ECHT | 29.11.2011 | 21:15 Uhr : Tsunami im urzeitlichen Mitteldeutschland
Vor 240 Millionen Jahren gab es auf der Erde nur einen Kontinent, den globalen Superkontinenten Pangäa. Zu dieser Zeit lag das heutige Mitteldeutschland gleich am Meer. Es herrschten tropische Verhältnisse. An den Stränden lebten die allerersten Saurier. Doch ihre Tage waren gezählt, denn ein Asteroid raste auf die Erde zu.
Vor 240 Millionen Jahren macht sich in den Tiefen des Alls ein todbringender Asteroid auf die Reise. Der gigantische Brocken ist 1.500 Meter breit und 72.000 Stundenkilometer schnell. Nur knapp streift er an unserem Mond vorbei. Sein Ziel ist die Erde. Er schlägt mit hoher Geschwindigkeit ein. Dabei wird die Energie von vielen Hunderttausend Atombomben freigesetzt. Bei 30.000 Grad verglüht der Asteroid sofort und leuchtet dabei 70 Mal so hell wie die Sonne. Ein Feuersturm rast mit 600 Kilometern pro Stunde über das Land. Der Einschlag des Asteroiden ist so gewaltig, dass er auf der ganzen Erde zu hören ist.
Begleitender Mond trifft Mitteldeutschland
Der Strand von Mitteldeutschland liegt zwar in sicherer Entfernung, doch die Dinosaurier bleiben nur vorerst verschont. Denn eine zweite "Bombe" aus dem All ist im Anflug, offenbar der begleitende Mond des ersten Asteroiden. Dieser Flugkörper ist zwar nur 100 Meter breit, aber seine Wirkung wird verheerend sein. Er rast auf das urzeitliche Mitteldeutschland zu und schlägt wenige Kilometer vor der Küste ins Meer ein. Einer der größten Tsunamis der Erdgeschichte entsteht. Unter Wasser baut sich eine 50 Meter hohe Flutwelle auf und rast Richtung Küste. Nur Tiere, die auch im Wasser leben können, überstehen die Katastrophe. Dem Leben vieler Saurier setzt der Asteroideneinschlag ein abruptes Ende.
