Mette-Marit bei "Ein Herz für Kinder" : Royal, hilfsbereit, engagiert
Brisant | 17.12.2012 | 17:15 Uhr
Royaler Besuch in Berlin: Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit ist bei der "Ein Herz für Kinder"-Gala mit dem "Goldenen Herzen" geehrt worden. Überschattet war die Verleihung allerdings vom Massaker in Newtown.
Sie kam als letzte über den roten Teppich - und war der Star des Abends: Die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit ist auf der "Ein Herz für Kinder"-Gala in Berlin-Kreuzberg mit dem "Goldenen Herzen" ausgezeichnet worden. Zusammen mit ihrem Ehemann Kronprinz Haakon engagiert sie sich seit ihrer Hochzeit weltweit für Kinder und Jugendliche, für Chancen auf Schulbildung und im Kampf gegen Aids. Doch der Gang im Blitzlichtgewitter war kein leichter für sie: Ihre Gedanken kreisten, wie sie später sagte, um die Opfer und Angehörigen des Massakers an Schulkindern in den USA. "Heute Abend sind unsere Gedanken bei den Familien in Connecticut, die ihre Lieben auf tragische Weise verloren haben", sagte sie. Sie selbst hatte im vergangenen Jahr durch die Bluttat von Anders Breivik auf der Insel Utøya einen Stiefbruder verloren.
Uschi Glas: "Man würde heute am liebsten zu Hause bleiben"
Auch viele weitere Prominente zeigten sich am Rande der Spendengala bedrückt von dem Massaker an Kindern und Erwachsenen in Newtown. "Es liegt ein Schatten über der Veranstaltung", sagte der Schauspieler Herbert Knaup. Uschi Glas meinte gar: "Man würde heute am liebsten zu Hause bleiben, weil man so geschockt ist." Während der Sendung wurde der Opfer mit einem Einspieler mit Bildern aus Newtown gedacht. Einige Gäste weinten. Gewichtheber Matthias Steiner machte jedoch klar: "Natürlich ist das ein perverses Drama. Aber das ganze Jahr sterben Kinder und gehen durch die Hölle. Solche Abende wie heute sind wichtig, dass darauf aufmerksam gemacht wird."
Bis zum Ende der Sendung hatten die Stargäste an den Telefonen mehr als 14 Millionen Euro eingesammelt. Damit sind bei den "Herz für Kinder"-Galas seit der ersten Veranstaltung 1978 mittlerweile Spenden von über 200 Millionen Euro für bedürftige Kinder zusammengekommen.




