Herzogin Kate
Bildrechte: IMAGO

Frankreich Prozess wegen Oben-ohne-Fotos von Herzogin Kate verschoben

BRISANT | 03.01.2017 | 17:15 Uhr

Herzogin Kate
Bildrechte: IMAGO

Wegen Paparazzi-Fotos der barbusigen Herzogin Kate sollte sechs Fotografen, Journalisten und Medienverantwortlichen in Frankreich ursprünglich ab Dienstag der Prozess gemacht werden. Der Beginn wurde allerdings auf den 2. Mai verschoben. Nach Angaben eines Anwalts war einer der Verteidiger kurzfristig ausgetauscht worden. Ihm soll nun offenbar genug Zeit zur Vorbereitung eingeräumt werden.

Verfahren gegen sechs Personen

Vor dem Strafgericht der Stadt Nanterre bei Paris müssen sich nun ab 2. Mai unter anderem Laurence Pieau, die Chefredakteurin der französischen Ausgabe des Magazins "Closer", in der die Bilder veröffentlicht wurden, und drei Fotografen verantworten. Ihnen wird die Verletzung der Privatsphäre von Herzogin Kate und Prinz William zur Last gelegt.

Aufnahmen von 2012

"Closer" hatte sich mit der Veröffentlichung der heimlich aufgenommenen Oben-ohne-Fotos von Kate im September 2012 den Zorn des britischen Königshauses zugezogen. Die Bilder zeigten Kate nur mit einem Bikinihöschen bekleidet auf der Terrasse eines Privatanwesens in Südfrankreich. Die Herzogin von Cambridge und Prinz William erstatteten kurz darauf Anzeige wegen "Verletzung der Privatsphäre".

Einstweilige Verfügung gegen Verlag

Schon in der erster Instanz bekamen die Royals Recht. Die weitere Veröffentlichung und Verbreitung der Fotos wurde dem Verlag durch eine einstweilige Verfügung im Zivilverfahren untersagt. "Closer" musste sogar die Fotodateien innerhalb von 24 Stunden aushändigen. Ab Mai steht nun in Frankreich das Strafverfahren an.

ten/afp

Zuletzt aktualisiert: 03. Januar 2017, 17:48 Uhr