbequem">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-3132" title="Gruppenfoto mit Sonneblumen" src="http://www.mdr.de/blog/volo/wp-content/uploads/2012/09/IMG_0298-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" />Da sind wir also: Nach 18 Monaten überreicht uns Frau Prof. Wille höchstpersönlich das Zeugnis zum erfolgreich absolvierten MDR-Redaktionsvolontariat. Dazu gibt es eine Sonnenblume, ein in stylisches MDR-Papier verpacktes Geschenk und einen Händedruck.<span id="more-3130"></span><br />
Es ist eine Ehre, dass die Intendantin sich die Zeit genommen hat, uns persönlich zu verabschieden. Sie vergisst dabei nicht, mit uns über die Zukunft des Hauses zu sprechen, die wir ja auch mitgestalten sollen und können. Und Frau Wille wiederholt noch einmal die entscheidenden Worte, die sie uns mit auf den Weg geben möchte: &#8220;Bleiben Sie unbequem!&#8221;</p>
<h3>Wir bleiben dem MDR treu!</h3>
<div id="attachment_3140" class="wp-caption alignright" style="width: 365px"><a rel="attachment wp-att-3140" href="http://www.mdr.de/blog/volo/zum-abschied-eine-sonnenblume-oder-bleiben-sie-unbequem/maennerbild"><img class="size-medium wp-image-3140 " title="Guckt mal dämlich! Danke reicht." src="http://www.mdr.de/blog/volo/wp-content/uploads/2012/09/Maennerbild-355x200.jpg" alt="" width="355" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Guckt mal dämlich! Danke, reicht.</p></div>
<p>Und genau das wollen wir tun. Jede und jeder von uns bleibt dem MDR erhalten. Wir sind in einer Zeit in den Sender gekommen, in der zunächst vieles unklar schien, dann viele Hoffnungen aufkamen und jetzt die neuen Visionen in die Realität umgesetzt werden müssen. Es ist kein leichter Weg. Nicht für die Intendantin, nicht für die Redaktionen &#8211; aber auch nicht für uns.</p>
<p>Wir haben uns schon im Volo immer wieder daran versucht, kritisch zu sein. Es mag uns nicht immer perfekt gelungen sein, aber wir haben hinterfragt - nicht nur pure Arbeitsprozesse, sondern auch Einstellungen und den Umgang der Mitarbeiter untereinander. Und wir haben dabei durchaus unterschiedliche Reaktionen erlebt: Manche alteingesessenen Kollegen waren dankbar ob der unverblümten Kritik und dem frischen Wind, der dadurch entstand. Andere haben uns zu verstehen gegeben, dass uns das nicht zustünde. Gerade vor diesem Hintergrund sind Frau Willes Worte wie eine Art Ritterschlag, der uns sagt: Macht weiter so! Nichts ist eben unbequemer als Veränderung. &#8220;Wandel und Wechsel liebt, wer lebt&#8221;, sagte einst schon Richard Wagner. Und wir wollen, dass der MDR lebt! Dazu werden wir unseren Teil beitragen.</p>
<h3>Zehn Freunde sollt ihr sein</h3>
<p>An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal von ganzem Herzen bei all denen bedanken, die uns auf unserem Weg durchs Volontariat begleitet haben und uns zu dem gemacht haben, was wir heute sind. Danke an Sylvia Dubberke, Frank-Thomas Suppee sowie Heike und Frank Weser vom MDR-BildungsCentrum. Danke auch an unsere Dozenten &#8211; allen voran Reinhard Krol, Nina Siegers und Katrin Röger, die vom Anfang bis zum Ende des Volos dabei waren.</p>
<div id="attachment_3144" class="wp-caption alignleft" style="width: 365px"><a rel="attachment wp-att-3144" href="http://www.mdr.de/blog/volo/zum-abschied-eine-sonnenblume-oder-bleiben-sie-unbequem/frauenbild"><img class="size-medium wp-image-3144 " title="Neu im Kino: Fünf Engel für Sylvia" src="http://www.mdr.de/blog/volo/wp-content/uploads/2012/09/Frauenbild-355x200.jpg" alt="" width="355" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Neu im Kino: Fünf Engel für Sylvia</p></div>
<p>Ein großes Dankeschön auch an Olaf Jacobs und Anette Reiß, ohne die wir <a title="Weiter zum Artikel &quot;Jetzt online: Unsere Abschlussreportagen&quot;" href="http://www.mdr.de/blog/volo/jetzt-online-unsere-abschlussreportagen">unsere Abschlussreportagen </a>wohl niemals hinbekommen hätten. Erwähnt werden soll aber auch das Landesfunkhaus Magdeburg, das den Mut hatte, uns <a title="Weiter zum Artikel &quot;Allein in Sachsen-Anhalt: Trimediale Themenwoche der Volontäre läuft&quot;" href="http://www.mdr.de/blog/volo/allein-in-sachsen-anhalt-trimediale-themenwoche-der-volontare-lauft">eine Spielfläche zu geben</a>, um das überall geforderte &#8211; aber in der Realität doch noch viel zu selten wirklich mögliche &#8211; trimediale Arbeiten erfolgreich umsetzen zu können. Wir bedanken uns bei allen Redaktionen, die uns aufgenommen und uns das Handwerk gelehrt haben. Wir danken allen Ansprechpartnern, die uns auch in schwierigen Zeiten immer wieder mit Rat und Tat unterstützt und uns aufgebaut haben, wenn wir nicht weiter wussten.</p>
<p>Hier aufzuzählen, was wir alles erlernen und ausprobieren durften, würde den Rahmen sprengen. Aber so viel sei gesagt: Wir haben eine ganze Menge an Rüstzeug mit auf den Weg bekommen. In den vergangenen 18 Monaten sind wir dabei an unsere Grenzen gegangen. Aber wir haben fantastische Projekte umgesetzt, tiefe Einblicke erhalten und Eindrücke gesammelt, die wir uns so vor dem Volo nie erträumt hätten. Vor allem aber hat ein jeder von uns neun Menschen kennenlernen dürfen, aus denen ein Team entstanden ist &#8211; und die zu Freunden geworden sind. Das ist mindestens genauso viel wert, wie ein erfolgreich absolviertes Redaktionsvolontariat.</p>
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