Einfach genial | 21.02.2012 | 19:50 Uhr : Plasma-Luftfilter
Sie sind winzig klein und fliegen millionenfach durch unsere Wohnungen: Feinste Teilchen, die sich in Form von Pollen, Staub oder Gerüchen in der Raumluft tummeln. In der Erkältungszeit gesellen sich Keime, Viren und Bakterien hinzu. Mit Manfred Langners Erfindung soll sich das Problem "in Luft auflösen".
Dabei wollte der Strömungsexperte ursprünglich ein ganz anderes Problem lösen: "Ich habe mich über lange Jahre mit der Beseitigung von Gerüchen aus Lebensmittelabluft beschäftigt und es war festzustellen, es gibt da nichts wirklich funktionierendes, wirklich effektives", erzählt er. Da sich herkömmliche Raumluftfilter schnell zusetzen, verlieren sie schon innerhalb kürzester Zeit ihre volle Wirkung.
Reinigen mit Dreifachkraft
Manfred Langner setzt deshalb auf ein völlig neues Filterprinzip in drei Stufen. In der ersten wird die Luft wie bei herkömmlichen Filtern mit einem Ventilator angesaugt. Grobe Staubpartikel und Pollen werden in einem waschbaren Vorfilter festgehalten.
In der zweiten Stufe gelangen kleinere Partikel im mittleren Teil des Luftfilters in ein Plasma. Das ist ein Gas in dem sich viele elektrisch geladene Teilchen befinden. Diese sind besonders reaktionsfreudig. Kommen sie mit fremden Teilchen in Berührung, entladen sie sich und zerstören dabei Geruchspartikel, Pollen, Keime und Bakterien.
Alle Substanzen, die hier noch entwischen konnten, nimmt in der dritten Stufe ein Aktivkohlekatalysator auf, der das Plasma umgibt. Da auch er durch das Plasma ständig regeneriert wird, muss er im Unterschied zu bisher gebräuchlichen Filtern nicht mehr ausgewechselt werden. Das spart nicht nur teure Wartungskosten, sondern sorgt auch für eine konstante Reinigungsleistung.
Kompliment vom Experten
Rijnder Mier, Sachverständiger für Raumluftmessungen, hat das neue Verfahren überprüft: "Ich habe die Luftreinigungswirkung auf hartnäckige Gerüche wie Zigarettenrauch, Heizöl und auch Kleberreste getestet. Die Luftreinigungswirkung war sehr gut, die Konzentration war bedeutend geringer. Das Gleiche gilt auch für Schimmelpilzsporen, für Bakterien und auch für Pollen", lautet sein fachmännisches Urteil.
Und das gilt nicht nur im Wohnzimmer: Die Anwendungsmöglichkeiten des Luftreinigers sind vielfältig. Er kann sowohl in Dunstabzugshauben von Küchen als auch an anderen Orten die Ausbreitung übler Gerüche verhindern.
Ansprechpartner
Manfred H. Langner
Tel.: 05453 91850 0
E-Mail: info@plasmanorm.de



