Damals im Osten

Krug, Manfred

Manfred Krug - Schauspieler, Sänger, Schriftsteller

Manfred Krug
MDR FERNSEHEN

Schauspielern gemütlicher als Stahl schmelzen

Vom Stahlwerk ins Schauspielerleben: Manfred Krug erinnert sich an eine Lebensentscheidung.

08.02.2007, 22:05 Uhr | 00:29 min

Der Schauspieler

Der Gaukler

Manfred Krug bezeichnete sich selbst stets als Gaukler – als einen Menschen also, der ein paar Kunststücke beherrscht, mit denen er sein Publikum unterhält. Krug sagt von sich: "Ich bin Unterhaltungsschauspieler." [mehr]


Der Charme des Aufmüpfigen:

Reporter Heinz Engelhardt (Horst Drinda, l.) gibt seinen Einstand bei den Lokomotivbauern (Manfred Krug, Mitte, Rolf Herricht). (Filmszene) Manfred Krug bärtig in Nahaufnahme. Manfred Krug an Schleifmaschine

Seine erste Hauptrolle hatte Manfred Krug 1960 in Frank Beyers Film "Fünf Patronenhülsen". Den ersten großen Erfolg feiert er zwei Jahre später in dem autobiografischen Film "Auf der Sonnenseite". [Bilder]


Der Sänger

Der Sänger

Ab Ende der 1950er-Jahre trat Manfred Krug auch als Jazz-Interpret in Erscheinung. 1964 spielte er seine erste Schallplatte ein. Später sang er auch Arbeiterlieder, Chansons und Schlager. [mehr]


Soundtrack für das Leben in der DDR:

Manfred Krug (M., mit Gitarre) und Ruth Hohmann (r) beim Auftritt der "Jazz-Optimisten" am 31.10.1965 in der Kongresshalle am Berliner Alexanderplatz. Manfred Krug Manfred Krug

Manfred Krug war nicht nur Schauspieler, er war und ist noch immer Musiker. Anfangs trat er als Jazz-Interpret auf, später sang er auch Schlager, Arbeiterlieder und Chansons. [Bilder]


"Schlager sind es wert, auch gesungen zu werden"

Als Manfred Krug 1969 gefragt wird, warum er Schlager singt, hat er eine klare Antwort. (Ausschnitt aus: Guten Abend, Manfred Krug, 24.01.1969) [Video]


Was macht den Sänger Manfred Krug aus?

Ohne einen Ton gesungen zu haben, kassiert Manfred Krug auf der Bühne Applaus. Wie kommt das? Frank Beyer, Uschi Brüning und Günter Fischer versuchen das Phänomen zu erklären. [Video]


"Spur der Steine"

Verbot kurz nach Premiere: Provokateur als Identifikationsfigur

Der wohl bedeutendste Krug-Film in der DDR war "Spur der Steine" aus dem Jahr 1966. Doch dieser wurde bereits kurz nach der Uraufführung verboten. Der Film sei "ein Machwerk in jeder Beziehung", hieß es zur Begründung. [mehr]


Statt Buh-Rufen: Krugs Lachen steckt an

Als B. K. Tragelehn "Die Umsiedlerin" auf die Bühne brachte, sollte das Publikum das Stück auspfeifen. Dumm nur, dass Manfred Krug im Publikum sich lauthals amüsierte ... [Video]


"Der Film war aus einer solidarischen Position gemacht"

Da die Menschen in der DDR ihre Alltagsprobleme nicht unbedingt in den Medien wiederfanden, wurden genau diese in Filmen widergespiegelt, so auch in "Spur der Steine". [Video]


"Abgehauen"

So verließ Manfred Krug die DDR: Im Mercedes in den Westen

Nachdem Krug die Petition gegen die Ausbürgerung von Wolf Biermann unterschrieben hatte, fiel er in Ungnade - Rollenangebote blieben aus. Daraufhin fasste Krug den Entschluss, die DDR zu verlassen. [mehr]


Bildergalerie : Stimmen zu Krugs Übersiedlung in den Westen

Frank Beyer 1975 Ursula Karusseit 1974 Werner Lamberz

Was Manfred Krug über seine Ausreise geschrieben hat, nennt sein Bruder Roger ein "Gemisch aus Wahrheit und Fiktion". Das ist nur eine von vielen Stimmen. [Bilder]


Mitmachen: Quiz und Voting

Testen Sie Ihr Wissen!: Was wissen Sie über Manfred Krug?

Welchen Beruf übte Manfred Krug im DEFA-Spielfilm "Spur der Steine" aus? Woher kommt die Narbe auf Krugs Stirn? Wie gut kennen Sie den Schauspieler und Sänger? Testen Sie hier Ihr Wissen! [mehr]


Abstimmen!: Krugs beste Rolle

Brigadier Balla, Tatort-Kommissar, Trucker, Märchenkönig, Kiez-Anwalt - in welcher Rolle gefällt Ihnen Manfred Krug am besten? Stimmen Sie hier ab! [mehr]


Audios und Videos

Manfred Krug - Interviews und in Aktion

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