Kinder des Ostens

Kurz und knapp : Sport

Sport hatte für die Kinder in der DDR eine große Bedeutung. Gezielte Sportförderung gab es schon seit den Gründerjahren der Republik. Anfangs stand vor allem die Idee dahinter, dass zu einem gesunden Geist auch ein gesunder Körper gehört. Mehr und mehr entwickelte sich das Sportangebot für die Kinder zu einer gezielten Sportförderung. Manchmal schon im Kindergarten, spätestens aber in der Schule wurden die Kinder geprüft und die für bestimmte Sportarten Geeigneten ausgewählt.

Diese wurden dann in Betriebssportgruppen (BSG) oder Trainingszentren trainiert. Die Besten kamen auf spezielle Sportschulen (KJS), die es schon seit 1952 gab – die Kinder wohnten in Internaten, trainierten täglich. In zahlreichen Wettkämpfen wurde schon früh ausgewählt, wer als Sportkader für die DDR in Frage kam.

Kampf um internationale Anerkennung

Dietmar Keller war der letzte Kulturminister der DDR. Hier erklärt er, warum der Sport in der DDR eine so wichtige Rolle spielte.

20.03.2012, 21:39 Uhr | 02:18 min

Aber auch der Breitensport spielte stets eine wichtige Rolle – in jeder Schule gab es beispielsweise Sportfeste. Die Besten wurden zu den Kreis-, Bezirks- und DDR-Spartakiaden delegiert.

Teilnehmer des Übungsverbandes der Jugend, aufgenommen bei der großen Sportschau während des VIII. Turn- und Sportfestes und der XI. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR 1987 im Leipziger Zentralstadion

Zuletzt aktualisiert: 19. März 2012, 11:02 Uhr

Teil 1: Meine Eltern

Der erste Teil der Dokumentationsreihe blickt auf die Beziehung von Kindern und Eltern. Sehen Sie die Folge im DokuPlayerXXL mit zahlreichem Bonusmaterial. Videos, Fotos und andere Hintergründe gewähren tiefere Einblicke.

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