Einfach genial | 21.02.2012 | 19:50 Uhr : Kaminumrüstung
Offene Kamine sind wegen der Emissionen und des schlechten Wirkungsgrades geradezu umweltfeindlich. Eine Alternative waren bisher geschlossene Kaminkassetten. Aber auch für die gelten ab 2015 strengere Umweltanforderungen. Kaminbauer Heinrich-Georg Schwietering rüstet offene Feuerstellen mit geschlossenen Kaminkassetten nach, aber er braucht sich wegen der verschärften Bestimmungen keine Sorgen zu machen.
Einfache Maßnahme mit großer Wirkung
Schwieterings Geräte erfüllen sämtliche Anforderungen: "Früher entwichen die Rauchgase direkt in den Schornstein mit sehr großer Hitze. Ich habe Umlenker eingebaut aus feuerfestem Material, damit die Rauchgase nicht so schnell entweichen und die Hitze länger im Feuerraum bleibt", erklärt er das Prinzip.
Die heißen Abgase müssen also Umwege nehmen über zusätzlich eingebaute feuerfeste Stufen. Durch den verlängerten Weg der Gase bleibt die Wärme länger im Kamin. Das verbessert die Heizleistung, der Wirkungsgrad steigt auf fast 82 Prozent. Weil sich die Fläche des feuerfesten Materials vergrößert hat, bleiben zudem dort mehr Staubpartikel hängen und verbrennen. Und es bleibt mehr Zeit, in der schädliches Kohlendioxid verbrennt, bevor die Abgase den Schornstein verlassen.
Nachrüstung direkt vor der Haustür
Mit den zusätzlichen Elementen zur Schadstoffreduzierung lassen sich sogar alle von ihm schon früher gebauten Kaminkassetten nachrüsten - direkt vor der Haustür. Keine zwei Stunden dauert es, die alte Kassette dem strengeren Umweltschutz anzupassen und im Kaminzimmer wieder einzusetzen.
Ansprechpartner
Heinrich-Georg Schwietering
Tel.: 02562 5042
E-Mail: info@grotherm.com



