Einfach genial | 14.03.2017 | 19:50 Uhr Nachgefragt: Vakuum-Kabine

Vor sechs Jahren zeigten wir Ihnen die Montage-Vakuum-Kabine. Diese Erfindung von Horst Schwengels aus Westerstede kommt vor allem bei Renovierungsarbeiten sowie Wand- oder Deckendurchbrüchen zum Einsatz. Der angeschlossene Industriestaubsauger erzeugt einen leichten Unterdruck in der Kabine und sorgt dafür, dass kein Staubkörnchen entweichen kann.

Zwei Männer an einer Vakuum-Kabine.
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Sein baustaubfreies Montage-Schutz-System konnte er inzwischen erfolgreich weiterentwickeln. Die neuste Variante seiner Erfindung enthält außerdem eine Schutzwand mit vorgebauter Vakuum-Schleuse. Die hält nicht mehr nur den Baustaub zurück, sondern auch Schimmelsporen, Keime, Asbestfasern und andere giftige Stoffe. Die Schleuse trennt den kontaminierten Bereich vom Rest des Gebäudes. Das Absaugsystem mit entsprechenden Filtern nimmt die schädlichen Partikel auf und lässt sie nicht nach außen dringen.

Horst Schwengels ist mit seiner Erfindung erfolgreich. Ob im Gesundheitswesen, der Lebensmittelindustrie oder in privaten Haushalten: Die Kabine und die Wand mit Schleuse können flexibel und innerhalb weniger Minuten aufgebaut werden. Sie sind frei im Raum platzierbar und in der Größe anpassungsfähig. Derzeit tüftelt der 65-Jährige an einer Variante für baustaub- und keimfreies Arbeiten an schrägen Wänden.

Ansprechpartner Horst Schwengels
Tel.: 04409 928003
E-Mail: info@hs-schwengels.de

Ein Mann bei Bauarbeiten in einer Vakuum-Kabine.
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Zuletzt aktualisiert: 14. März 2017, 21:07 Uhr