Ein Krake
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Elefant, Tiger & Co. | MDR FERNSEHEN | 23.12.2016 | 19:50 Uhr Klar zum Entern!

Ein Krake
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Ein achtarmiger Pirat

Der Krake Captain Morgan ist gewachsen, nicht nur in körperlicher Hinsicht. Auch sein Selbstvertrauen scheint größer geworden zu sein. Erst wenige Tage zuvor fand er ausreichend Mut, die für ihn bereitgestellte Amphore zu beziehen, die er nun wacker gegen unliebsame Besucher verteidigt. Als nächstes soll er nun endlich lernen, sein Futter am oberen Beckenrand abzuholen, damit ihm freche Nachbarn nicht das Mahl abspenstig machen. Zu diesem Zweck serviert ihm Lisa Fischer die köstlichen Miesmuscheln am Stock. Damit kann sie ihn gut locken. Doch der nach dem walisischen Freibeuter Henry Morgan benannte Krake hat andere Ideen.

Zwei Schritte vor

Ein Okapi aus dem Zoo Leipzig in seinem Gehege
Okapi-Weibchen Zawadi ist auch nach mehreren Monaten noch scheu. Bildrechte: Zoo Leipzig GmbH

Irina Frink ist seit mehreren Monaten Tierpflegerin im Okapistall. Dort betreut sie mit Kollegin Anita das Weibchen Zawadi und Kimdu, das männliche Okapi. Da die Tiere äußerst scheu und zurückhaltend sind, braucht die Gewöhnung an neues Personal Zeit und viel Geduld. Während Kimdu seiner Pflegerin den Salat bereits aus der Hand frisst, bewahrt Zawadi auch nach all den Monaten noch viel Abstand. Wann immer Irina im Dienst ist, widmet sie einen Teil ihrer Arbeitszeit daher dem Gewöhnungstraining. Mit Hilfe von Leckerlis soll Zawadi auf die im Stall fest installierte Waage treten. Dazu muss sie einige Schritte in Irinas Richtung machen. Eine echte Herausforderung, vor allem wenn man schlecht geschlafen hat und schon den ganzen Tag maulig ist.

Die kurzen Tage

Weißgesichtssakis sitzen auf einem Ast
Die Weißgesichtssaki-Babys verstecken sich vor den Blicken der Besucher. Bildrechte: Zoo Leipzig

Im Gondwanaland gibt es wieder Grund zur Freude. Die Weißgesichtssakis haben Nachwuchs. Die Primaten, benannt nach den weißen Gesichtern der Männchen, leben in den Bäumen oberhalb der Riesenotteranlage. Aka und Peti sind ein erfolgreiches Zuchtpaar, denn das neue Jungtier ist bereits ihr fünftes im Leipziger Zoo. Für Sebastian Schorr ist der regelmäßige Nachwuchs der beste Beweis, dass es den Tieren gut geht. Allerdings ist es für Besucher nicht ganz einfach, den Nachwuchs zu erkennen. Er passt genau in die Beinbeuge der Mutter und ist damit vor Blicken gut versteckt. Auch der Winter macht es nicht leichter, leben doch die Affen nach dem Tageslicht. Und wenn es dämmerig wird in der Tropenerlebnishalle, dann gehen die Südamerikaner auch gern mal früh schlafen.

Zuletzt aktualisiert: 21. Dezember 2016, 16:11 Uhr