Obduktionsergebnis liegt vor Vermisster 17-Jähriger aus Dresden ist ertrunken

BRISANT | 06.04.2017 | 17:10 Uhr

Polizeiboot und Taucher auf dem Wasser
Die Polizei suchte seit Tagen in einem Hafenbecken in Dresden nach dem Jugendlichen. Dabei kamen Hunde, Hubschrauber, Boote und eine Drohne zum Einsatz. Bildrechte: MDR/Roland Halkasch

Der seit Ende März vermisste 17 Jahre alte Jugendliche aus Dresden ist ertrunken. Das habe die Obduktion ergeben, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Die Ergebnisse einer toxikologischen Untersuchung, bei der auch auf Alkohol und Drogen getestet wird, stehen demnach noch aus.

Suche der Polizei war erfolglos

Die Leiche des Jugendlichen war am Mittwochnachmittag in einem Hafenbecken der Elbe in der Landeshauptstadt von Spaziergängern entdeckt worden. Sie alarmierten die Polizei.

Der 17-Jährige verließ am Abend des 24. März die elterliche Wohnung, um zu einer Feier zu gehen. Letztmalig wurde er von Freunden gegen 23:30 Uhr in der Leipziger Straße vor dem Club Pier 15 gesehen. Seit diesem Zeitpunkt fehlte von dem jungen Mann jegliche Spur.

Im nahegelegenen Hafenbecken waren Taucher tagelang unterwegs. Bei einer Sichtweite von nur 20 Zentimetern im trüben Elbwasser konnten sie aber nicht tief genug schauen. Auch Leichensuchhunde der Polizei hatten angeschlagen, aber der Körper wurde zunächst nicht gefunden.

Zuletzt aktualisiert: 06. April 2017, 17:29 Uhr