Wenn die Kumpels im Zug zum Schacht wollten, mussten sie oft mit einem Platz auf dem Dach oder den Trittbrettern Vorlieb nehmen: "Das hat einigen sogar den Tod gebracht!"
"Meldet euch zum Bergbau" hieß es 1946 in der Sowjetischen Besatzungszone auf Plakaten: Für die knochenharte Arbeit unter Tage wurden händeringend Männer gesucht.
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Unter dem Tarnnamen "Wismut" wurde von 1946 an im Erzgebirge Uran gefördert. Nirgends konnte man so gut verdienen wie in dem gigantischen Unternehmen. Aber nirgendwo war die Arbeit auch gefährlicher.
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Am 17. Juni 1953 kam es in Berlin zu einem Volksaufstand, der die gesamte DDR erfasste. Allein die Bergleute der "Wismut" standen treu zur DDR, behauptete die SED später. Stimmt das?
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Sämtliche westlichen Geheimdienste und allen voran der CIA beobachteten den Uranerzbergbau in der Sowjetischen Besatzungszone mit Argusaugen: Wie hochwertig ist der Stoff aus den sächsischen Stollen?
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Das Bergarbeiterstädtchen Johanngeorgenstadt avancierte 1947 zum ersten Zentrum des Uranbergbaus. Tausende Bergarbeiter strömten in kürzester Zeit in das bis dahin beschauliche Örtchen...
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"Die Wismut ist ein Staat im Staate, und der Wodka ist ihr Nationalgetränk", heißt es in Werner Bräunigs Wismut-Roman "Rummelplatz", der in der DDR verboten war. Bräunig als Ex-Bergmann wusste, wovon er schrieb.
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