Moderatorin Janine Strahl-Oesterreich
Bildrechte: MDR/Martin Jehnichen

Steckbrief Fragen an Janine Strahl-Oesterreich

Ein Fischkopp in Mitteldeutschland! Janine Strahl-Oesterreich, geboren
1959 in Stralsund, sorgt regelmäßig für ein richtiges "Donnerwetter!" im MDR FERNSEHEN. Wir haben die Moderatorin befragt, was sie beruflich und privat bewegt.

Moderatorin Janine Strahl-Oesterreich
Bildrechte: MDR/Martin Jehnichen

Die studierte Nordeuropawissenschaftlerin ist nicht nur Moderatorin, sondern auch Autorin, Sprecherin, Redakteurin - und hat noch viele verborgene Talente: Sie singt, spricht Dänisch, Englisch, Französisch, Spanisch. Und ehrenamtlich ist sie auch noch tätig: Sie ist Lernpatin einer Migrantenschule, war fünf Jahre Vorleserin in einem Seniorenheim, ist Patin zweier Kinder bei World Vision und Knochenmarkspenderin bei der DKMS. Vom ORB über den NDR zum MDR – schön, dass sie sich immer wieder Zeit für "Erstaunliches - Made in Germany" nimmt.

Wer ist ihr Vorbild? 

Meine Mutter, weil sie ein großes Herz und großen Verstand besitzt, und außerdem meine beste Freundin ist.

Ein Buch, dass Sie loben wollen?

Das Buch "Eine unsterbliche Seele" meines verstorbenen Mannes Bob Strahl, auch als Hörbuch von mir gelesen unter dem Titel "Wohl und Wehe".

Ihr Lieblingsfilm?

Weil ich mich nicht entscheiden kann, sind es zwei. Auf jeden Fall kommen sie aus Dänemark, wie sowieso die besten Filme seit einiger Zeit in Skandinavien gemacht werden. Also: "Breaking the Waves" von Lars von Trier und "Open Hearts" von Susanne Bier.

Wenn Sie abends Heim kommen, dann ...? 

... dann am liebsten gleich aufs Sofa und lesen - mein Inbegriff von Wohlgefühl - und nachher noch einen schönen Film gucken.

Kühles Bier, Limonade oder heißer Kaffee?

Ein wohltemperierter Rotwein ist mir lieber. Und als Sommervariante: Rosé. Und ansonsten literweise Wasser oder noch besser Ingwer-Tee.

Sport ist für mich ...

... tägliches Lebenselixier. Damit beginne ich meinen Tag. Wenn es warm ist, Inlineskaten, wenn es kalt ist, Eislaufen - eine Stunde lang. Dazu An- und Abfahrt mit dem Fahrrad. Macht insgesamt zwei Stunden, und dann kann die Arbeit beginnen. Aber beim Laufen kann man sich darauf so schön vorbereiten: Ideen entwickeln, Texte im Geist formulieren oder auch - mit dem Drehbuch in der Hand - Text lernen. Da ich "Omi"-Tempo drauf habe, geht das gut.

Ihre Henkersmahlzeit?

Gebackener Karpfen. Was sonst, wenn man Fischkopp ist!

Ab in den Urlaub - Schnee oder Sandstrand?

Als "olle Deern von der Waterkant" zieht es mich doch meist eher ans Meer. Wenn ich genug Bücher dabei habe, kann man mich am Strand "aussetzen". Da kommen oft schon mal acht Stunden zusammen. Aber am nächsten Tag dann wieder Kultur, Land und Leute kennenlernen. Sonst muss ich nicht verreisen.

Ihr Lebensmotto?   

Lernen, lernen, lernen - um ein vollkommener Mensch zu werden, der weise ist und bedingungslos liebt.

Ich kann nicht "Nein" sagen bei ...?

Anfragen, wo es darum geht zu helfen.

 Auswandern würde ich ...

... eigentlich nicht, weil ich immer meiner Familie und meinen Freunden nah sein möchte. Deswegen bin ich damals auch nicht in den Westen gegangen. Aber wenn es bei der Frage um meine Lieblingsländer geht: Dänemark oder Frankreich.

 An Mitteldeutschland mag ich ...

... natürlich in erster Linie die Menschen sowie die historische und geographische Vielfalt, wobei meine besondere Vorliebe der Romanik gilt und damit Sachsen-Anhalt.

Mein letztes Donnerwetter erlebte ich ...

... tja, in Sachsen-Anhalt, in Halle, und passenderweise für mich als Bücherwurm bei dem Designer-Buchbinder Helmut Stabe.

Zuletzt aktualisiert: 10. Februar 2014, 11:05 Uhr