Erneut heftige Gewitter : Sachsen zwischen Unwetter und Aufräumarbeiten
Nach dem schweren Unwetter, das am Dienstag über Sachsen gezogen ist, gab es auch am Mittwoch wieder heftige Gewitter. Die Aufräumarbeiten waren vielerorts noch nicht oder gerade beendet, da wurden erneut Bäume entwurzelt und Straßen überflutet. Schäden gab es vor allem rund um Bautzen und Dresden, im Vogtland und im Kirnitzschtal.
Schwere Unwetter sind auch am Mittwoch wieder über weite Teile Sachsens gezogen. Allein in Chemnitz und im Raum Freiberg rückte die Polizei nach eigenen Angaben in der Nacht zum Mittwoch 25 Mal aus. In Chemnitz standen mehrere Straßen unter Wasser. Straßen in der Region wurden durch umgestürzte Bäume blockiert. Schäden gab es auch im Vogtland. In Bautzen wurden am Vormittag innerhalb kurzer Zeit Straßen und Parkplätze überflutet. In Dresden stürzten nach Angaben der Feuerwehr mehrere Bäume um.
Auswegloses Kirnitzschtal
Besonders betroffen sind die Menschen im Kirnitzschtal. Zehn Jahre nach der Flut sind die meisten Schäden zwar beseitigt worden, aber die Erinnerungen an die Jahrhundertflut noch lange nicht verblasst. Nach Angaben der Feuerwehr stürzten in der Nacht zu Mittwoch Bäume um und eine Schlammlawine löste sich. Die Arbeiten nach dem Unwetter einen Tag zuvor waren gerade beendet gewesen. Ein Hang war abgerutscht und hatte die Straße und die Bahngleise im Kirnitzschtal blockiert.
Gewitter und Starkregen auch am Nachmittag
Für die Nachmittagsstunden hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor allem im Bergland Schauer und Gewitter angekündigt. Diese werden örtlich von Starkregen von bis zu 25 Litern pro Quadratmeter und Sturmböen von bis zu 85 Kilometern pro Stunde begleitet. Auch kleinkörniger Hagel kann auftreten. Am Donnerstag herrscht laut DWD tagsüber ruhiges Sommerwetter.
Zweites Unwetter in Folge
Bereits am Dienstagabend hatten Starkregen- und Hagelschauer im Osten und Süden Deutschlands erhebliche Schäden angerichtet. Bundesweit rückten die Einsatzkräfte in der Nacht auf Dienstag Hunderte Male aus.




