Einfach genial | 07.02.2017 | 19:50 Uhr Feinstaubmessung per Rucksack

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In Deutschland wird Feinstaub in der Luft von festen Messstationen gemessen. Diese Stationen stehen in Städten an besonders befahrenen Stellen, sogenannten Hotspots.

Janett Eger steht mit einer Frau und einem Mann in einem Labor und begutachtet einen mit Technik ausgestatteten Rucksack zur Messung der Luftbelastung.
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Aber wie sieht es mit der Feinstaubkonzentration abseits dieser Stellen aus, zum Beispiel in Seitenstraßen und Parks? Das wurde bisher noch nicht genau untersucht. Ein  Messrucksack zur mobilen Erfassung von Feinstaubwerten soll das ändern. Der Rucksack ist eine Erfindung des Leibniz-Instituts für Troposphärenforschung  in Leipzig und ist vollgepackt mit Technik. Über ein dünnes Rohr wird konstant Luft ins Innere gesaugt und dort analysiert. Ein GPS-Sensor erfasst die genaue Position. Die Messung erfolgt bei einem etwa einstündigen Rundgang. Bei der späteren Auswertung werden die Feinstaubwerte auf einer Karte dargestellt. Janett Eger hat sich mit dem Rucksack in die Spur gemacht.

Ansprechpartner Prof. Alfred Wiedensohler
Tel.: 0341 2717 7062
E-Mail: alfred.wiedensohler@tropos.de

Zuletzt aktualisiert: 08. Februar 2017, 08:58 Uhr