"Präsent 20" wurde zum 20-jährigen Bestehen der DDR erfunden. Zunächst als robustes Hosen- oder Rockmaterial geschätzt, stank der Stoff schon bald manchem Bürger gewaltig...
Einen eigenen Modestil gab es nicht: Die DDR orientierte sich an westlichen Vorbildern. Nur fehlte es dafür an hochwertigen Textilien. Die Alternative hieß Chemiefaser.
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Im Mode-Institut der DDR wurden Musterkollektionen entwickelt, die den Bekleidungsstil im ganzen Land prägen sollte. Doch zwischen Ideen, Umsetzung und Käuferwünschen klafften Welten ...
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In den 50er- und 60er-Jahren galten Jeans noch als Hosen des Klassenfeindes. 1978 aber wurden eine Million Levis-Jeans heimlich importiert und in Betrieben der DDR verkauft.
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Die "Sibylle" war stilprägend für die modebewusste Frau in Ostdeutschland. Und mit ihren künstlerischen Fotos setzte die "Vogue des Ostens" auch in der Fotografie Maßstäbe.
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Die Kleider waren Sibylle Bergemann nicht so wichtig. "Mode ist Porträt", sagte sie stets, "ein Zeitbild". Und so gibt es auch keinen Glamour auf ihren Fotos. Die Fotografin starb am 02.11. 2010 im Alter von 69 Jahren.
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