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Stasi-Unterlagenbehörde

Joachim Gauck

Tränen bei der ersten Montagsdemo

"Ich war ein starker Mann, trotzdem habe ich geheult", erinnert sich Bundespräsident Joachim Gauck an die erste Montagsdemonstration 1989 in Rostock. (Quelle:TV-Porträt, Mai 1991)

21.05.1991, 19:00 Uhr | 03:09 min

Joachim Gauck im Porträt

Artikel mit Videos: "Ich wollte inmitten der Menschen sein"

Im Mai 1991 sendete der Deutsche Fernsehfunk, das ehemalige Fernsehen der DDR, ein Porträt des Chefs der Stasiunterlagenbehörde Joachim Gauck. Der Titel der Sendung: "Gauck im Visier". Sehen Sie hier einige Ausschnitte. [mehr]


Joachim Gauck und seine Kindheit

Joachim Gauck erzählt, was ihn damals besonders beeindruckte und prägte.

21.05.1991, 19:00 Uhr | 01:21 min

Zitatequiz


Joachim Gauck und die Stasi-Unterlagenbehörde

Bildergalerie: Meinungen zu den Stasi-Akten - im Jahr 1990

Joachim Gauck 1992 Lothar de Maizière 1990 Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble

Über den Umgang mit den Stasiakten gibt es seit 1990 verschiedene Ansichten. Die einen fordern die Offenlegung, die anderen die Schließung der Akten. Egon Bahr war bereits 1990 für die Schließung. [Bilder]


Bürgerrechtler und ihre Akten

Gerd Poppe, Bundestagsabgeordneter der Grünen, war am 02.01.1992 neben anderen prominenten Besuchern in die Bundesbehörde zur Verwaltung der Stasi-Akten gekommen, um seine Akte einzusehen, die unter dem Namen "Zirkel" angelegt war. Jeder Bürger hat laut Gesetz das Recht, vom Bundesbeauftragten Auskunft darüber zu verlangen, ob in den erschlossenen Unterlagen Informationen zu seiner Person enthalten sind. Die Lyrikerin Sarah Kirsch Vera Wollenberg, Mitglied des Bundestages (Bündnis 90 / Die Grünen)

Als die Stasi-Akten geöffnet wurden, offenbarte sich für viele Unglaubliches: Hier spitzelten Familienmitglieder, da überwachten 40 IMs eine einzige Person jahrelang rund um die Uhr. Blättern Sie sich durch Reaktionen. [Bilder]


31. August '90: Bürgerrechtler besetzen die Stasi-Zentrale

Die Stasi-Akten sollen vernichtet werden. So steht es im Einigungsvertrag, den Wolfgang Schäuble und Günter Krause unterschrieben haben. [mehr]


Gründungsgeschichte der Stasi-Unterlagen-Behörde : "Dann gibt es Mord und Totschlag"

Es war ein schwieriger Weg bis zur Gründung der "Gauck-Behörde". Denn was mit den Akten der Staatssicherheit geschehen sollte, darüber gab es 1990 große Diskussionen: Vernichten, verschließen, offenlegen? [mehr]


Ein Geheimdienst und seine Hinterlassenschaft: Die Stasiakten - unheimliches Erbe der DDR

Es war ein historisches Datum, als am 2. Januar 1992 die Stasi-Akten geöffnet wurden. Die Bürger hatten nun die Möglichkeit, die Akten einzusehen, die Mielkes geheimes Imperium über sie angelegt hatte. [mehr]


Audios und Videos

Demonstranten unterstützen die Besetzer

Die Besetzer der Berliner Stasi-Zentrale bekamen Unterstützung. Die Demonstranten fordern das Verfügungsrecht der DDR-Bürger über die Stasi-Akten. (Aktuelle Kamera, 5.9.1990) [Video]


Damals im Osten | Bautzen II: Rundgang durch den "Stasi-Knast"

Karl Heinz Werner ist ein ehemaliger Bautzen-Häftling. Bei einem Rundgang durch die Gedenkstätte erinnert er sich an grausame Haftbedingungen und an die schwere Arbeit. [Video]


Öffnung der Gauck-Behörde für die Öffentlichkeit

Was weiß die Stasi über mich? Diese Frage stellen sich wohl die meisten DDR-Bürger. In der Gauck-Behörde bekommen sie ab 1992 Gelegenheit, die Stasi-Unterlagen einzusehen. [Video]


Bürger, Akten, Erkenntnisse: Erster Einblick in die Akten

Anfang Januar 1992 konnten die ersten Bürger in der ehemaligen Stasi-Zentrale in Gera Einblick in ihre Akten nehmen. (Archiv/Tagesthemen, 02.01.1992) [Video]


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