Einfach genial | 28.03.2017 | 19:50 Uhr Straßenlaterne mit gebogenen Solarmodulen

Rund 9,5 Millionen Straßenlaternen gibt es in Deutschland. Und die verbrauchen jede Menge Strom. Deshalb geht in manchen Kommunen nachts das Licht komplett aus – zum Ärger der Anwohner.

Ein Mann steht neben einem gebogenen Solarmodul
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Bassam Isoli aus Höxter hat eine spezielle Solarlaterne entwickelt. Sie lädt sich am Tag selbst auf, um nachts leuchten zu können. Das Besondere an ihr sind die gebogenen Solarmodule. Ihre Form erlaubt es ihnen, das Sonnenlicht von Aufgang bis zum Untergang einzufangen, um so viel Strom wie möglich zu erzeugen. Gespeichert wird die so gewonnene Energie in drei Akkus direkt unter der Laterne. Bei voller Ladung kann die Lampe autark 25 bis 28 Tage leuchten, auch wenn die Sonne nicht scheint. Durch einen Bewegungsmelder wird auch nur so viel Strom wie nötig verbraucht, denn im Ruhezustand ist die Lampe gedimmt. Nähert sich eine Person, wird sie heller. Vor allem für die Beleuchtung abgelegener Haltestellen, Parkplätze oder Radwege sind solche Solarlaternen gut geeignet.

Ansprechpartner Bassam Isoli
Tel.: 05271 9512811
Mail: b.isoli@gerabic.com

Straßenlaterne mit gebogenen Solarmodulen
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Zuletzt aktualisiert: 28. März 2017, 21:40 Uhr