Elefant, Tiger & Co. - Spezial | MDR FERNSEHEN | 14.04.2017 | 20:00 Uhr Gefährdete Tiere unserer Heimat

Fledermäuse in Sachsen - Kleine Hufeisennase (Rhinolophus hipposideros)
Kleine Hufeisennase Die Kleine Hufeisennase gehört mit knapp vier Zentimetern Länge, 25 Zentimetern Flügelspannweite und acht Gramm Gewicht zu den kleinsten Fledermausarten Europas. Ihren Namen verdankt sie von einem keilförmigen Hautaufsatz auf der Nase. Die Oberseite der Fledermaus ist bräunlich rauchfarben, die Unterseite grau bis grauweiß. Die Kleine Hufeisennase ist in ganz Deutschland vom Aussterben bedroht. Bildrechte: IMAGO
Fledermäuse in Sachsen - Kleine Hufeisennase (Rhinolophus hipposideros)
Kleine Hufeisennase Die Kleine Hufeisennase gehört mit knapp vier Zentimetern Länge, 25 Zentimetern Flügelspannweite und acht Gramm Gewicht zu den kleinsten Fledermausarten Europas. Ihren Namen verdankt sie von einem keilförmigen Hautaufsatz auf der Nase. Die Oberseite der Fledermaus ist bräunlich rauchfarben, die Unterseite grau bis grauweiß. Die Kleine Hufeisennase ist in ganz Deutschland vom Aussterben bedroht. Bildrechte: IMAGO
Braunkehlchen
Braunkehlchen Anfang bis Mitte April kehrt das Braunkehlchen aus seinem Winterquartier im subtropischen Afrika in sein europäisches Brutgebiet zurück. Es baut sein Nest in der Regel am Boden, Ende April bis Anfang Juli erfolgt die Eiablage. Das Gefieder des etwa 13 cm großen Vogels ist auf der Unterseite weißlich mit rahmfarbener Kehle. Die braune Oberseite ist kontrastreich fleckig bis streifig gezeichnet. Auffallend ist sein deutlicher rahmfarbener bis weißlicher Überaugenstreif. Die IUCN stuft den Bestand der Braunkehlchen als „stark gefährdet“ ein. Bildrechte: Colourbox.de
Augsburger Bär
Augsburger Bär Der Falter erreicht eine Flügelspannweite von 65 bis 80 Millimetern und ist damit die größten mitteleuropäischen Bärenspinner. Der Augsburger Bär hat einen zweijährigen Entwicklungszyklus. Die Falter eines Jahres fliegen von Mitte Juni bis Juli. Die Falter sind dämmerungs- und nachtaktiv, fliegen gelegentlich aber auch am Tag. Der Falter Asteht auf der Roten Liste gefährdeter einheimischer Arten in der Kategorie „vom Aussterben bedroht“. Bildrechte: IMAGO
Kiebitz
Kiebitz Der Kiebitz bevorzugt offenes, flaches und feuchtes Dauergrünland, Wiesen, Weiden und Überschwemmungsflächen. Sein Lebensraum - das Feuchtgrünland - ist in Deutschland jedoch selten geworden. Der Kiebitz ist etwa taubengroß (28 bis 32 cm). Durch den Kontrast zwischen schwarzer Oberseite mit grünlich schimmerndem Metallglanz und weißer Unterseite mit schwarzem Brustband sowie eine abstehende Federholle am Hinterkopf ist die Spezies unverkennbar. Die IUCN stuft den Bestand der Kiebitze als "stark gefährdet" ein. Bildrechte: Colourbox.de
Ein Steinkauz sitzt auf einem Kirschbaum.
Steinkauz Der kleine Steinkauz gehört mit zu den bekanntesten Eulen Europas. Die alten Griechen verehrten schon den Kauz. Man sieht ihn auch auf Münzen und Briefmarken. Der Steinkauz ist in Europa weit verbreitet. Man kann den Steinkauz von Nord-Afrika bis zur Nordsee und von England bis nach China beobachten. Der Steinkauz besiedelt ein Landschaftsmosaik, das in Mitteleuropa immer seltener geworden ist. Gezielte Schutzmaßnahmen konnten gebietsweise den Rückgang stoppen, dennoch hat der Steinkauz viele seiner ursprünglichen Brutgebiete aufgegeben. Die IUCN stuft den Bestand der Steinkäuze als „gefährdet“ ein. Bildrechte: Jens Maaß
Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis) am Wasserrand.
Europäische Sumpfschildkröte Die Europäische Sumpfschildkröte ist die einzige in Deutschland wild vorkommende Schildkrötenart. Sie war früher eine charakteristische Art der Auengebiete am Oberrhein. Ihr Vorkommen inzwischen so gut wie erloschen. Bei vermeintlichen Beobachtungen von Sumpfschildkröten handelt es sich in den meisten Fällen um ausgesetzte Terrarien-Tiere oder um entlaufene Tiere aus Gartenteichanlagen. Die IUCN stuft die Sumpfschildkröte als „vom Aussterben bedroht“ ein. Bildrechte: IMAGO
Ophiogomphus cecilia Grün Flussjungfer Libelle im Garten
Grüne Flussjungfer Die Grüne Flussjungfer ist eine kräftig gebaute Libelle mit einer Flügelspannweite von 6,5 bis 7,5 cm und einer Körperlänge von etwa 5 cm. Durch die lindgrüne Färbung der Brust ist die Art in beiden Geschlechtern kaum mit anderen Flussjungfern zu verwechseln. Die Grüne Flussjungfer ist aufgrund ihrer engen Bindung an naturnahe und nur gering mit Schadstoffen belastete Fließgewässer nach 1950 aus weiten Teilen Mitteleuropas verschwunden. In Deutschland ist die Art laut der Roten Liste "Stark gefährdet" Bildrechte: Colourbox.de
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