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Bildergalerie : Stimmen zum Reaktorunglück in Tschernobyl

Prof. Karl Lanius Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

"Reaktorsicherheit ist für die Sowjetunion und auch für uns eine der zentralen Fragen überhaupt", erklärte Prof. Dr. Karl Lanius, Direktor des Instituts für Hochenergiephysik, in einer Sondersendung des DDR-Fernsehens am 30. April 1986. Mit einer "sehr kleinen Wahrscheinlichkeit" könnten solche Unfälle wie in Tschernobyl aber auftreten, räumte Lanius ein. Man müsse aus diesem Unfall lernen. Ansonsten habe nie eine Gefährdung für die Bürger der DDR bestanden. Das sei alles "hochgespielt", meinte der Wissenschaftler.

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