DHfK-Sportwissenschaftlerin Prof. Helga Pfeifer entwickelte in Leipzig den Strömungskanal für Schwimmer: "Hier wurden mehrfach am Tag Weltrekorde geschwommen," sagt die Forscherin.
40 Jahre lang zählte die Deutsche Hochschule für Körperkultur (DHfK) in Leipzig zu den weltweit erfolgreichsten Sporthochschulen. Nach 1990 galt sie als "eine Hochburg des Dopings" und wurde geschlossen.
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Medaillenfabrik, Kaderschmiede oder Elite-Uni - die Wahl der Bezeichnungen für die DHfK spiegeln die politischen Befindlichkeiten. Dazu das MDR-Sportmagazin "Flash" von 1992.
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MDR FERNSEHEN
Das perfekte System für Talenteförderung in der DDR
Weltweit suchte man nach dem Geheimnis, wie die DDR bei Kindern die Eignung für bestimmte Sportarten erkannte. Eine Voraussetzung war ein akribisches Sichtungsverfahren.
30.09.1991, 21:00 Uhr
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Absolventen erzählen
Petra Rossner: "Stolz zum SC DHfK zu gehören"
Als Petra Rossner 1979 vom SC DHfK gesichtet wurde, war sie sehr stolz. In Erinnerung hat die Radrennsportlerin vor allem die grünen Trainingsanzüge des Leipziger Sportclubs.
Noch heute schwärmt Radsportidol "Täve" Schur von den idealen Bedingungen beim Sportclub der DHfK. Aber auch die schönen Mädchen aus dem Internat hat er nicht vergessen ...
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Nach Ende seiner Sportkarriere wurde Ruderolympiasieger Roland Kostulski Geschäftsführer beim SC DHfK Leipzig. Kein Traumjob, denn er musste fast alle Trainer entlassen.
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"Wettbewerbsvorteil" für die Leipziger Kanuten
DHfK-Kanuten konnten ganzjährig im Freien trainieren, denn die Chemie-verseuchten Leipziger Gewässer froren im Winter nicht zu, erinnert sich Olympiasieger Dieter Krause.
19.10.2010, 21:15 Uhr
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Stichwort Doping
MDR FERNSEHEN
Der Medaillenproduktionskonzern
Im DDR-Sport wurden Höchstleistungen am laufenden Band produziert. Zum Erfolgsrezept gehörte auch systematisches Doping. "Klartext"-Reportage vom 30.09.1991 im DDR-Fernsehen.
29.09.1991, 23:01 Uhr
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Rudertrainerin für Widerstand gegen Doping ausgezeichnet
Die Rudertrainerin Johanna Sperling wurde 2009 für ihren Widerstand gegen Doping in der DDR ausgezeichnet. Sie hatte ihre Schützlinge per Post gewarnt, Tabletten einzunehmen.
20.08.2009, 21:45 Uhr
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Nach 1989
MDR FERNSEHEN
DHfK-Sportclub ringt mit der Pleite
Wo früher Leistungssportler trainierten, kann Anfang der 90er-Jahre jedermann Sport treiben, denn der Club braucht Geld. Aus: "Klartext" vom DDR-Fernsehen, 30.09. 1991.
Am 23. Februar 2011 hat der DDR-Jahrhundertsportler Gustav-Adolf "Täve" Schur seinen 80. Geburtstag gefeiert. Die Radsportlegende ist immer noch auf dem Rennrad anzutreffen. Gut 4.000 Kilometer spult er jährlich ab.
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