Unglück in Niedersachsen Zwei Menschen sterben bei Absturz eines Kleinflugzeugs

BRISANT | 06.04.2017 | 17:10 Uhr

Feuerwehrleute bauen am 05.04.2017 nach dem Absturz eines Ultraleichtflugzeugs bei Wedemark nahe der Autobahn 7 (A7) Lampen zur Beleuchtung der Absturzstelle auf. Beim Absturz des Ultraleichtfliegers bei Hannover sind zwei Menschen getötet worden. Das Flugzeug kollidierte nach Angaben der Feuerwehr am Mittwochabend mit einer Hochspannungsleitung
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Beim Absturz eines Kleinflugzeuges auf eine Ackerfläche in Niedersachsen sind am Mittwochabend die beiden Insassen ums Leben gekommen. Wie die Polizei in Hannover mitteilte, war die Maschine in der Gemeinde Wedemark auf den Boden geprallt und ausgebrannt.

Für die Insassen kam jede Hilfe zu spät

Spaziergänger hatten zuvor einen Knall gehört und entdeckten dann das brennende Kleinflugzeug auf dem Acker. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Für die Insassen kam jede Hilfe zu spät. Sie starben noch an der Unfallstelle.

In eine 110-Kilovolt-Stromleitung geflogen

Das einmotorige Kleinflugzeug war am Flughafen Hannover-Langenhagen gestartet und am Rande der Gemeinde Wedemark in eine 110-Kilovolt-Stromleitung geflogen. Bei den beiden Toten handelt es sich wahrscheinlich um zwei Männer im Alter von 50 und 74 Jahren. Dies hätten erste Zeugenbefragungen ergeben, berichteten die Beamten. Die Identitäten könnten aber erst nach rechtsmedizinischen Untersuchungen abschließend geklärt werden. Die Ermittlungen hat die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen übernommen.