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Bildergalerie : Stimmen zum Reaktorunglück in Tschernobyl

Eberhard Diepgen Rechte: Eberhard Diepgen

"Der Senat rechne damit, dass Kernkraftgegner ihn unter Druck setzen werden, massiv auf die Kernenergiepolitik der DDR Einfluss zu nehmen. Angesichts der Tatsache, dass Westberlin inmitten der DDR liege, könnten solche Versuche den Bestrebungen des Senats, die Bevölkerungsstärke der Stadt zu erhalten und neue Industriebetriebe anzusiedeln, nicht unwesentlich entgegenwirken“, führte der Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen vor dem Parteivorstand der Westberliner CDU im Mai 1986 aus. "Ausgehend davon hat der CDU-Parteivorstand die Kreis- und Ortsverbände orientiert, Meinungsäußerungen über die gesundheitlichen Auswirkungen des Unfalls in Tschernobyl zu unterbinden."

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