Wintereinbruch Zahlreiche Unfälle bei Schnee und Glatteis

BRISANT | 13.11.2017 | 17:15 Uhr

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Wintereinbruch zum Wochenauftakt: Schneefälle und überfrierende Nässe haben im Süden und Norden Deutschlands zu etlichen Verkehrsunfällen geführt. Die meisten Karambolagen gingen glimpflich aus. Bei einem Unfall auf der Autobahn 3 zwischen Kitzingen und Wiesentheid in Nordbayern erlitt am Montagmorgen allerdings ein 41 Jahre alter Mann lebensgefährliche Verletzungen. Er wurde eingeklemmt, als ein Transporter auf einen Lastwagen auffuhr, wie die Polizei mitteilte.

Schnee- und Eisglätte in Bayern und Baden-Württemberg

In weiten Teilen Bayerns führte Schneefall zu zahlreichen Verkehrsunfällen. Als Ursache sieht die Polizei in den meisten Fällen überhöhte Geschwindigkeit auf schneeglatter Fahrbahn. Der Deutsche Wetterdienst meldete am Montagmorgen weiterhin Glätte und Schneefall für Bayern. Für die Nacht auf Dienstag werden Frost und überfrierende Glätte erwartet.

Bereits am Sonntagabend kam es auf den Autobahnen in Oberfranken und auf den Höhenzügen des Fichtelgebirges sowie des Frankenwaldes zu zwölf Karambolagen, wie die Polizei am Montagmorgen mitteilte. Bei zwei Unfällen zogen sich drei Fahrzeuginsassen leichte Verletzungen zu.

Unfälle auch im Norden

Glatte Straßen führten am frühen Montagmorgen auch in Schleswig-Holstein zu mehreren Unfällen. Die Autobahn 7 musste zwischen Flensburg und Tarp gesperrt werden, nachdem ein Kleintransporter in die Leitplanke gefahren war. Ein nachfolgender Lastwagen landete bei einem Ausweichmanöver in der Böschung. Insgesamt krachte es in der Nacht und am Morgen gut zehn Mal. Meist blieb es nach Angaben der Polizei aber bei Blechschäden.

Weiße Pracht in den Mittelgebirgen 

In den Mittelgebirgen war bereits am Sonntag der Winter eingezogen, etwa auf dem Brocken und in den Kammlagen des Harzes. Am Erbeskopf im Hunsrück rutschten erstmals in diesem Herbst Kinder mit Schlitten einen Rodelhang hinunter. Rund um den mit 816 Metern höchsten Berg von Rheinland-Pfalz waren bereits Räumfahrzeuge auf schneebedeckten Straßen unterwegs.

Winterlandschaft auf dem Brocken

Auf dem Brocken ist endgültig Winterstimmung eingekehrt. Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und Neuschnee machten sich zahlreiche Wanderer und Touristen auf den Weg zu Norddeutschlands höchstem Berg.

Im Schnee auf der Brockenspitze steckt ein Zollstock.
Die Schneedecke auf dem Brocken ist am Sonntag auf 14 Zentimeter gewachsen. Bildrechte: MDR/Matthias Strauß
Im Schnee auf der Brockenspitze steckt ein Zollstock.
Die Schneedecke auf dem Brocken ist am Sonntag auf 14 Zentimeter gewachsen. Bildrechte: MDR/Matthias Strauß
 Eine vereiste Flasche steht auf einer vereisten Bank.
Bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt macht sich auf Norddeutschlands höchstem Berg endgültig Winterstimmung breit. Bildrechte: MDR/Matthias Strauß
Hinweisschild im Schnee, im Hintergrund fährt ein historischer Zug
Die, die ihren Sonntag auf dem Brockengipfel verbringen, lassen sich entweder von der Brockenbahn fahren... Bildrechte: MDR/Matthias Strauß
Wanderer auf dem Weg zum winterlichen Brockengipfel
...oder wandern direkt selbst auf den Gipfel. Einzig die dichten Nebelschwaden trüben beim einen oder anderen die Winterstimmung. Bildrechte: MDR/Matthias Strauß
Eine Lok der Brockenbahn fährt durch eine Winterlandschaft.
Malerisch: Die Brockenbahn auf ihrem Weg durch den winterlichen Harz Bildrechte: MDR/Elke Kürschner
Blick auf eine verschneite Landschaft im Harz
Für Sonntagabend erwarten die Meteorologen auch in tieferen Harzlagen bis etwa 500 Meter Schneefall. Bildrechte: MDR/Elke Kürschner
Ein Verkehrsschnild ist eingehüllt von Schnee und Eis.
Dieses Thema im Programm:
MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 12.11.2017 | 17:00 Uhr

Quelle: MDR/ld
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Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 13. November 2017 | 17:15 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 14. November 2017, 12:06 Uhr