Erfindungen

Einfach genial | 14.06.2011 | 19:50 Uhr : Wassergrill

Jeder noch so gute Grillmeister hat mit angebranntem Fleisch und dadurch auch mit einem verdreckten Rost zu kämpfen. Der Stahlbauer Peter Werner und der Designer Günther Rothe haben deshalb einen Grill erfunden, mit dem nichts mehr anbrennen kann. Der Rost besteht aus hohlen Stäben, durch die Wasser fließt. Das kommt wiederum aus zwei seitlich angeordneten Wassertanks, die je drei Liter Leitungswasser fassen.

Fett kann nicht einbrennen

Zunächst wird der Grill angefeuert und dann das Wasser in die Tanks gefüllt. Jetzt fließt das Wasser durch die hohlen Stäbe. Weil die Glut das Wasser erhitzt, drängt es nach außen in die Tanks, kühlt dort ab und fließt wieder zurück in die Stäbe. Der Kühleffekt ist enorm: Während die Holzkohle etwa 400 Grad heiß ist, beträgt die Temperatur an den Stäben nur knapp 90 Grad. Die aufsteigende Hitze brutzelt das Fleisch also durch, das aber dank der Rostkühlung nicht an den Stäben hängen bleibt und verbrennt. Die gekühlten Stäbe haben aber noch einen weiteren Vorteil, wie Erfinder Peter Werner erläutert.

"Das Fleisch verbrennt nicht und damit tropft auch weniger Fett herunter, und das Feuer schlägt nicht hoch. Also einfach ein gesundes Grillen."

Peter Werner, Erfinder des Wassergrills

Auch das Reinigen der Stäbe geht dank der Kühlung und des hochwertigen Edelstahls ganz einfach mit einem Küchentuch. Da die Stäbe nicht heiß werden, kann sich das Fett nicht einbrennen. Weiter Informationen erhalten Sie von den Erfindern.

Ansprechpartner:

Peter Werner, Günther Rothe
Tel.: 03419083400
E-Mail: info@werner-balkone.de

Zuletzt aktualisiert: 14. Juni 2011, 09:49 Uhr

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