Schauspieler schreibt Rede für Donald Trump Arnold Schwarzenegger rechnet mit Rassisten ab

BRISANT | 19.08.2017 | 17:10 Uhr

Arnold Schwarzenegger
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Arnold Schwarzenegger veröffentlichte jetzt ein knapp vierminütiges Video auf Twitter. Darin wendet sich der Schauspieler und ehemalige Gouverneur des US-Bundesstaats Kalifornien an US-Präsident Donald Trump und findet deutliche Worte zu Fremdenhass.

Kein Verständnis für Gewalt in Charlottesville

Arnold Schwarzenegger spielt in seiner Rede auf die Worte von US-Präsident Donald Trump an, die er kurz nach den Vorfällen in Charlottesville geäußert hat. Trump sagte, dass die Gewalt in der Stadt von "vielen Seiten" verursacht wurde und stellt damit, in den Augen seiner Kritiker, Rassisten und Gegendemonstranten auf eine Stufe. Arnold Schwarzenegger will das wohl nicht so stehen lassen.

Eine Rede für Trump

Der Schauspieler hat stellvertretend für Donald Trump eine Rede geschrieben, um das Land zu einen. Darin heißt es:

Als Präsident der Vereinigten Staaten und als Republikaner lehne ich die Unterstützung von weißen Nationalisten ab. Das Land, das Hitlers Armee besiegte, hat keinen Platz für Nazi-Fahnen.

Zudem richtet er sich direkt an Rassisten und stellt klar:

Ich kenne die echten Nazis. […] Diese Geister, die ihr verherrlicht, verbrachten den Rest ihres Lebens in Scham. Und jetzt ruhen sie in der Hölle.

Dann wird der Österreicher sehr deutlich:

Eure Helden sind Verlierer. Ihr kämpft auf verlorenem Posten. […] Hass hat keine zwei Seiten.

Trump als Wackelkopffigur

Arnold Schwarzenegger wendet sich in seinem Video mit deutlicher Ironie an eine Mini-Trump-Wackelkopffigur, die auf seinem Schreibtisch vor ihm steht und fragt: "War das schwierig?". Die Trump-Figur wackelt fleißig mit dem Köpfchen. Schwarzenegger beugt sich vor und sagt: "Na siehst du, sag ich doch."

Das Video, das Schwarzenegger für den Dienst ATTN erstellte, wurde auf Twitter bereits mehr als zweihunderttausend Mal geteilt und dreihunderttausend Mal geliked.

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 19. August 2017 | 17:10 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 21. August 2017, 10:27 Uhr

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