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Kommunalwahl

Die gefälschten Kommunalwahlen am 7. Mai 1989

"Wahlergebnisse standen von Anfang fest"

Als Stadtbezirksbürgermeister von Berlin-Treptow bekommt Günter Polauke im "Roten Rathaus" kurz vor der Wahl einen geheimen Zettel, auf dem bereits das Wahlergebnis steht.

06.05.2009, 23:35 Uhr | 01:56 min

Der Anfang vom Ende

Am 7. Mai 1989 fälscht die SED die Ergebnisse der Kommunalwahl. Doch Bürgerrechtler in der ganzen Republik zählten nach Schließung der Wahllokale mit. [mehr]


Die Fälschung der Wahlergebnisse

Die unbegreifliche Wahlfälschung

Viele Ereignisse um die gefälschte Kommunalwahl sind bis heute ungeklärt und rätselhaft. Und die Verantwortlichen schweigen.
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Mehr Gegenstimmen als erlaubt

Bürgermeister Günter Polauke muss sich am 7. Mai 1989 entscheiden, ob er das geforderte oder reale Wahlergebnis weiterleitet. Er meldet die von der Partei geforderten Zahlen. [Video]


Erfahrungsbericht: Der Kronzeuge

Günter Polauke war als Bürgermeister an der Fälschung der Kommunalwahlen 1989 beteiligt. Er ist der Einzige, der darüber spricht. [mehr]


Krenz verkündet 98,85 % Ja-Stimmen

In der "Aktuellen Kamera" verkündet Egon Krenz das "eindrucksvolle Votum" für die Kandidaten der Nationalen Front: 98,85 Prozent Ja- und "nur" 1,15 Prozent Gegenstimmen. [Video]


Krenz weist Schuld von sich

"Ich habe nie Wahlergebnisse gefälscht", sagt Egon Krenz, 1989 Leiter der Zentralen Wahlkommission der DDR, im Prozess wegen Wahlfälschung. [Video]


Die Opposition

Bürgerrechtler kontrollieren Kommunalwahl: "Wir nehmen an der Stimmauszählung teil"

Dass Wahlergebnisse in der DDR stets gefälscht waren, vermuteten viele. 1989 wollen Bürgerrechtler die SED endlich des Wahlbetrugs überführen. [mehr]


Die Fälschung der Kommunalwahlen 1989 : "Wahlschlepper" werben um Oppositionellen

Tobias Hollitzer bekommt am 7. Mai 1989 Besuch von "Wahlschleppern", die ihn zur Stimmabgabe bewegen wollen. Statt zu wählen, will er die Stimmauszählung beobachten. [Video]


Student foppt SED-Funktionäre

Der Kandidat der Opposition

Matthias Klipp war 1989 "Kandidat der Nationalen Front". Aber er kandidierte für eine oppositionelle Bürgerinitiative. So etwas hatte es nie zuvor gegeben. [mehr]


Der "etwas andere" Kandidat

Der Berliner Matthias Klipp ist der erste unabhängige Abgeordnete der DDR. Er hat sich über den Wohnbezirksausschuss unter die "Kandidaten der Nationalen Front" gemogelt. [Video]


Nach dem Ende der DDR

Modrow: "Kein gerechtes Urteil"

Wegen seiner Verstrickung in die Wahlfälschungen im Mai 1989 wird Hans Modrow, der vorletzte Regierungschef der DDR, 1995 zu neun Monaten auf Bewährung verurteilt.

09.08.1995, 19:30 Uhr | 01:35 min

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"Schwerter zu Pflugscharen": Friedensbewegung der DDR

In der DDR kursierten seit Mitte der 1960er Jahre Diskussionspapiere zur Kriegsdienstverweigerung. Daraus entstand eine nicht staatlich kontrollierte Friedensbewegung. Deren Symbol war "Schwerter zu Pflugscharen". [mehr]


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