Einfach genial | 11.04.2017 | 19:50 Uhr Die 100-Euro-Wohnung

Wie kann bezahlbarer Wohnraum in Großstädten geschaffen werden? Wie viel Raum brauchen wir zum Leben?

Blick von außen in ein winziges Haus.
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Wir stellen das Tiny-House-Projekt  in Berlin vor. Tiny Houses – übersetzt "winzige Häuser" – ist eine Bewegung aus den USA, die mittlerweile auch Deutschland erreicht hat. Das neue Haus, das wir in Berlin entdeckt haben, ist ein Ort, an dem Schlafen, Arbeiten, Leben auf 6,4 Quadratmetern praktiziert wird. Eine kluge, innovative Einrichtung macht das möglich. Es ist die Idee des Architekten Van Bo Le-Mentzel und eines Teams junger Menschen, die damit über das Wohnen der Zukunft ganz praktisch ins Gespräch kommen wollen.

Blick von oben in ein winziges Haus.
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Einige Leute haben in der Wohnung bereits zur Probe gelebt und ihre Erfahrungen ausgetauscht. Jede Woche kommen Besucher aus dem In- und Ausland, um das Projekt zu besichtigen. Bald schon sollen weitere Wohnideen hinzukommen. Denn das Berliner Tiny House soll Teil eines großen Wohnkomplexes sein, bei dem die Miete nicht mehr als 100 Euro kosten soll. Jeder Mieter hat mit seiner eigenen Mini-Wohnung genug Rückzugsfläche, außerdem  soll es einen großen Gemeinschaftsbereich geben. 

Ansprechpartner Van Bo Le-Mentzel
E-Mail: prime@web.de

Ein winziges Haus auf Rädern.
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Zuletzt aktualisiert: 11. April 2017, 22:00 Uhr