Aus Sicht der Funktionäre repräsentierte die DDR die Weiterentwicklung der Demokratie zu einer wahren Volksherrschaft. Diesem Selbstverständnis nach konnte und wollte die SED-Führung nicht auf Wahlen verzichten.
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Die SED als "Staats-[,] Führungs- [und] Hegemonialpartei" bestimmte das ganze öffentliche und private Leben in der DDR. Sie bildete das Zentrum von Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur.
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Vom Verfolgten im Nationalsozialismus in die Führungsriege des ersten kommunistischen deutschen Staates: Die Karriere Erich Honeckers ist in vielerlei Hinsicht typisch für die Biographie eines SED-Spitzenfunktionärs.
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Die "Republik braucht alle, alle brauchen die Republik" – in dieser Formel aus der "Entschließung des 6. FDGB-Kongresses" von 1963 drückt sich die Gleichsetzung von Staat und Bevölkerung aus.
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