Erst am 28. April 1986, drei Tage nach dem Unglück, wird auch die Bevölkerung der DDR informiert. Die "Aktuelle Kamera" meldet nur einen Störfall im Atomkraftwerk Tschernobyl.
Von der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl 1986 erfuhren die DDR-Bürger zunächst nur aus den Westmedien. Die verunsicherte SED-Führung versuchte vor allem eines: Das Geschehen zu verharmlosen.
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Erst drei Tage nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl wird in der DDR erstmals über das Ereignis berichtet. Die Meldung ist allerdings nur vier Zeilen lang. Lesen Sie eine Chronologie der Berichterstattung in der DDR.
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Physiker Bernd Thriene arbeitete im DDR-Gesundheitsministerium. Aus Messungen wusste er im Mai 1986 von der radioaktiven Gefahr, warnen konnte er nicht.
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"Kein Fall von Strahlenkrankheit"
Ein Jahr nach der Katastrophe besuchten Reporter des DDR-Fernsehens die Region um Tschernobyl. Sie bestaunen neu entstandene Siedlungen, kranken Menschen begegnen sie nirgends.
Dr. Gerhard Loettel, promovierter Chemiker und Pfarrer, gehörte zu den ersten Kritikern der Atomenergie in der DDR. Im Interview erzählt er, wie er in der DDR den Umgang mit der Katastrophe von Tschernobyl erlebte.
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Roland Quester und Sebastian Pflugbeil fragten sich nach dem Reaktorunglück: Warum wird in der BRD Salat entsorgt und warum quellen in der DDR die Gemüseläden plötzlich über?
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Stimmen aus Ost und West
Tschernobyl und die Folgen
MDR FIGARO
Von Tschernobyl bis Fukushima
26 Jahre nach Tschernobyl und wenige Wochen nach der Katastrophe in Fukushima diskutierten Philosophen und Umweltexperten im FIGARO Café über die Zukunft der Atomkraft.
Von ganz klein bis ganz groß: Die Kernkraftwerke in der DDR ließen sich an einer Hand abzählen. Hier finden Sie einen Überblick in Wort, Bild und Film.
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