Das letzte Jahr der DDR - alles war neu für die Menschen. Die D-Mark, der Konsum. Der Osten entdeckte den Westen - und der Westen den Osten.
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Mit der Währungsunion am 1. Juli 1990 ist die D-Mark das einzige Zahlungsmittel in DDR. Löhne, Gehälter, Renten, Mieten werden 1:1 umgestellt.
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Siegfried Wehrhoff verdient Geld mit Geld. Im Sommer 1990 steht er am Bahnhof Zoo und tauscht schwarz Ost gegen West und West gegen Ost. An der Differenz verdient er.
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Peter Voigt, Gemüsehändler in Erfurt, ergreift schnell seine Chance. Seine Idee ist das Prinzip Intershop: Er kauft im Westen Gemüse und verkauft es im Osten gegen D-Mark.
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Karin Stirkath arbeitet in einem Geflügelverarbeitungsbetrieb, der nach der Wende an windige Geschäftsleute verkauft wird. Stirkath muss die Einnahmen stets bar übergeben.
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Andreas Ihlenburg gibt sämtliche Ersparnisse für ein Westauto aus, das nach nur einer Woche nicht mehr fährt. Jetzt hat er keine Ostmark mehr, um sie in D-Mark umzutauschen.
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Manfred Windus ist 1990 Geschäftsführer von Multicar. Als einer der ersten tritt er mit westdeutschen Unternehmen in Kontakt und rettet so sein Unternehmen vor der Pleite.
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Karsten Laske über Hildegard Kruse: "Ihre Geschichte von einer Sehnsucht, die stark genug ist, alle Grenzen zu überwinden, hat mich tief beeindruckt."
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Steffen Schneider über Karin Stirkath: "Ihr Lebensweg hat mich sehr berührt. Ihre Geschichte hat mir gezeigt, was Heimat bedeuten kann..."
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"Damals in der DDR" ist eine Koproduktion des MITTELDEUTSCHEN RUNDFUNKS, des WESTDEUTSCHEN RUNDFUNKS und der LOOKS Film- und TV GmbH.
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