Motorsport in der DDR

Über die Six-Days und ihre Fahrer

Fahrer, Sieger, Fans

Thomas Bieberbach wurde 1990 Enduro-Weltmeister auf einer Simson (die Europameisterschaft – EM – wurde 1990 zur Weltmeisterschaft aufgewertet … er war der einzige Endurosport-Einzel-Weltmeister aus der DDR)
Thomas Bieberbach wurde 1990 Enduro-Weltmeister auf einer Simson (die Europameisterschaft – EM – wurde 1990 zur Weltmeisterschaft aufgewertet . Er war der einzige Endurosport-Einzel-Weltmeister aus der DDR. Bildrechte: Steffen Ottinger
Letzter Trophy-Sieg für die DDR bei den Six Days 1987 – von links: Reinhard Klädtke, Uwe Weber, Jens Grüner, Harald Sturm, Jens Scheffler und Jens Thalmann
Letzter Trophy-Sieg für die DDR bei den Six-Days 1987 – von links: Reinhard Klädtke, Uwe Weber, Jens Grüner, Harald Sturm, Jens Scheffler und Jens Thalmann Bildrechte: Steffen Ottinger
Jens Scheffler, vierfacher Europameister und Trophy-Sieger/Mannschafts-Weltmeister 1987
Jens Scheffler, vierfacher Europameister und Trophy-Sieger/Mannschafts-Weltmeister 1987 Bildrechte: Steffen Ottinger
Uwe Weber, Trophy-Sieger/Mannschafts-Weltmeister 1987 und Silbervasen-Gewinner bei den Six Days 1982
Uwe Weber, Trophy-Sieger/Mannschafts-Weltmeister 1987 und Silbervasen-Gewinner bei den Six Days 1982 Bildrechte: Steffen Ottinger
Thomas Bieberbach wurde 1990 Enduro-Weltmeister auf einer Simson (die Europameisterschaft – EM – wurde 1990 zur Weltmeisterschaft aufgewertet … er war der einzige Endurosport-Einzel-Weltmeister aus der DDR)
Thomas Bieberbach wurde 1990 Enduro-Weltmeister auf einer Simson (die Europameisterschaft – EM – wurde 1990 zur Weltmeisterschaft aufgewertet . Er war der einzige Endurosport-Einzel-Weltmeister aus der DDR. Bildrechte: Steffen Ottinger
Erster Trophy-Sieg für die DDR bei den Six Days 1963: Die überglücklichen DDR-Trophy-Fahrer – von links: Bernd Uhlmann, Hans Weber, Werner Salevsky, Günter Baumann, Peter Uhlig und Horst Lohr
Erster Trophy-Sieg für die DDR bei den Six Days 1963: Die überglücklichen DDR-Trophy-Fahrer – von links: Bernd Uhlmann, Hans Weber, Werner Salevsky, Günter Baumann, Peter Uhlig und Horst Lohr. Bildrechte: Steffen Ottinger
Trophy-Sieg für die DDR bei den Six Days 1964 in der Heimat (Erfurt): Das DDR-Sextett verteidigte die Trophy – von links: Baumann, Uhlmann, Weber, Salevsky, Uhlig und Lohr
Trophy-Sieg für die DDR bei den Six-Days 1964 in Erfurt: Das DDR-Sextett verteidigte die Trophy. Von links: Baumann, Uhlmann, Weber, Salevsky, Uhlig und Lohr. Bildrechte: Steffen Ottinger
Paul Friedrichs, dreifacher Motocross-Weltmeister von 1966 bis 1968
Paul Friedrichs, dreifacher Motocross-Weltmeister von 1966 bis 1968 Bildrechte: Steffen Ottinger
Jens Scheffler, vierfacher Europameister und Trophy-Sieger/Mannschafts-Weltmeister 1987
Jens Scheffler, vierfacher Europameister und Trophy-Sieger/Mannschafts-Weltmeister 1987 Bildrechte: Steffen Ottinger
Harald Sturm, vierfacher Europameister und Trophy-Sieger/Mannschafts-Weltmeister 1987
Harald Sturm, vierfacher Europameister und Trophy-Sieger/Mannschafts-Weltmeister 1987 Bildrechte: Steffen Ottinger
Harald Sturm, vierfacher Europameister und Trophy-Sieger/Mannschafts-Weltmeister 1987 … vor seinen jubelnden MZ-Fans beim EM-Lauf 1985
Harald Sturm, vierfacher Europameister und Trophy-Sieger/Mannschafts-Weltmeister 1987. Hier bejubelt seinen MZ-Fans beim EM-Lauf 1985 Bildrechte: Steffen Ottinger
Harald Sturm, vierfacher Europameister und Trophy-Sieger/Mannschafts-Weltmeister 1987
Harald Sturm, vierfacher Europameister und Trophy-Sieger/Mannschafts-Weltmeister 1987 Bildrechte: Steffen Ottinger
Harald Sturm, vierfacher Europameister und Trophy-Sieger/Mannschafts-Weltmeister 1987 … bei der Maschinenabnahme 1987
Harald Sturm, vierfacher Europameister und Trophy-Sieger/Mannschafts-Weltmeister 1987 Bildrechte: Steffen Ottinger
Harald Sturm, vierfacher Europameister und Trophy-Sieger/Mannschafts-Weltmeister 1987
Harald Sturm, vierfacher Europameister und Trophy-Sieger/Mannschafts-Weltmeister 1987 … bei der Maschinenabnahme 1987 Bildrechte: Steffen Ottinger
Bernd Uhlmann, dreifacher Trophy-Sieger bei den Six Days 1963 bis 1965
Bernd Uhlmann, dreifacher Trophy-Sieger bei den Six Days 1963 bis 1965 Bildrechte: Steffen Ottinger
Uwe Weber, Trophy-Sieger/Mannschafts-Weltmeister 1987 und Silbervasen-Gewinner bei den Six Days 1982
Uwe Weber, Trophy-Sieger/Mannschafts-Weltmeister 1987 und Silbervasen-Gewinner bei den Six Days 1982 Bildrechte: Steffen Ottinger
Bernd Uhlmann, dreifacher Trophy-Sieger bei den Six Days 1963 bis 1965
Bernd Uhlmann, dreifacher Trophy-Sieger bei den Six Days 1963 bis 1965 Bildrechte: Steffen Ottinger
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Jens Scheffler, vierfacher Europameister und Trophy-Sieger/Mannschafts-Weltmeister 1987
Bildrechte: Steffen Ottinger

Fahrer, Sieger, Fans

Bildergalerie

Enduro - Gelände-Motorräder der DDR

Enduro in der DDR
Diese MZ GT 500 wurde Anfang der 1980er-Jahre in Zschopau gebaut - im VEB Motorradwerk. Aus 360 Kubikzentimetern holte die Maschine 46 PS bei 110 Kilogramm Gewicht. Bildrechte: MDR/Conrad Weigert
Enduro in der DDR
Der Kasten Bier gehörte vermutlich nicht zur Standard-Ausrüstung des Enduro-Fahrers. Aber nach einem stundenlangen Rennen war der Fahrer dieser 250-er MZ GE bestimmt froh, seine 29 PS neben dem Kasten parken zu dürfen. Bildrechte: MDR/Conrad Weigert
Enduro in der DDR
Je älter, desto schwerer. Genau 140 Kilogramm bringt diese 19 PS-ES/G 250 auf die Waage. Im Baujahr 1956 war an Leichtbau noch nicht zu denken. Bildrechte: MDR/Conrad Weigert
Enduro in der DDR
Marke Eigenbau ist diese Enduro-Maschine aus dem Jahr 1985. Unter Leitung von Manfred Gaube wurde sie zusammengeschraubt. Leichtbau stand im Vordergrund. 36 PS bei 100 Kilogramm Gewicht. Bildrechte: MDR/Conrad Weigert
Enduro in der DDR
Diese MZ GT 500 wurde Anfang der 1980er-Jahre in Zschopau gebaut - im VEB Motorradwerk. Aus 360 Kubikzentimetern holte die Maschine 46 PS bei 110 Kilogramm Gewicht. Bildrechte: MDR/Conrad Weigert
Enduro in der DDR
Bernd Auerswald aus Hohndorf im Erzgebirge zählt diese GZ 250 aus dem Motorradwerk Zschopau zu seinem Eigentum. 42 PS bei 110 Kilogramm sorgten ab 1987 für Antrieb. Bildrechte: MDR/Conrad Weigert
Enduro in der DDR
1988 hatte die MZ GT 500 schon 49 PS - allerdings dann auch schon aus reichlich 365 Kubikzentimetern Hubraum. Abgespeckt hatte die Maschine nicht und wog immer noch 110 Kilogramm. Bildrechte: MDR/Conrad Weigert
Enduro in der DDR
Die entsprechende Montur vorausgesetzt, konnte der Spaß abseits der Piste beginnen. Bildrechte: MDR/Conrad Weigert
Enduro in der DDR
"Six Days-Trophy Winner"-Aufkleber zieren diese MZ ETS 250 G. Der obere Aufkleber behauptet, dass mit der Maschine die Trial-Wettbewerbe 1963-67 gewonnen wurden. Das stimmt aber nicht, denn die 32 PS-Maschine wurde erst 1969 gebaut. Wer hat hier geschummelt? Bildrechte: MDR/Conrad Weigert
Enduro in der DDR
Baujahr 1967/68 ist dieses Sammlerstück von Klaus Wieland. Diese MZ ETS schöpfte aus 348 Kubikzentimetern 32 Pferdestärken. Bildrechte: MDR/Conrad Weigert
Enduro in der DDR
Mitte der 1960er-Jahre waren die Maschinen noch schwer. Knappe 140 Kilogramm wog diese MZ, eine ETS/G 250. Die Motorräder waren damals das Maß der Dinge. Bildrechte: MDR/Conrad Weigert
Enduro in der DDR
Der Frontscheinwerfer wurde im Enduro-Rennen kaum gebraucht. Der Schutz verkündet groß die Herkunft der MZ ES/G 250. Bildrechte: MDR/Conrad Weigert
Enduro in der DDR
Ein "Dampfhammer" aus dem Jahr 1958. So wurden AWOs (vom sowjetischen "Awtowelo") im Volksmund wegen ihres Klangs genannt. Diese 300er-Geländemaschine hatte 21 PS. Bildrechte: MDR/Conrad Weigert
Enduro in der DDR
VEB Simson Suhl - auf dem Tank der 300er-Geländemaschine prangen noch die Insignien des Herstellers, den es heute nicht mehr gibt. Bildrechte: MDR/Conrad Weigert
Enduro in der DDR
Giftgrün und immer noch 138 Kilogramm schwer, Baujahr 1978 ist diese ETS/1 - G 5 250. Die Maschine wühlte sich mit 29 PS durch den Schlamm der Enduro-Rennstrecken. Bildrechte: MDR/Conrad Weigert
Enduro in der DDR
Sieger-Lorbeer mit DDR-Beflaggung für den Besten in der Klasse bis 250 Kubikzentimeter im Jahr 1969 bei der Geländefahrt "Rund um Zschopau". Bildrechte: MDR/Conrad Weigert
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Enduro in der DDR
Bildrechte: MDR/Conrad Weigert

Rennfahrer Harald Sturm

Enduro
Bildrechte: Deutsches Rundfunkarchiv

Das DDR-Fernsehen porträtiert den Enduro-Fahrer Harald Sturm. Er war einer der besten DDR-Geländespezialisten der 1980er-Jahre und viermaliger Europameister.

Mi 03.06.1987 18:00Uhr 02:59 min

http://www.mdr.de/damals/archiv/video78738.html

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Video
Enduro
Bildrechte: Deutsches Rundfunkarchiv
Enduro
Bildrechte: Deutsches Rundfunkarchiv
Enduro
Bildrechte: Deutsches Rundfunkarchiv

DDR-Rennfahrer

DDR-Rennfahrer in den 1960/70er-Jahren

Helga Heinrich-Steudel
Helga Heinrich - d i e Ausnahmefrau im DDR-Motorsport. Bildrechte: MDR/Silke Hüttenrauch
Helga Heinrich-Steudel
Helga Heinrich - d i e Ausnahmefrau im DDR-Motorsport. Bildrechte: MDR/Silke Hüttenrauch
Musiol, 1962
Wie gut Werner Musiol war, zeigte er u.a. mit einem tollen dritten Platz hinter den absoluten Stars Jim Redman und Mike Hailwood, genannt "Mike the Bike", 1962 beim Rennen in der Viertelliterklasse. Werner Musiol, geboren am 09.06.1930, starb am 15.10.1982 im Alter von nur 52 Jahren. Bildrechte: MDR/Günter Geyler
Heinz Rosner 1962
Heinz Rosner, gelernter Kfz-Mechaniker, galt in den 1960er Jahren auf der Rennbahn als "Mister MZ", denn er fuhr bei wichtigen Rennen keine Räder anderer Marken. Ursprünglich hatte er Rallye-Fahrer werden wollen, startete aber 1958 zum Saisonauftakt auf einer selbstpräparierten 125er MZ und blieb fortan beim Motorradrennen. Bildrechte: MDR/Günter Geyler
Rosner MZ 350 1968
Rosner, hier auf einer MZ 350. Zwischen 1965 und 1969 galt er als Top-Fahrer der DDR auf den Zschopauer Maschinen. Danach stieg er aus dem Renngeschäft aus und gründete in seinem erzgebirgischen Heimatdorf ein Fuhr- und Taxi-Unternehmen. Bildrechte: MDR/Günter Geyler
Werner Musiol, 1960
Werner Musiol hatte seine große Zeit als MZ-Fahrer in den Fünfzigern und Sechzigern. Beim WM-Lauf auf dem Nürburgring holte er 1958 seinen ersten WM-Punkt. Wie anderen MZ-Fahrer fehlten ihm letztlich aufgrund der finanziellen und politischen Umstände die notwendigen internationalen Vergleichsrennen , um sein großes Talent ganz durchzusetzen. Bildrechte: MDR/Günter Geyler
DDR-Rennfahrer Dieter Krumpholz 1965
Dieter Krumpholz galt als eines der großen Talente des DDR-Motorradrennsports. Bereits früh von seinem Vater, dem legendären Motorradrennsportler Erhart Krumpholz gefördert, wurde er 1962 in den Nachwuchskader von „MZ“ aufgenommen. Drei Jahre später feierte er mit einem 2. Platz bei der Motorrad-WM auf dem Sachsenring seinen größten Erfolg. Bei einer Testfahrt mit einer neuen „MZ“ verunglückte Dieter Krumpholz 1966 in der Nähe von Flöha tödlich. Bildrechte: MDR/Günter Geyler
Rennfahrer Hartmut Bischoff
Rennfahrer Hartmut Bischoff Bildrechte: MDR/Günter Geyler
Hans-Joachim Scheel mit engl. Norton 1954 in Schleiz
Hans-Joachim Scheel war ein unverwüstlicher AWO-Pilot. 1955 stürzte er beim legendären Leipziger Stadtparkrennen "Rund um das Scheibenholz" schwer. Statt aufzugeben, rappelte er sich geschwind wieder auf und erkämpfte noch den zweiten Platz. Vier Jahre später aber musste er nach einem schweren Sturz bei einem Rennen auf der „Bernauer Schleife“ seine Karriere beenden. Scheel studierte Medizin. 1972 verließ er die DDR und eröffnete eine Orthopädie-Praxis in einer Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen. Bildrechte: MDR/Günter Geyler
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DDR-Rennfahrer Dieter Krumpholz, 1964
DDR-Rennfahrer Dieter Krumpholz, 1964 Bildrechte: MDR/Günter Geyler

DDR-Rennfahrer in den 1960/70er-Jahren

Rennfahrer der 1960/70er-Jahre - Fotos

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Enduro
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