Drei Geschwister aus Thüringen erinnern sich an die erste Zeit mit russischen Soldaten in der Nachbarschaft und erzählen von menschlichen und unmenschlichen Momenten.
Mehr als vier Jahrzehnte war die "Gruppe der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland" (GSSD) in der DDR stationiert. Das Leben der Soldaten war hart und entbehrungsreich. Oft litten sie unter brutalen Befehlshabern.
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Rund 400 bis 500 in der DDR stationierte Sowjetsoldaten entschlossen sich jährlich zu desertieren. Das Leben in den Kasernen war für sie unerträglich geworden. Meist endeten die Fluchten tragisch.
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Im Januar 1988 verursachte ein Panzer der Sowjetarmee eines der schwersten Bahnunglücke in der DDR. Das Ergebnis: sechs Tote, 33 zum Teil schwer Verletzte.
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Rund 2.500 Quadratkilometer der DDR waren sowjetisches Militärgebiet. Die Soldaten, die hier lebten, blieben für die Einheimischen mit wenigen Ausnahmen Fremde.
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Es war eine diplomatische und logistische Meisterleistung: 546.000 Angehörige der sowjetischen Streitkräfte zogen nach der friedlichen Revolution aus der DDR ab. Wie kam es zur Zustimmung der Sowjets?
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Ein Gebiet, so groß wie das Saarland, hielt die Sowjetarmee in der DDR besetzt. Als sie 1994 Deutschland verließ, offenbarte sich eine ökologische Katastrophe: Fast alle Liegenschaften waren verseucht und vergiftet.
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Als die Sowjetarmee Ostdeutschland verließ, ging der Bundesnachrichtendienst (BND) auf "Beutezug". Mit D-Mark und Westwaren beschaffte er sowjetisches Kriegsgerät und geheime Unterlagen.
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Der Fall der Mauer bedeutet für die russische Armee den Rückzug aus dem Gebiet der einstigen DDR. Und so brauchten insgesamt 500.000 Menschen plötzlich Wohnungen in Russland. Wie sollte das organisiert werden?
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