Einfach genial

Einfach genial | 07.02.2012 | 19:50 Uhr : Massagehocker

Seit 30 Jahren hilft Physiotherapeutin Cornelia Miller aus Oberstdorf im Allgäu ihren Patienten mit einer besonderen Massagetechnik aus Hawaii. Doch nicht jeder Patient kann zu ihr in die Praxis kommen. Einige sind bettlägerig und müssen vor Ort behandelt werden. Ein Besuch mit Massageliege wäre da mit Schlepperei verbunden:

"Das Problem ist, dass so eine Liege im Durchschnitt 15 Kilo wiegt und oft sehr unhandlich und nicht flexibel ist."

Cornelia Miller

Das brachte die Therapeutin auf die Idee, einen mobilen Massagehocker zu entwickeln. Der ist so gebaut, dass er bequem für Patient und Therapeut ist und natürlich kleiner und leichter als die große Massageliege. Wenn Cornelia Miller heute zu Hausbesuchen geht, packt sie den nur noch vier Kilogramm schweren Massagehocker einfach in den dafür vorgesehenen Rucksack und macht sich damit auf den Weg.

Beim Hausbesuch ist der Massagehocker schnell aufgebaut. Er besteht aus einem ausklappbaren, höhenverstellbaren Untergestell und aus einem Oberteil mit zwei gepolsterten Auflagen. Der Hocker wird so ans Bett gestellt, das es zur Massageliege gemacht wird. Auf der einen Seite des Hockers legt der Patient bequem seinen Kopf ab. Auf der anderen Seite nimmt die Therapeutin Platz. Sitzend kann sie nun alle wichtigen Stellen behandeln.

Der Hocker lässt sich an verschiedene Betthöhen anpassen. Die vorderen Auflagen sind mit Klettverschlüssen angebracht und lassen sich auswechseln. So kann die Massage zum Beispiel auch in der Rückenlage ausgeführt werden. Nicht nur der Patient hat es dadurch immer bequem, auch die Therapeutin arbeitet in einer rückenfreundlichen Haltung.

Für die Entwicklung und Herstellung ihres Massagehockers hat sich die Allgäuerin kompetente Partner ins Boot geholt. Mit dem ortsansässigen Schreinermeister hat sie die Hölzer ausgesucht und die Form des Hockers optimiert. Bei der Auswahl des Auflagenmaterials half der Raumausstattermeister aus der Gemeinde. Außerdem stecken natürlich Cornelia Millers eigene Erfahrungen als Therapeutin in der Erfindung und die hat sie sich patentrechtlich schützen lassen. Ursprünglich hat sie den Hocker für ihre eigenen mobilen Einsätze entwickelt. Sie sieht aber auch andere Einsatzmöglichkeiten:

"Der Hocker deckt auch andere Bereiche ab, zum Beispiel Wellness, Kosmetik, Fußreflexzonenmassage. Und er eignet sich für viele, die noch keine eigenen Praxisräume oder selbst kein Fahrzeug haben. Die können mit dem Hocker vor Ort gehen, einfach loslegen und behandeln - und den Menschen was Gutes tun."

Cornelia Miller

Ansprechpartnerin

Cornelia Miller
Tel.: 08322 9870463
E-Mail: info@tara-cm.com

Zuletzt aktualisiert: 09. Februar 2012, 09:56 Uhr

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