Aufmerksam, zuvorkommend, spendabel : George Clooney, der wahre Gentleman
Brisant | 28.01.2013 | 17:15 Uhr
Er ist megaerfolgreich, hat Schlag bei Frauen und ist ein regelrechter Charmeversprüher. Das hat er einmal mehr in Berlin bewiesen, wo er die Dreharbeiten für seinen neuen Film vorbereitet.
Hollywood-Beau George Clooney weilt gerade in Berlin. Von März an wird er dort den Film "The Monuments Men" drehen. Nach Babelsberg lässt er sich in einer schwarzen Limousine chauffieren. Ansonsten aber scheut der "Oscar"-Preisträger den Kontakt zum Berliner Publikum nicht. So verbrachte er in einem Berliner Restaurant einen ausgelassenen Abend. Am Nachbartisch saß ein nichtsahnender Geschäftsmann. Weil es ein wenig lauter zuging und der Hollywoodstar offenbar annahm, den Geschäftsmann am Nebentisch gestört zu haben, zahlte er dessen Rechnung über mehr als 100 Euro gleich mit. Das ist der wahre George Clooney, sagt Promi-Expertin Christina Martin. "Man sieht, wie vorbildlich er sich dort verhalten hat und mit was für einer Etikette er auftritt", sagt Martin von der Zeitschrift "Die Aktuelle". "Er hat die Rechnung beglichen von dem Nachbartisch, dezent und ohne überhaupt etwas mitzuteilen. [...] Er ist ein Mann der ruhigen Töne. Er setzt sich nicht in Szene und haut auf den Tisch."
"Er freut sich einfach mit ihnen"
Dabei ist es nicht das erste Mal, dass der Clooney sich spendabel gibt. So spendete der 51-Jährige schon sein Geld für Flüchtlinge im Sudan, für Umweltschutz, für die Bekämpfung von Aids und für Kinder. Ein guter Mensch also, der Empathie für seine Mitmenschen zeigt. "Ich glaube nicht, dass Clooney sich künstlich ein Image aufbaut. Er ist es tatsächlich und wirklich", sagt Martin. "Man weiß, dass er immer sehr gern sehr viel Trinkgeld gibt. Man weiß aber auch, dass er bei seinen Ex-Frauen nie ein böses Wort verloren hat, wenn sie durch ihn Karriere gemacht haben. Er freut sich einfach mit ihnen."
Ein Griff in die Portokasse
Gerade für nicht prominenten Zeitgenossen hat George Clooney immer schon ein Herz gehabt. Eine unbekannte Dame, die in einer Pressekonferenz 2011 dreist um seine Hand anhielt, bekam ein Küsschen - und zwar auf den Mund. Egal ob Prominenter oder Normalo, Clooney weiß halt, was er seinen Mitmenschen schuldig ist. 100 Euro für ein Essen sind für George Clooney sowieso nur Peanuts. Sein neuer Film, für den er momentan in Berlin castet und nach Drehorten sucht, kostet eine Million Dollar - am Tag. Da sind 100 Euro ein Griff in die Portokasse.

