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Grenzgebiet der DDR

Leben im Grenzgebiet

DDR-Flüchtlinge: Mauer und Grenzanlagen - tödliche Fallen

1961 wird allen gegenteiligen Beteuerungen zum Trotz in Berlin eine Mauer gebaut. Die Grenzen zur BRD werden zu tödlichen Fallen für DDR-Flüchtlinge. [mehr]


Mödlareuth - "Little Berlin"

Das geteilte Dorf

Fast 40 Jahre lang befand sich Mödlareuth im Ausnahmezustand – mitten durch das Dorf verlief die Staatsgrenze der DDR: eine drei Meter hohe Mauer. Der DDR-Teil des Dorfes stand unter schärfster Bewachung. [mehr]


Maueröffnung in Mödlareuth

Mödlareuth, auch "little Berlin" genannt, war durch die Mauer gespalten. Nach der Grenzöffnung war die Freude groß, doch bis heute wird das Dorf getrennt verwaltet. [Video]


Grenzdörfer: Bewohner fliehen ...

Liebau: Das verlassene Dorf

Liebau in Thüringen war an drei Seiten von der Grenze umschlossen. Als die Lage immer unerträglicher wurde, flohen die Bewohner. Heute erinnert ein Gedenkstein an den Ort. [Video]


Böseckendorf - Flucht in den Westen

Die Betonpfosten der Mauer standen schon, als 53 Bewohner des thüringischen Böseckendorf gen Westen flohen. Es war die größte Flucht über die deutsch-deutsche Grenze. [Video]


... oder werden umgesiedelt

"Aktion Ungeziefer"

Von 1952 an wurden etwa 12.000 von der Staatsführung als "politisch unzuverlässig" eingeschätzte Bürger von der Grenze ins Landesinnere zwangsumgesiedelt. Das Ganze lief unter dem Tarnnamen "Aktion Ungeziefer". [mehr]


Auf heißen Kohlen vor der Zwangsumsiedlung

In der DDR wurden allein in Thüringen etwa 8.200 Menschen aus ihren Häusern vertrieben. Am meisten fürchteten die Betroffenen die Zwangsumsiedlung nach Russland. [Video]


Vom Täter zum Opfer: Wilhelm Zaisser - erster Minister für Staatssicherheit

Wilhelm Zaisser war als Minister für Staatssicherheit 1952 verantwortlich für die Zwangsumsiedlung von 10.000 Menschen. Doch 1953 fiel er in Ungnade. [mehr]


Verbotene Kontakte an der Grenze

Videos: Skat unterm Stacheldraht

Eine unerhörte Geschichte spielte sich 1981 an der Staatsgrenze zwischen Plauen und Hof ab. Den Hintergrund bildete die damals laufende Aktion zur landwirtschaftlichen Nutzung des Grenzstreifens. [mehr]


Vom Wandel an der einstigen Grenze

Todesstreifen und Biotop

Die innerdeutsche Grenze stand für Trennung und Tod. In ihrem Schatten fanden aber viele bedrohte Tiere und Pflanzen ein Zuhause. Heute gehört das "Grüne Band" zum "Nationalen Naturerbe". [mehr]


Der Grenzstreifen damals und heute

Elbbrücke Dömitz 1982 und 2011 Grenzstreifen in Asbach 1984/ 2013 Eckertalstausee im Harz

Dort, wo bis 1989 Grenzzaun und Sperrgraben Ost- und Westdeutschland trennten, hat sich das Landschaftsbild in den letzten 20 Jahren gewandelt. Fotograf Jürgen Ritter dokumentiert diese Entwicklung. [Bilder]


Geheimsache Mauer - die Webdoku!


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