Einfach genial | 17.01.2017 | 19:50 Uhr Elektronischer Blindenhund

Sehhilfe
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Auch mit Hilfsmitteln sind Hindernisse wie Autos, Verkehrsschilder und herumstehende Fahrräder für blinde und sehschwache Menschen oft ein Problem.

Drei Personen sind mit dem Prototyp eines Blindenroboters in einer Fußgängerzone unterwegs.
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Alexander Bayer und Niklas Gutsmiedl haben sich am Schülerforschungszentrum Ulm mit dem Problem beschäftigt und einen elektronischen Blindenhund entwickelt. Der "Blindbot" ist ein Roboter, der den Blindenhund ersetzen soll. Ein Ball und vier besondere Räder sorgen dafür, dass er sich in alle Richtungen und auf fast jedem Untergrund bewegen lässt. Die Erfindung ist mit einigen technischen Hilfsmitteln ausgestattet, zum Beispiel einem speziellen Ultraschallsystem. Dieses System funktioniert mit vier Sensoren, die auf einem Motor befestigt sind. Sie tasten permanent die Umgebung ab und erkennen Hindernisse. Über einen eigebauten Lautsprecher gibt es dann eine akustische Warnung. Außerdem vibriert der Griff des Roboters.

Ansprechpartner Alexander Bayer und Niklas Gutsmiedl
Tel.: 0157 73283398
E-Mail: blindbot@sfz-bw.de

Zuletzt aktualisiert: 17. Januar 2017, 23:36 Uhr