Damals im Osten

Ungarn, 1989

Ungarn 1989

"Die Grenze ist … überholt"

Am 28. Februar 1989 beschloss die ungarische Regierung den Abbau der Grenzanlagen zu Österreich. Die SED glaubte, das sei nur ein symbolischer Akt und die Grenze würde weiterhin dicht sein. Ein folgenreicher Irrtum. [mehr]


Kleine Chronologie in Bildern

Galerie:

Österreichs Außenminister Alois Mock (l.) und sein ungarischer Amtskollege Gyula Horn (r.) durchtrennen im am 27. Juni 1989 den Eisernen Vorhang. Eine Mutter und ihr Kind schlafen in einem Trabbi Eine Frau kratzt das DDR-Autokennzeichen von der Heckscheibe

August 1989

"Alle rannten durch das Tor"

Christoph Möller war einer der etwa 600 DDR-Bürger, die am 19. August 89 beim "Paneuropäischen Picknick" von Ungarn nach Österreich flüchteten. [Video]


Das letzte Opfer an der ungarischen Grenze

Am 21. August 1989 wird Kurt Werner Schulze bei der Flucht mit der Familie über die ungarisch-österreichische Grenze erschossen. Seine Frau schildert die schreckliche Nacht. [Video]


Das Geheimtreffen auf Schloss Gymnich

Mit der Grenzöffnung 1989 hatte Ungarn die Nachkriegsordnung unterlaufen und den Grundstein für den Fall des "Eisernen Vorhangs" gelegt. Eine materielle Gegenleistung hat es dafür wider Erwarten nicht gefordert. [mehr]


Flucht über Ungarn - Die Risiken für die Volksrepublik

István Horváth, ehemaliger ungarischer Botschafter in der BRD, erklärt in welchem Konflikt sich die VR Ungarn vor 20 Jahren befand, als Tausende DDR-Bürger flüchteten. [Video]


ČSSR 1989: Sommer der Ausreise

Eigentlich sollte die deutsche Botschaft in Prag der Beziehungspflege zwischen der Bundesrepublik und der Tschechoslowakei dienen. 1989 aber begann hier ein Kapitel deutsch-deutscher Geschichte. [mehr]


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