Themenwelten

Stasi-Akten

Die Stasiakten - unheimliches Erbe der DDR

Ein Geheimdienst und seine Hinterlassenschaft: Die Stasiakten

Es war ein historisches Datum, als am 2. Januar 1992 die Stasi-Akten geöffnet wurden. Die Bürger hatten nun die Möglichkeit, die Akten einzusehen, die Mielkes geheimes Imperium über sie angelegt hatte. [mehr]


Geschichte - Fakten und Wissen

31. August '90: Bürgerrechtler besetzen die Stasi-Zentrale

Die Stasi-Akten sollen vernichtet werden. So steht es im Einigungsvertrag, den Wolfgang Schäuble und Günter Krause unterschrieben haben. [mehr]


Schatten der Vergangenheit: Bürgerrechtler und ihre Akten

Gerd Poppe, Bundestagsabgeordneter der Grünen, war am 02.01.1992 neben anderen prominenten Besuchern in die Bundesbehörde zur Verwaltung der Stasi-Akten gekommen, um seine Akte einzusehen, die unter dem Namen "Zirkel" angelegt war. Jeder Bürger hat laut Gesetz das Recht, vom Bundesbeauftragten Auskunft darüber zu verlangen, ob in den erschlossenen Unterlagen Informationen zu seiner Person enthalten sind. Die Lyrikerin Sarah Kirsch Vera Wollenberg, Mitglied des Bundestages (Bündnis 90 / Die Grünen)

Als die Stasi-Akten geöffnet wurden, offenbarte sich für viele Unglaubliches: Hier spitzelten Familienmitglieder, da überwachten 40 IMs eine einzige Person jahrelang rund um die Uhr. Blättern Sie sich durch Reaktionen. [Bilder]


Bildergalerien

Meinungen zu den Stasi-Akten - im Jahr 1990

Joachim Gauck 1992 Lothar de Maizière 1990 Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble

Über den Umgang mit den Stasiakten gibt es seit 1990 verschiedene Ansichten. Die einen fordern die Offenlegung, die anderen die Schließung der Akten. Egon Bahr war bereits 1990 für die Schließung. [Bilder]


Videos zum Thema

Bürger, Akten, Erkenntnisse: Erster Einblick in die Akten

Anfang Januar 1992 konnten die ersten Bürger in der ehemaligen Stasi-Zentrale in Gera Einblick in ihre Akten nehmen. (Archiv/Tagesthemen, 02.01.1992) [Video]


Spätfolgen: Verhöre, Einzelhaft und Psycho-Terror: Späte Folgen

Mario Röllig gerät wegen Republikflucht ins Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen. Er wird freigekauft. Nach einer Begegnung mit einem seiner einstiger Peiniger bricht er zusammen ... [Video]


Licht ins Dunkel der Akten

Nach dem Ende der DDR verlangen die Bürger Zugang zu den Stasi-Akten; Reporter holen MfS-Mitarbeiter vor die Kamera. Leipzigs Chef der Überprüfungskomission, Schrimm, erzählt. [Video]


Schicksal: Todesurteil wegen "Republikflucht"

Nach der Öffnung der Stasi-Akten versucht Ursula Franz das Schicksal ihres 1960 spurlos verschwundenen Vaters zu klären. Sie erfährt, dass er damals hingerichtet worden ist. [Video]


Aktuelle Debatte


Adressen und Links für Betroffene

Adressen und Links für Betroffene

Adressen von Behörden sowie von Beratungsstellen für Traumatisierte der SED-Diktatur [mehr]


Zum Anhören!

Feature von Alexa Hennings: Leben nach einer Akte

Ellen Brockhoffs Vater, ein Stasioffizier, floh 1955 in den Westen. Die in Ostberlin zurückgebliebene Familie wird ab da überwacht. Fast alle ihre Vertrauten gehörten zur Stasi. [Audio]


Webdoku

Damals nach der DDR

Begeben Sie sich auf eine Tour durch die ersten Jahre nach dem Mauerfall. Geschichten von Politikern, Künstlern und einfachen Leuten warten auf Sie. Starten Sie hier unsere Webdokumentation! [mehr]


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