Seit Anfang der 1970er-Jahre gehörte die DDR zu den bedeutendsten Seefahrernationen der Welt. Kein anderes europäisches Land hatte ein so weit verzweigtes Netz von Handelsrouten.
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1950 beschloss die SED den Aufbau einer leistungsfähigen Handelsflotte. Dazu gehörte auch der Bau eines Überseehafens. 1957 erfolgte der erste Spatenstich zum "Tor der Welt" in Rostock.
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Die DDR besaß eine hoch industrialisierte Fischereiflotte und hatte ab 1980 ein Problem: Es gab nicht mehr genug Fisch. Eine Alternative war der Fang von Tintenfischen. Aber die wollte zu Hause keiner essen.
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Im April '72 gerieten zwei DDR-Handelsschiffe zwischen die Fronten des Vietnamkrieges. Eins wurde von amerikanischen Bombern beschossen und das andere lag monatelang im Hafen von Haiphong fest. Ein Matrose erinnert sich.
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