Im Winter 1978 klagen Mütter kurz nach der Entbindung über Schwächeanfälle, Übelkeit, Glieder- und Bauchschmerzen. Die Ursache: Sie wurden bei einer Vorsorgeimpfung unwissentlich mit dem Hepatitis-C-Virus infiziert.
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Brigitte Zimmermann wurde im Winter 1978/79 mit Hepatitis-C-Viren verunreinigtes Anti-D-Globulin gespritzt. Sie leidet bis heute unter den Folgen - sorgt aber mit ihrem Mann für Aufklärung.
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Nach zwei Fehlgeburten bekommt die damals 21 Jahre alte Sabine Schley eine Anti-D-Prophylaxe-Impfung. Im Interview erzählt sie, wie sich danach ihr Leben grundlegend verändert hat.
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Birgit Ebert: "Gesundheit nicht mit Geld wieder gutzumachen"
Birgit Ebert lebt seit 1978 mit dem Hepatitis-C-Virus, auch ihre Tochter ist mit dem Erreger infiziert.
Prof. Dr. Renate von Strahlendorff, von 1974 bis 2001 Chefärztin der Infektionsklinik des Krankenhauses Prenzlauer Berg, erinnert sich an den Dezember 1978.
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Bis heute kämpft Marina Schneider täglich mit Übelkeit und Gelenkschmerzen. Doch ihr geht es wie vielen Betroffenen: Sie stößt auf Unverständnis.
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MDR FERNSEHEN
Krankheitssymptome wurden bagatellisiert
Auch Sabine Schley wurde mit verunreinigtem Serum infiziert. Ihr wurde eingeredet, ihre Gesundheitsschäden seien "psychischer Natur".
Schnelle Medizinische Hilfe, Polikliniken, Gemeindeschwestern - Institutionen des Gesundheitswesens der DDR. Wer erfüllte welche Aufgaben, wie funktionierte und wo hakte es im Gesundheitssystem?
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