Damals im Osten

Spieler vom FC Rot-Weiß Erfurt

DDR-Mittelfeldspieler Rüdiger Schnuphase (vorn, r) kämpft mit dem Argentinier Ramon Heredia (vorn,l) um den Ballbesitz. DDR-STürmer Jürgen Sparwasser (r, hinten) schaut zu. Die DDR-Elf trennt sich am 3.7.1974 im Gelsenkirchener Parkstadion im Gruppenspiel der 2. Finalrunde der Fußball-Weltmeisterschaft mit einem 1:1 von Argentinien. Rechte: dpa

1971, als Siebzehnjähriger, bestritt der hochtalentierte Rüdiger Schnuphase sein erstes Spiel für Rot Weiß Erfurt. Zwei Jahre später war der wuchtige Flügelstürmer bereits Nationalspieler. Da Rot Weiß Erfurt in der Oberliga nur Mittelmaß verkörperte, veranlasste der DDR-Fußballverband 1976 Schnuphases Wechsel zum Spitzenteam FC Carl Zeiss Jena.
1984, nach dem Ende seiner Karriere in der Nationalmannschaft, kehrte der mittlerweile 30-jährige Schnuphase, der 1982 zum „Fußballer des Jahres“ gewählt worden war, nach Erfurt zurück. Hier beendete er zwei Jahre später seine Karriere und arbeitete fortan als Trainer.

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